Dell expandiert mit einer Übernahme im Bereich großer Unternehmenskunden. Mit 3Par kauft der Computerhersteller einen Anbieter virtualisierter Storage-Arrays.
Vorzeigespiele für Windows Phone 7 stehen unter anderem auf der Agenda eines Entwicklerstudios, das Microsoft neu aufbaut. Neben der Produktion eigener Titel soll sich das Team auch um neue mobile Spieletechnologie kümmern.
10gen hat seine freie Datenbank MongoDB in der Version 1.6.0 veröffentlicht. Das System soll die Vorteile von NoSQL-Datenbanken mit wichtigen Funktionen traditioneller Datenbanksysteme wie dynamischen Querys und Indizes verbinden.
Der Datenabgleichsdienst Dropbox kann von Hause aus über Desktopanwendungen, Smartphones und Tablets angesteuert werden - aber ausgerechnet über die Internetbasisanwendung E-Mail nicht. Ein Programmierer hat nun Abhilfe geschaffen und erlaubt den Upload von Daten per elektronischer Post.
Microsofts Kartendienst Bing Maps kann nun auch Kartenmaterial des OpenStreetMap-Projekts (OSM) einblenden. Microsoft hostet das Grundlagenmaterial auf seinem Cloud-Speicherdienst Windows Azure Content Delivery Network (CDN), auf dem auch Bing Maps läuft.
Revolution Analytics erweitert seine auf der freien Programmiersprache R basierende statistische Analysesoftware um Unterstützung für große Datenmengen. Damit wird es möglich, mit R Daten aus Hadoop oder NoSQL-Datenbanken gezielt zu analysieren.
Mit Bryan Cantrill verlässt ein weiterer hochkarätiger Sun-Entwickler Oracle. Cantrill war maßgeblich an der Entwicklung von Suns Tracing-Framework DTrace beteiligt.
Das EU-Projekt SAIL (Scalable and Adaptive Internet Solution) soll das Internet schneller, sicherer und vielfältiger machen. Daran beteiligt sind Telekommunikationshersteller, Netzbetreiber sowie Forschungseinrichtungen.
Einige Entwickler des freien Cluster-Dateisystems Lustre gründen mit Whamcloud eine Firma, um professionellen Support für und Weiterentwicklung des Systems anzubieten. Bislang haben sie für Sun beziehungsweise Oracle an Lustre gearbeitet.
VMware bietet seine Virtualisierungslösungen ab sofort auch im Rahmen eines Volumenlizenzprogramms an. Das VMware Volume Purchasing Program (VPP) verspricht zweistellige Rabatte - bezogen auf den empfohlenen Verkaufspreis.
Canonical wird IBMs kostenlose Datenbank DB2 Express-C in die Version 10.04 LTS des Ubuntu-Servers integrieren und in ein Amazon Machine Image (AMI) verpacken. Das Angebot soll dem zukünftigen Einsatz der größeren DB2-Datenbank den Weg ebnen.
Medal of Honor und andere leistungshungrige PC-Spiele sollen sich über den Streamingdienst Gaikai selbst auf schwachen Rechnern einfach so im Browserfenster abspielen lassen. Jetzt investieren Intel Capital und Limelight Networks in das Startup des Spieldesigners Dave Perry.
Selbst leistungshungrige PC-Spiele funktionieren mit voller Grafikpracht auf schwachbrüstigen Rechnern mit Windows-PC oder Mac OS - über Onlive. Seit Mitte Juni 2010 läuft der Streamingdienst in den USA, jetzt zieht das Unternehmen ein erstes Fazit und spricht über WLAN, Grafikauflösungen sowie iPad und Android.
Zusammen mit der Nasa hat der US-Webhoster Rackspace das Projekt Openstack gestartet, eine auf Open-Source-Software basierende Cloud-Plattform. Damit will Rackspace für mehr technische Standards und Interoperabilität im Cloud-Computing sorgen.
Intel leitet heute in den USA mit einem Knall die Berichtssaison der börsennotierten IT-Unternehmen ein. Durch ein Anziehen der Nachfrage der Firmenkunden erzielte der Prozessorhersteller das beste Ergebnis in der Unternehmensgeschichte. Auch bei den Prognosen lag Intel über den Analystenerwartungen.
