
Zehn Stunden Laufzeit bei 700 Gramm Gewicht: Damit ist das iPad ein potenzieller Kandidat, der auch für ernsthafte Arbeiten genutzt werden könnte. Golem.de hat sich iWork '09 und die integrierten Anwendungen für den Arbeitsalltag angeschaut.

Apple hat überraschend seine Datensicherungssoftware aktualisiert. Backup 3.2 sichert die ausgewählten Daten des Anwenders auf dem Apple-eigenen Onlinedienst Mobileme und auf lokalen Medien wie CDs, DVDs, USB- und Firewire- sowie Netzwerklaufwerken.

Die von Facebook entwickelte und an die Apache Software Foundation übergebene NoSQL-Datenbank Cassandra wurde in der Version 0.6.0 veröffentlicht. Es ist die erste Cassandra-Ausgabe als Apache-Top-Level-Projekt.

Google stellt seine browserbasierte Office-Suite auf eine neue Codebasis, um auf dieser Basis der nächsten Generation von Google Docs neue Funktionen zu ermöglichen. Einige stehen Nutzern ab sofort zur Verfügung.

Florian Mueller sieht in einer ersten Einschätzung auch andere FOSS-Projekte durch IBM bedroht. Darunter befinden sich auch die Virtualisierungslösungen Xen oder Virtual Box sowie die Datenbanken MySQL, PostgreSQL und SQLite.

Die neue Version 4 des Hypervisors Xen baut auf dem Linux-Kernel in der Version 2.6.31 auf. Zudem können PCI-Geräte und Grafikkarten direkt in einer virtuellen Maschine genutzt werden.
Für Google Mail wurden zwei neue Funktionen im Labs-Bereich des Webmailers integriert. Nutzer können nun verschachtelte Labels anlegen und in eine E-Mail hineinschauen, ohne sie öffnen zu müssen.

Mit Qubes stellt Invisible Things Lab eine Sicherheitslösung vor, in der einzelne Applikationen in strikt getrennt voneinander laufenden virtuellen Maschinen untergebracht werden sollen. Die Lösung basiert auf quelloffener Software, als Hypervisor soll Xen eingesetzt werden.
Mit dem Simple Notification Service (SNS) startet Amazon einen Benachrichtigungsdienst, über den Entwickler Informationen an Menschen und Applikationen verteilen können.

Canonical will seinen Cloud-Dienst um die Synchronisierung von Kontaktdaten mit mobilen Geräten erweitern. Der Dienst soll Benutzern mit einem kostenpflichtigen Abonnement für Ubuntu One zur Verfügung stehen und wird mit dem Erscheinen von Ubuntu 10.04 freigeschaltet.

Durch den Trend zum Cloud-Computing wächst die Zahl der benötigten Rechenzentren massiv. Im Jahr 2020 werden sie mehr Energie verbrauchen als Frankreich, Deutschland, Kanada und Brasilien heute zusammen.
Google erlaubt den direkten Austausch von Dateien über seine webbasierten Dienste iGoogle und Orkut, auch mit Nutzern der Instant-Messaging-Software Google Talk. Auch weitere Dienste sollen die neue Funktion erhalten.

Mit der Version 1.4 der MongoDB haben die Entwickler der NoSQL-Datenbank erneut die Leistung der Software verbessert. Gleichzeitige Index-Abfragen und -Speicherungen sollen eine schnellere Suche ermöglichen, inaktive Slaves mit Replikation sollen einfacher gestartet werden können.

Amazon fasst die Trafficabrechnung bei seinen Cloud-Diensten künftig zusammen. Es gibt also eine Rechnung für den ausgehenden Traffic über alle Dienste, so dass Rabattstufen schneller erreicht werden.
Google Mail informiert den Nutzer künftig, wenn eine vermutlich nicht erlaubte Anmeldung bei Google Mail erfolgt ist. Damit soll frühzeitig beziehungsweise überhaupt erkannt werden, wenn die Zugangsdaten für Google Mail in fremde Hände gelangt sind.

