Breitband: Bahn öffnet endlich ihr bundesweites Glasfasernetz

Die Deutsche Bahn hat 18.500 Kilometer Glasfaser, von der sie nur wenige Fasern selbst nutzt. Das wird nun dem Breitbandausbau angeboten. Doch von einem Ausbau der gesamten 33.400 Kilometer Schienentrassen mit Glasfaser ist keine Rede mehr.

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Castioni Kabelführungssysteme
Castioni Kabelführungssysteme (Bild: GFK-Kabelkanal)

Die Deutsche Bahn (DB) öffnet ihr vorhandenes Glasfasernetz entlang der Schienen für Netzbetreiber. Das gab das Unternehmen am 17. Dezember 2019 bekannt. Das DB-eigene Glasfasernetz verläuft parallel zum Schienennetz über 18.500 Kilometer durch Deutschland.

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Telekommunikationsanbieter können ab sofort freie Dark-Fiber-Kapazitäten der DB-Datenleitungen in Deutschland nutzen. Gemeinden und Gewerbetreibende werde so die Chance auf eine moderne Glasfaserversorgung geboten.

Für den Vertrieb der Glasfaserkapazität ist die DB Broadband, eine hundertprozentige Tochter der DB Netz, gegründet worden. "Sie steht Telekommunikationsanbietern und Mobilfunkunternehmen als Ansprechpartner zur Verfügung. In einer Pilotphase im Laufe des Jahres 2019 konnten bundesweit bereits erste Projekte umgesetzt werden", erklärte die Deutsche Bahn.

Neben Dark-Fiber vermittelt die Gesellschaft auch DB-eigene Flächen entlang der Schienen, die für externe Mobilfunkinfrastruktur wie etwa Funkmasten für den Ausbau des 5G-Netzes genutzt werden können. Zugleich würden Mobilfunkanbieter unterstützt, die Versorgungsauflagen der 4G- und 5G-Frequenzversteigerungen erfüllen. Die Telekom hatte Probleme beim Aufbau von Antennen entlang der Schienen beklagt.

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Im Oktober 2018 wurde berichtet, dass die Bahn und die Bundesregierung über Milliardeninvestitionen für ein Glasfasernetzwerk verhandeln. Konzernchef Richard Lutz habe angeboten, dass die Bahn schnell und flächendeckend das Breitbandnetz in Deutschland ausbauen könne. Dafür verlangt die Bahn vom Bund 3,5 Milliarden Euro.

Das Projekt Broadband sehe vor, dass die Bahn entlang ihren 33.400 Kilometer Schienentrassen Glasfaserkabel verlegt. Das sei vergleichsweise schnell und einfach möglich, da bereits Kabelschächte vorhanden sind. Zudem sei bereits an rund 18.000 Kilometern Glasfaser verlegt. Die Bahn benötige nur wenige Fasern selbst für ihren Betrieb und könne Kapazität an Mobilfunkbetreiber wie Telekom, Vodafone und Telefónica vermieten, um Funklöcher auf dem Land zu schließen und 5G auszubauen.

Das Telekommunikationsnetz der Bahn befindet sich im Besitz der Bahn-Tochterfirmen DB Systel und DB Netz. Dienstleister ist DB Kommunikationstechnik.

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frankhesse234... 21. Dez 2019

Wir nutzen bei uns für die Bereitschaft die Rufumleitungen funktioniert ohne Probleme...

BlindSeer 18. Dez 2019

Wegen eines auf dem Router auf ein Anschlusspaket wartenden Pakets wird muss ihr Paket...

gaym0r 18. Dez 2019

Und nun?

yannik5 17. Dez 2019

Der Bund ist 100% Anteileigner der Deutschen Bahn AG und letztere zahlte im Jahr 2018 450...



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