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Cloud Computing: Amazon wird mit Route 53 zum DNS-Provider

Mit Route 53 erweitert Amazon sein Cloud-Computing -Angebot um einen DNS-Dienst . Dieser soll sich durch hohe Verfügbarkeit und geringe Latenz auszeichnen und wird nach Zahl der DNS-Anfragen abgerechnet.
/ Jens Ihlenfeld
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Amazon hat mit Route 53(öffnet im neuen Fenster) einen dedizierten DNS-Dienst eingerichtet, mit dem Domains bei Amazon gehostet werden können und der Traffic auf diese an IP-Adressen verteilt werden kann, nicht nur auf Server, die bei Amazon stehen. Amazon berechnet dafür einen US-Dollar pro gehosteter Zone und Monat zuzüglich einer Gebühr für die auf die gehosteten Domains entfallenen DNS-Anfragen. Das sind 50 US-Cent für eine Million DNS-Requests für die erste Milliarde Anfragen pro Monat. Weitere Anfragen werden mit 0,25 US-Dollar pro eine Million Anfragen abgerechnet.

Darüber hinaus wirbt Amazon damit, DNS-Updates besonders schnell zu verteilen, so dass Nutzer des Dienstes bei Ausfällen eine recht hohe Flexibilität haben. Zudem kann über Route 53 überprüft werden, wann Änderungen alle DNS-Server erreicht haben.

Anfragen an Route 53 sollen dank Anycast auf einen möglichst nahe gelegenen DNS-Server weitergeleitet werden, um Antwortzeiten zu minimieren. Zudem sollen so Ausfälle kompensiert werden.


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