Novell hat eine Preview-Version der Kollaborationsplattform Pulse auf seiner diesjährigen Hausmesse Brainshare vorgestellt. Gegenwärtig steht die Preview nur geladenen Gästen auf der Brainshare zur Verfügung, eine Cloud-Implementierung soll ab Mitte 2010 verfügbar sein.
Amazon hat ein Entwicklerkit für Java veröffentlicht, mit dem sich Applikationen auf Basis von Amazons Cloud-Diensten entwickeln lassen. Zudem wurde das AWS Toolkit für Eclipse aktualisiert.
Das von Google geplante Browser-Plugin, mit dem Surfer die eigene Zählung durch Google Analytics künftig unterbinden können, stößt bei Verbraucher- und Datenschützern auf wenig Begeisterung. Das Unternehmen wälze die Verantwortung damit auf die Nutzer ab.
Datenschützer vor allem in Deutschland schlagen harte Töne gegen Googles Webanalyse-Dienst Google Analytics an. Daher will Google es Surfern künftig ermöglichen, die Zählung durch Google Analytics direkt im Browser zu deaktivieren.

Die neue Version der Software zur Desktopvirtualisierung Xenapp 6 bietet etliche neue Funktionen zur Bereitstellung von Software im Netzwerk. Xenapp 6 unterstützt Windows Server in der Version 8 R2 und das darauf laufende App-V sowie den eigenen Xen-Server. Mit der Software Receiver können Anwendungen ab sofort auch auf Smartphones mit der Android-Plattform verwendet werden.

Die Telekom setzt auf Netzausbau und eigene Webangebote. In Deutschland soll der Aufbau eines Glasfasernetzes bis in die Gebäude in diesem Jahr anlaufen und bis 2012 zehn Prozent der Haushalte erreichen.

Über den Spiele-Streamingdienst Onlive sind weitere technische Details bekanntgeworden. So wird der Spieler keinen Zugriff auf die Grafikoptionen bekommen. Außerdem wird es dank der Serverstrukturen möglich sein, das Spiel jederzeit zu pausieren - und auf einer anderen Plattform fortzusetzen.
Die Virtualisierungssoftware VMware Workstation 7.1 ist in einer Betaversion verfügbar. Die neue Version erlaubt mehr virtuelle Prozessoren pro Gastsystem und soll hardwarebeschleunigtes OpenGL unter Windows-Gästen möglich machen.

Der Internetdienst Digg wechselt von der gegenwärtig verwendeten Datenbankinfrastruktur MySQL zu der NoSQL-Datenbank Apache Cassandra, um Leistung und Geschwindigkeit zu optimieren. Das für die Datenmigration verwendete Werkzeug Transcribe will Digg unter einer freien Lizenz veröffentlichen.

GDC 2010 Knapp 15 US-Dollar kostet die Mitgliedschaft bei Onlive pro Monat, der Konkurrent Gaikai setzt hingegen auf ein grundsätzlich kostenloses Angebot. Jetzt hat Gründer Dave Perry weitere Details seines Geschäftsmodells bekanntgegeben.

GDC 2010 14,95 US-Dollar pro Monat - so viel müssen Spieler bezahlen, wenn sie Zugriff auf den Spiele-Streamingdienst Onlive haben möchten. Zusätzlich fallen Kosten für die Programme selbst an. Der Dienst soll im Juni 2010 starten - vorerst in den USA.

CA alias Computer Associates kauft eine weitere Firma im Bereich Cloud-Computing hinzu. Nimsoft kostet 350 Millionen US-Dollar und bedient hierzulande Kunden wie 1&1.

Cebit Als sogenannten Zero Client hat Pano Logic sein Pano Device mit aktueller Softwareinfrastruktur vorgestellt. Das Gerät dient als KVM-Switch zur Bereitstellung von virtuellen Desktops über den ESX-Server von VMware im Netzwerk. Das Pano Device bietet Schnittstellen für Monitor und USB-Geräte und ein Netzwerkkabel sowie für die Ein- und Ausgabe von Audio.
Für Google Mail steht im Labsbereich eine neue Funktion zur Verfügung. Damit lassen sich unabhängig vom normalen Abfrageintervall die E-Mails anderer Pop3-Postfächer abrufen.

