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Rainbow Shell: Onlinespeicher Dropbox erreicht Version 1.0

Mit Dropbox 1.0 – Codename Rainbox Shell – wird es nun bequemer, Dateien online zu speichern, zwischen verschiedenen Systemen zu synchronisieren und mit anderen Menschen auszutauschen. Die Entwickler haben viele Fehler beseitigt.
/ Christian Klaß
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Das Dropbox-Team hat seinen Online-Dateisynchronisierungsdienst Dropbox überarbeitet. Die neue Dropbox-Version 1.0 soll viele kleinere Fehler und Unbequemlichkeiten(öffnet im neuen Fenster) beseitigen, die Nutzer unter den verschiedenen Betriebssystemen hatten. Auch Dropbox 1.0 unterstützt Windows, Linux, Mac OS X sowie Android-, iOS- und Blackberry-Geräte.

Die neu programmierten Dropbox-Clients für Windows, Linux und Mac OS X können nun auch bei großen Dateimengen und vielen Änderungen bei den zu synchronisierenden Dateien schneller und effizienter arbeiten. Die Clients benötigen dabei teils nur noch halb so viel Hauptspeicher wie zuvor. Die Dateigröße des Mac-OS-X-Client wurde auch etwas kleiner, da er keine Universal Binary mehr ist und nur noch auf Intel-Macs läuft.

Dropbox 1.0 – Demo
Dropbox 1.0 – Demo (02:04)

Das Synchronisieren von Dateien ist ab der Version 1.0 auch selektiv möglich ("Selective Sync") – indem ausgewählte Ordner nur auf bestimmte Systeme übertragen werden. So kann sichergestellt werden, dass etwa berufliche Daten nicht auf dem privaten PC landen oder nur wichtige Daten auch im Netbook, um dessen Datenträger nicht unnötig zu füllen. Außerdem kann damit Zeit gespart werden, da nicht alles jederzeit auf allen Geräten benötigt wird.

Mac-Nutzer müssen sich bei Dateien nun keine Gedanken mehr um Resource Forks und andere erweitere Attribute machen, die Anwendungen wie Quicken, Quark und Omnigraffle nutzen. Diese werden nun automatisch mit synchronisiert, so dass sich die zugehörigen Dateien auch auf anderen Systemen noch öffnen lassen.

Mit den Änderungen soll es Dropbox-Anwendern nun leichter fallen, den Dienst zum einfacheren Auseinandersortieren des privaten oder beruflichen Datenbestandes zu nutzen. Neueinsteigern hilft dabei der überarbeitete Installationsassistent.

Auf der Dropbox-Website(öffnet im neuen Fenster) finden sich Downloadlinks(öffnet im neuen Fenster) zu den verschiedenen Clients. Wenn 2 GByte Onlinespeicherplatz reichen, muss für Dropbox nichts bezahlt werden. Wenn das nicht reicht, kann zu Dropbox Pro mit 50 GByte oder 100 GByte(öffnet im neuen Fenster) Speicher gewechselt werden, was aber dann mit monatlich rund 10 respektive 20 US-Dollar berechnet wird. Dropbox ermöglicht es, die hochgeladenen Dateien auch anderen zur Verfügung zu stellen.


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