Spielestreaming

Onlive-Konsole für rund 100 US-Dollar

Anfang Dezember 2010 verkauft der Streamingdienst Onlive in den USA seine Konsole, mit der Spieler ganz ohne leistungsstarken PC am heimischen TV zocken können. Auch Konkurrent Gaikai ist aktiv - der derzeit laufende Betatest wird kräftig erweitert.

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Spielestreaming: Onlive-Konsole für rund 100 US-Dollar

Ab dem 2. Dezember 2010 liefert Onlive in den USA das "Game System" aus. Die Konsole lässt sich zwischen Internet und TV-Gerät hängen. Dann lassen sich damit Computerspiele, die auf den Servern von Onlive laufen, als komprimiertes Video auf den Fernseher streamen - Spieler sollen dann nahezu in Echtzeit ihre Eingaben machen können, so dass es sich mehr oder weniger so anfühlt, als ob das Spiel auf einem lokalen Hochleistungsrechner installiert wäre.

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Das Onlive Game System kostet rund 100 US-Dollar. Es liefert ein 1080p-Signal und ist kompatibel mit 3D-Fernsehgeräten. Außerdem beherrscht es Digital Audio und Surround Sound per HDMI- oder optischen Ausgang. Ein Kontroller liegt bei, bis zu vier lassen sich über eine Konsole verwenden - drahtlos. Auch Tastaturen und Mäuse sollen sich anschließen lassen. Das kleine schwarze Kästchen kommt ohne aktive Lüftung aus und hat nach Unternehmensangaben eine Leistungsaufnahme von 6 Watt.

  • Onlive Game System
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Onlive Game System

Onlive-Chef Steve Perlman kündigt in seinem Blog außerdem an, dass es ab einem nicht genannten Zeitpunkt eine Flatrate für Spiele geben wird. Seine Beschreibung deutet darauf hin, dass es dabei nicht um aktuelle Blockbuster geht, sondern um ältere Titel und Indiegames. Bislang müssen Spieler - im Rahmen mehrerer Bezahloptionen - jedes Programm einzeln mieten oder kaufen. Onlive ist bisher nur in den USA verfügbar, der Start für Europa ist für 2011 geplant.

Auch beim Konkurrenten Gaikai tut sich derzeit viel. Gerade hat die Firma des Spieldesigners Dave Perry den Betatest um rund 10.000 Teilnehmer erweitert. Der Start des Angebots soll noch vor Ende 2010 erfolgen. Anders als Onlive versteht sich Gaikai eher als Unternehmen, mit dessen Technologie Spielepublisher direkt auf Webseiten mit spielbaren Versionen ihrer Werke werben können - per Klick lässt sich dann beispielsweise das komplette Spiel freischalten oder bestellen. Wichtigster Partner ist, soweit öffentlich bekannt, Electronic Arts.

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Mr. ET-T 20. Nov 2010

Ich finde eine solche Vergewaltigung der deutschen Sprache respektlos.

Sonic77 19. Nov 2010

Es gibt technische Hürden, bei denen es nur eine Zeitfrage ist, bis sie überwunden sind...

Denkleistung 19. Nov 2010

Vielleicht sollte es die Option geben, dass wenn man ein Spiel kauft, man es aus...

dlaadsm 19. Nov 2010

Hey, dagegen sag ich ja auch gar nichts :) Ich meinte nur, dass man die 50ms Lag eines...

Goldesel 19. Nov 2010

Das ist bei vielen mit Datenträger gekauften Spielen aber auch nicht anders. Siehe...



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