• IT-Karriere:
  • Services:

TAL-Preis: Bundesnetzagentur will teures Kupfer für Glasfaser

Der Vorschlag der Stadtnetzbetreiber, die realen Kosten der Deutschen Telekom für ihr Kupfernetz als Preis für die letzte Meile zugrunde zu legen, soll nicht gut für die Glasfaser sein. Das meint zumindest die Bundesnetzagentur.

Artikel veröffentlicht am ,
Kabelverzweiger der Telekom
Kabelverzweiger der Telekom (Bild: Deutsche Telekom)

Die Bundesnetzagentur hat sich gegen einen Vorschlag des Bundesverbands Breitbandkommunikation (Breko) gewandt, den Preis für die letzte Meile nach realen Kosten für das Kupfernetz der Deutschen Telekom zu berechnen, was Betrieb und Erhaltung durch Reparatur und Wartung zugrunde legen würde.

Stellenmarkt
  1. consistec Engineering & Consulting GmbH, Saarbrücken
  2. SPIER GmbH & Co. Fahrzeugwerk KG, Steinheim (Westfalen)

"Der Breko-Ansatz würde zu erheblichen Preissenkungen für die TAL führen. Dies aber würde ein Festhalten an älteren Technologien begünstigen und damit die Regulierungsziele, insbesondere den Ausbau moderner Hochgeschwindigkeitsnetze, gefährden", erklärte die Bundesnetzagentur bei Twitter.

Die Telekom soll künftig für die Bereitstellung der Teilnehmeranschlussleitungen (TAL) deutlich mehr Geld verlangen dürfen. Nach dem Vorschlag der Bundesnetzagentur soll vom 1. Juli 2019 an der Preis für die Anmietung der Leitung vom Hauptverteiler zum Kunden (HVt-TAL) von derzeit 10,02 Euro auf 11,19 Euro steigen. Das entspräche einem Anstieg von fast zwölf Prozent. Der Preis für den Anschluss ab Kabelverzweiger (KVz-TAL) soll um vier Prozent von 6,77 Euro auf 7,05 Euro steigen.

Seit 1999 ist der Preis für die Bereitstellung der HVz-TAL kontinuierlich von 12,99 Euro auf derzeit 10,02 Euro gesunken. Der neuerliche Anstieg erklärt sich jedoch aus der Berechnungsmethode, die auf den Kosten für den hypothetischen Neubau der Leitungen im Tiefbau und dem Anstieg der Kupferpreise basiert.

"Auf diese Weise spendieren die Wettbewerber über die Zugangsentgelte zur letzten Meile den Büchern der Telekom alle drei Jahre ein neues Kupfernetz. Die Bundesnetzagentur sollte sich überlegen, ob sie im Glasfaserzeitalter die richtigen Ausbauanreize setzt", sagte Breko-Geschäftsführer Stephan Albers am 17. April 2019. "Solange die Telekom jede ihrer vollständig abgeschriebenen Kupferleitungen von den Wettbewerbern mit über 11 beziehungsweise 7 Euro entgolten bekommt, hat sie wenig Anreize, in reine Glasfasernetze zu investieren."

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (u. a. Chicken Police für 14,99€, Through the Darkest of Times für 9,99€, Townsmen - A...
  2. 5,29€
  3. 48,99€
  4. 7,49€

HabeHandy 25. Apr 2019

1&1 könnte mit den 3,6 Ghz Frequenzen die letzte Meile überbrücken und Fixed wireless...

Faksimile 25. Apr 2019

Warum? Beide Ansätze könnten zum Ziel, mehr GF Teilnehmeranschlüsse (FTTB/H), führen...

Mimimimimi 25. Apr 2019

Nicht verstanden, was der Vorposter schrieb? Wenn die TAL so teuer wird, wie die Telekom...

nille02 24. Apr 2019

Und dafür noch mal mehrere hundert Prozent Steuern auf die alte Kupferdoppelader. Die...


Folgen Sie uns
       


Automatische Untertitel in Premiere Pro Beta - Tutorial

Wir zeigen, wie sich Untertitel per KI-Spracherkennung erzeugen lassen.

Automatische Untertitel in Premiere Pro Beta - Tutorial Video aufrufen
Programm für IT-Jobeinstieg: Hoffen auf den Klebeeffekt
Programm für IT-Jobeinstieg
Hoffen auf den Klebeeffekt

Aktuell ist der Jobeinstieg für junge Ingenieure und Informatiker schwer. Um ihnen zu helfen, hat das Land Baden-Württemberg eine interessante Idee: Es macht sich selbst zur Zeitarbeitsfirma.
Ein Bericht von Peter Ilg

  1. Arbeitszeit Das Sechs-Stunden-Experiment bei Sipgate
  2. Neuorientierung im IT-Job Endlich mal machen!
  3. IT-Unternehmen Die richtige Software für ein Projekt finden

Weclapp-CTO Ertan Özdil: Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!
Weclapp-CTO Ertan Özdil
"Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!"

Der CTO von Weclapp träumt von smarter Software, die menschliches Eingreifen in der nächsten ERP-Generation reduziert. Deutschen Perfektionismus hält Ertan Özdil aber für gefährlich.
Ein Interview von Maja Hoock


    Fiat 500 als E-Auto im Test: Kleinstwagen mit großem Potenzial
    Fiat 500 als E-Auto im Test
    Kleinstwagen mit großem Potenzial

    Fiat hat einen neuen 500er entwickelt. Der Kleine fährt elektrisch - und zwar richtig gut.
    Ein Test von Peter Ilg

    1. Vierradlenkung Elektrischer GMC Hummer SUV fährt im Krabbengang seitwärts
    2. MG Cyberster MG B Roadster mit Lasergürtel und Union Jack
    3. Elektroauto E-Auto-Prämie übersteigt in 2021 schon Vorjahressumme

      •  /