Mit der aktuellen Version 4.1 der Virtualisierungsplattform vSphere können bis zu 10.000 virtuelle Maschinen verwaltet werden. Durch eine neue Speicherkompression soll die Leistung einzelner virtuellen Maschinen erhöht worden sein. Ab dem 1. September 2010 tritt zudem ein neues Lizenzierungsmodell für die vCenter Produktfamilie von VMware in Kraft.
Microsoft hat eine zweite Betaversion von Windows Intune veröffentlicht. Die Cloud-Anwendung soll es IT-Verantwortlichen erlauben, PCs eines Unternehmens über eine einfache, webbasierte Konsole von jedem Ort aus zu verwalten und zu sichern, neue Software aufzuspielen oder bestehende Anwendungen zu ergänzen.
Amazon bietet nun Cluster-Instanzen für seine Cloud-Computing-Plattform EC2 an. Die Instanzen sind speziell für High-Performance-Computing (HPC) gedacht, bieten aber auch einzeln mehr Rechenleistung.
Bisher wurde Microsofts Cloud-Computing-Angebot Windows Azure ausschließlich in Microsofts eigenen Rechenzentren betrieben. Das soll sich mit "Windows Azure Platform Appliance" ändern. Zudem veröffentlichte Microsoft Betas von Windows Server 2008 R2 SP 1 und Windows 7 SP 1.
Mit Schlachtgesängen für Cloud-Computing hat Microsoft seine Worldwide Partner Conference 2010 in Washington eröffnet. Microsoft-Chef Steve Ballmer beschwört in seiner Keynote die großartigen Möglichkeiten, die Cloud für seine Partner bietet.
Die Virtualisierungssoftware Parallels Server für Mac ist in der Version 4.0 erschienen. Sie soll stabiler laufen, schneller sein und mit neuen Funktionen die Serververwaltung erleichtern.
Bei Microsoft werden Stellen abgebaut. Weltweit verlieren einige hundert Menschen ihren Job. Am stärksten sei das Marketing betroffen, berichten US-Medien. Gleichzeitig gibt es Neueinstellungen, die Belegschaft könnte insgesamt sogar wachsen.
Die Erfurter Sones GmbH hat ihre Graphdatenbank GraphDB in der Version 1.1 veröffentlicht und bietet sie erstmals auch in einer Open-Source-Version an. Die GraphDB 1.1 verknüpft strukturierte und semistrukturierte Meta- und Binärdaten.
United Internet hat das 1&1 Smartpad offiziell angekündigt. Wer sich längerfristig mit einem DSL-Zugang an das Unternehmen bindet, bekommt das Tablet als Zugabe.
Für Android-Smartphones und Apples iPhone sowie iPad steht eine spezielle Version des Google Docs Viewer bereit, um Office-Dokumente direkt im Browser zu betrachten.
Der Datenabgleichsdienst Dropbox hat seine Teilungsfunktion benutzerfreundlicher gestaltet und erlaubt nun, mit zwei Klicks die eigenen hochgeladenen Daten Dritten zur Verfügung zu stellen.
Google hat in seiner Onlinetextverarbeitung "Texte & Tabellen" (Google Docs) nun eine Funktion freigeschaltet, mit der Texte aus hochgeladenen Bildern und PDFs erkannt und in editierbaren Text umgewandelt werden.
Es sollte das nächste große Spieleding werden, aber zumindest der Start von Onlive verläuft unter erschwerten Bedingungen: Kritik gibt es an den Preisen, den Nutzerbedingungen - und auch der Umgang mit interessierten Neukunden scheint verbesserungsfähig.
Der United-Internet-Chef will DSL-Zugänge künftig zusammen mit einem eigenen preisgünstigen Tablet-PC anbieten. Der Verkaufsstart sei schon im Juli 2010 geplant, so ein unbestätigter Medienbericht.
Das mit Unterstützung des Wikileaks-Gründers Julian Assange ausgearbeitete neue Medienrecht ist in Island vom Parlament verabschiedet worden. Das kleine Land im Norden bekommt damit den weltweit stärksten Schutz der Pressefreiheit.
Thilo Weichert, einer der einflussreichsten Datenschützer Deutschlands, kritisiert, bestehende Cloud-Angebote seien fast durchgängig mit dem geltenden Datenschutzrecht nicht vereinbar. Sein Fazit: Personenbezogene Daten haben in den "Wolken" nichts zu suchen.
Das Opensuse-Projekt diskutiert über drei Strategien zur Ausrichtung des Projektes und über ein Community-Statement. Nach 30 Tagen erfolgt eine Abstimmung - und damit eine Entscheidung über die Zukunft des Projekts.