Google hat mit Docverse einen weiteren kleinen Softwareanbieter übernommen. Das Unternehmen bietet ein Plugin für Microsoft Office an, das es mehreren Personen erlaubt, gleichzeitig an einer Datei zu arbeiten.
Cebit Mit etwa 300 Vorträgen will der diesjährige Linuxtag unter anderem die Themenbereiche Monitoring und Mobiles Linux abdecken. Vor allem ein Track zu Cloud-Computing soll den Begriff konkretisieren und für Open Source greifbar machen.
Intel muss vorläufig auf Sean Maloney verzichten. Der Leiter der Intel Architecture Group nimmt sich nach einem Schlaganfall eine längere Auszeit.
VMware hat Teile der Produktpalette des Unternehmens RTO akquiriert. Das kleine Unternehmen stellt Verwaltungswerkzeuge für virtuelle Desktopinfrastrukturen (VDI) her. Unter anderem hat RTO das Managementtool Virtual Profiles entwickelt, mit dem Windows-Benutzerprofile in virtuellen Desktops einfach verwaltet werden können.
Googles E-Mail-Dienst hat einige neue Funktionen erhalten. Allerdings sind sie nicht ganz neu, über Labs ließen sie sich alle bereits nutzen. Nun wurden sie regulär in Google Mail integriert. Im Gegenzug wurden einige Funktionen aus dem Labs-Bereich entfernt.
Für das Treffen der Linux-Gemeinde auf dem diesjährigen Linuxtag im Juni 2010 sucht das Organisationsteam noch nichtkommerzielle Entwicklerprojekte und Initiativen. Potenzielle Teilnehmer sollten ein Projekt vertreten, das eng mit Linux und Open Source verbunden ist.
Gear6 erweitert seine Cloud Cache auf Basis von Amazon EC2 und Memcached, so dass Nutzer künftig die Cache-Kapazität im laufenden Betrieb ändern können. So sollen sich die Vorteile einer Cloud-Computing-Lösung besser ausnutzen lassen.

Die Apache Software Foundation entlässt die NoSQL-Datenbank Cassandra aus dem Incubator, in dem zuvor eingereichte Projekte einer Prüfung unterzogen werden. Ab sofort gilt die verteilte Datenbank als Top-Level-Projekt.

Die Verbraucherschutzministerin hat eine erschreckende Respektlosigkeit Googles beim Datenschutz festgestellt. Das Social-Netzwerk-Tool Google Buzz habe massiv die Privatsphäre seiner Nutzer verletzt.

Auf einer eigens dafür geschaffenen Webseite stellt Twitter die Open-Source-Projekte vor, die der Anbieter für seine Microblogging-Dienste verwendet. Darunter befindet sich Ruby-Gems sowie Java-Anwendungen, die dort auch per Git zum Download freigegeben wurden.

Google übernimmt mit Remail einen Spezialisten für mobile E-Mail-Lösungen. Die iPhone-Software des Unternehmens gibt es ab sofort nicht mehr.

Die Regierung im Iran hat offenbar eine dauerhafte Blockade des E-Mail-Dienstes von Google angeordnet. Ein staatlich kontrollierter Maildienst soll als Alternative aufgebaut werden, um Vertrauen zwischen Regierung und Volk zu schaffen, hieß es offiziell.
Amazons Cloud-Speicherdienst S3 unterstützt ab sofort Versionierung. Alte Versionen gespeicherter Objekte können so aufgehoben und später wieder verwendet werden.

Der Synchronisationsdienst Dropbox könnte bald auch in einer Fassung für Android und Blackberry erscheinen. Damit können die dort gespeicherten Daten auch mit den mobilen Geräten synchronisiert, Dritten zugänglich gemacht und ergänzt werden.
Gleichzeitig mit dem offiziellen Start von Microsofts Cloud-Computing-Plattform Azure senkt Amazon die Preise für ausgehenden Traffic bei seinen Cloud-Computing-Angeboten.
Microsoft hat mit Windows Azure und SQL Azure seine ersten Cloud-Computing-Dienste in 21 Ländern gestartet. Ab sofort können Microsofts Partner Dienste auf Basis von Azure verkaufen.

Cloudkick erweitert seine anbieterunabhängige Cloud-Server-Verwaltung um neue Funktionen und Unterstützung für zusätzliche Cloud-Computing-Anbieter. Die von Cloudkick entwickelte Libcloud ist derweil auf dem Weg zum Apache-Projekt.

Mit Schnittstellen für soziale Dienste und dem Projekt Owncloud soll der KDE-SC-Desktop beim Cloud-Computing zukünftig eine wichtige Rolle spielen. Das neue Projekt stellte KDE-Entwickler Frank Karlitschek beim Camp KDE 2010 vor.
Google will die Sicherheitseinstellungen für Google Mail verändern. Beim Aufruf von Google Mail im Browser wird https schrittweise standardmäßig aktiviert. Bei Bedarf kann die Verschlüsselung deaktiviert werden.

Yahoo trennt sich von seiner E-Mail-Tochter Zimbra. Der bekannte Open-Source-Hersteller könnte dem angeschlagenen Internetunternehmen bis zu 350 Millionen US-Dollar bringen. Käufer ist der Marktführer bei Virtualisierungslösungen VMware.
Google erweitert seine Online-Office-Suite Google Docs um einen Onlinespeicher. Nutzer können darüber künftig beliebige Dateien mit anderen austauschen.