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EU-Förderung: Millionen für Symbian

Die EU fördert das vor allem von Nokia eingesetzte Smartphone-Betriebssystem Symbian mit rund 11 Millionen Euro. Das Geld soll eingesetzt werden, um neue Kernfunktionen für das System zu entwickeln und die Entwicklung neuer Geräte auf Basis von Symbian möglich zu machen.
/ Jens Ihlenfeld
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Eine Gruppe von 24 Organisationen aus acht europäischen Ländern unter Führung der Symbian Foundation erhält von der EU Fördermittel in Höhe von 11 Millionen Euro, um Technologien der nächsten Generation für Symbian zu entwickeln. Insgesamt werden 22 Millionen Euro investiert, die eine Hälfte steuern die Projektpartner bei, die anderen die EU.

Das Projekt läuft unter dem Namen Symbeose, "Symbian – the Embedded Operating System for Europe". Daran beteiligt sind neben der Symbian Foundation Mobiltelefonhersteller, Hersteller von Unterhaltungselektronik, Mobilfunkbetreiber, Applikationsentwickler, Forschungseinrichtungen und Universitäten.

Konkret soll das Symbeose-Projekt die Basis zur Entwicklung neuer Symbian-Geräte verbessern. Dazu zählen beispielsweise Stromspartechnologien, die Nutzung von Multi-Core-Prozessoren und neue Techniken für asymmetrische Multiprozessorsysteme(öffnet im neuen Fenster) . Auch das Schlagwort Cloud Computing fällt in diesem Zusammenhang.

Darüber hinaus soll Symbian künftig auch für Embedded-Geräte eingesetzt werden können, schließlich hätten vernetzte mobile Geräte einige grundlegende Anforderungen an das zugrundeliegende Softwaresystem, die unabhängig vom Einsatzzweck seien, so die Symbian Foundation(öffnet im neuen Fenster) .


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