Mit der kostenpflichtigen Eucalyptus Enterprise Edition 2.0 können auch virtuelle Maschinen mit Windows in eine private Cloud eingebunden werden. Zusätzlich wurden die Abrechnungs- und Benutzerverwaltungswerkzeuge erweitert, um den Einsatz in großen Clouds zu verbessern. Die aktuelle Version basiert auf der Open-Source-Variante, die auch der Ubuntu-Enterprise-Cloud beiliegt.
IBMs neuer Zukauf ist ein Unternehmen aus dem Bereich Onlinewerbung und Kundenanalyse. Die Werkzeuge von Coremetrics werden in Big Blues Middleware-Sparte integriert.
Bei Magdeburg baut die Telekom ein neues Rechenzentrum. Der Konzern will sich damit auf einen erhofften Boom beim Cloud-Computing vorbereiten. Die Landesregierung greift tief in die Tasche.
Simon Phipps arbeitet an Plänen für die Zukunft der Open Source Initiative (OSI). Zwar soll die Organisation auch weiterhin freie Lizenzen bewerten. Doch das Aufgabengebiet müsse sich ausweiten.
Der Linuxtag 2010 hat innerhalb von vier Tagen 11.748 Besucher gehabt. 43 Unternehmen und 75 Aussteller freier Projekte komplettierten die rund 300 Vorträge und sechs Keynotes, die die Veranstaltung bot.
Apple hat in den USA einen Patentantrag für eine Cloud-Computing-Anwendung gestellt, mit der Medien nahtlos zwischen unterschiedlichen Geräten wiedergegeben werden können. Das soll nicht nur mit Musik, sondern auch mit Videos und sogar E-Books möglich sein.
Computex Chrome OS soll Ende 2010 erscheinen, so Google-Mitarbeiter Sundar Pichai auf der Computex in Taiwan. Gleichzeitig soll der Chrome Web Store eröffnet werden, über den Programme für Googles Betriebssystem verteilt werden sollen.
Nach IT-Angriffen in China hat Google die Abkehr vom Betriebssystem Windows beschleunigt. Die Microsoft-Software soll auf produktiven Systemen im Unternehmen nur noch mit Sondergenehmigung vom IT-Chef laufen.
ISC Larrabee wird zwar nicht mehr als Grafikkarte erscheinen, aufgegeben wird die Architektur aber nicht. Sie wird in Teilen für Supercomputer verwendet.
VMWares Virtualisierungssoftware Workstation soll in der jetzt erhältlichen Version 7.1 deutlich schneller sein. Wie das für Endanwender gedachte ebenfalls neue Fusion 3.1 wartet Workstation 7.1 mit mehr Grafikleistung unter Windows auf.
Windows läuft mit Fusion 3.1 laut VMWare jetzt schneller unter Mac OS X. Die Desktop-Virtualisierungssoftware kann auch weitere Versionen von Linux-Distributionen als Gastbetriebssysteme starten.
Google hat ein Browser-Addon veröffentlicht, das den Webanalysedienst Analytics im Browser abschaltet. Verbraucherschützer werfen Google Analytics vor, es verstoße gegen deutsche Datenschutzgesetze.
Big Blue kauft im Bereich cloud-basierte Unternehmenssoftware hinzu. Sterling-Commerce-Produkte sollen in IBMs Websphere-Sparte eingegliedert werden. IBM will im Softwarebereich durch Übernahmen weiter wachsen.
Die VMware-Tochter Spring Source und Google wollen zusammenarbeiten, um Java-basierte Spring-Applikationen auf der Google-Apps-Plattform lauffähig zu machen. Außerdem soll das Rapid-Development-Werkzeug Spring Roo mit dem Google Web Toolkit kombiniert werden.
Mit Google Storage macht Google Amazons S3 Konkurrenz und startet einen Webservice zum Speichern von Binärdaten, der über ein REST-Interface angesprochen werden kann. Mit Bigquery und dem Prediction API gibt Google zudem eine Vorschau auf Zusatzdienste, die sich Google Storage zunutze machen.
Mit einer speziell an Unternehmen gerichteten Version seiner Cloud-Plattform App Engine greift Google Amazon an. Künftig will Google auch SQL-Server zur Verfügung stellen und den Wechsel zu anderen Plattformen erleichtern.