
Ein Finanzinvestor, der für einen Teil von Novell bietet, ist offenbar aus der Auktion ausgestiegen. Platinum Equity war der Preis zu hoch.

Red Hat verbucht zwar weniger Gewinn, konnte den Umsatz aber um 20 Prozent auf 219,8 Millionen US-Dollar anheben. Die neuen Cloud-Angebote des Open-Source-Unternehmens stießen auf Interesse.

Nach Google Maps erhält nun auch Google Mail Updates, die unabhängig von einer Android-Version erscheinen. Mit der neuen Version soll der E-Mail-Umgang vereinfacht werden. Für deutsche Nutzer gibt es das Update, das Android 2.2 voraussetzt, noch nicht.

Googles Online-Office-Suite unterstützt ab sofort Webfonts. Somit stehen Schriften zur Erstellung von Dokumenten auch dann zur Verfügung, wenn sie auf dem System des Nutzers nicht installiert sind.

Amazon bietet eine erste Betaversion einer eigenen Linux-Distribution für EC2 an. Unter dem Namen Amazon Linux AMI können EC2-Kunden eine Instanz der CentOS-basierten Distribution installieren, samt Werkzeugen für Amazon-Web-Services.
VMware verhandelt über den Kauf von Novells Linuxgeschäft, berichtet das Wall Street Journal unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Menschen. Damit würde Opensuse und Suse Linux Enterprise an VMware gehen.

Die Desktopvirtualisierung View von VMware kann in der aktuellen Version 4.5 auch offline benutzt werden. Die als offline registrierten virtuellen Maschinen bleiben verschlüsselt und nehmen die für sie definierten Sicherheitsrichtlinien mit.
VMware will Kunden des Konkurrenzprodukts Parallels Desktop für Mac OS X zum Umstieg auf die eigene Virtualisierungslösung VMware Fusion bewegen und lockt mit einem besonders günstigen Preis für Umsteiger von 9,99 US-Dollar.

Mit seiner NoSQL-Datenbank CouchDB will das Unternehmen CouchOne auch auf mobile Geräte und in die Wolke. CouchOne Mobile ist bereits auf die Android-Plattform portiert und soll später auch unter iOS funktionieren.
Amazon erweitert seinen Cloud-Computing-Dienst EC2 um sogenannte Mikroinstanzen. Ausgestattet mit weniger Speicher und begrenzter Rechenleistung sind sie zu sehr kleinen Preisen zu haben.

Trend Micro erhält viele Übernahmeangebote. Das sagte die Chefin des Antivirenherstellers einer taiwanischen Zeitung. Die japanische Firma koste aber mehr als McAfee, das Intel unlängst für 7,7 Milliarden US-Dollar gekauft hatte. Konkrete Angebote gebe es aber nicht, dementiert derweil ein Firmensprecher.
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie plant eine Allianz aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik zum Thema Cloud-Computing. In einem ersten Schritt wurde ein Technologiewettbewerb gestartet.

Bis zuletzt hatten Hewlett-Packard und Dell um den Hersteller von Storage-Arrays für Cloud-Computing gewetteifert. In der letzten Nacht kam es zur Entscheidung, als ein Angebot über 2,1 Milliarden US-Dollar vorgelegt wurde.

Wer eine vSphere-Lizenz von VMware erwirbt, erhält eine kostenlose Version von Novells Suse Linux Enterprise Server 11 SP1 samt Updates und Support. Das haben die beiden Konzerne im Rahmen ihrer im Juni beschlossenen Partnerschaft vereinbart.

Laut einem Bericht soll Red Hat die Übernahme des Cloud-Startups Makara verhandeln. Makara macht Cloud-Anwendungsmanagement und wird unter anderem vom Netscape-Gründer Marc Andreessen finanziert.

VMware hat mit vFabric eine Plattform vorgestellt, mit der Java-Anwendungen für Clouds entwickelt werden können. Die Cloud-Plattform vereint das Java-Framework Spring mit einem Tomcat-Applikationsserver und weiterer OSS-Software.
Google erweitert seinen E-Mail-Dienst Google Mail um die sogenannte Priority Inbox. Hier schlagen E-Mails auf, die für den Nutzer besonders wichtig sind. Das soll für mehr Übersicht im überfüllten Postfach sorgen und Zeit sparen.

United Internet wird sein Smartpad wieder vom Markt nehmen. Die letzten Geräte werden im September an Kunden ausgeliefert. Künftig will das Unternehmen Tablets anderer Hersteller anbieten.

In einer Roadmap hat Red Hat gezeigt, wie Kunden künftig plattformunabhängig Cloud-Technologien nutzen können. Dazu hat Red Hat die Deltacloud-API bei der Cloud Management Work Group der Distributed Management Taskforce eingereicht.

Im Wettrennen um die Übernahme des Storage-Array-Herstellers hat Dell aktuell wieder die Nase vorn. 3Par hat die letzte Offerte offiziell angenommen. Zu Ende ist der Übernahmekampf mit Hewlett-Packard damit aber noch nicht.
Ein EFI-Update für Apples aktuelle Macbook-Pro-Modelle soll für mehr Stabilität sorgen. Zeitgleich bringt ein Update für iWork 9.x der Textverarbeitung Pages das E-Book-Dateiformat ePub bei und beseitigt Probleme.
Ein Umsatzplus von 14,1 Prozent auf 930,8 Millionen Euro für das erste Halbjahr 2010 meldet United Internet mit seinen Marken 1&1, GMX und Web.de. Grund für den Erfolg sei die DSL-Qualitätsoffensive, die bei 1&1 mit dem Namen Marcell D'Avis verbunden ist.

Der Kern der Cloud-Software Eucalyptus 2.0 ist als Open-Source-Version freigeben worden. Neben Xen und KVM kommt Eucalyptus auch mit VMwares vSphere, ESXi und ESX klar. Eucalyptus hat die APIs von Amazons Elastic Compute Cloud (EC2) und Simple Storage Service (S3) nachgebildet.

Dell wird in Kürze sein Übernahmeangebot für den Speicherhersteller 3Par erhöhen. Dieser hatte zuerst dem Kauf durch Dell zugestimmt. Nachdem Hewlett-Packard Dell mit 1,6 Milliarden US-Dollar überboten hatte, fand ein Treffen von 3Par und HP statt. Dell könnte jetzt nachziehen.

Hewlett-Packard will die Übernahme von 3Par durch Dell verhindern und bietet seinerseits 350 Millionen US-Dollar mehr für den Speicherhersteller. 3Par soll die Offerte von Dell ablehnen, um zu einem schnellen Abschluss mit HP zu kommen.

GDC In den USA können Spieler schon seit Juli 2010 auch High-End-PC-Spiele beispielsweise auf Laptops streamen, in Deutschland will Onlive 2011 den Betrieb aufnehmen. Im Rahmen der Entwicklerkonferenz hat das Unternehmen sein Angebot anhand von zwei Spielen demonstriert.

Second Gear hat mit Elements einen Texteditor für Apples iPad und das iPhone vorgestellt, der an den Datenabgleichsdienst Dropbox angebunden werden kann. Damit kann das lästige Synchronisationsprinzip über iTunes umgangen und die Texte mit anderen Rechnern bearbeitet werden.

Novell bietet Suse Linux Enterprise Server (SLES) in den Versionen 10 und 11 über die Amazon Web Services (AWS) an. Zusätzlich bietet Novell einen Maintenance-Service an, über den SLES in Amazons Cloud gewartet werden können.

Dell expandiert mit einer Übernahme im Bereich großer Unternehmenskunden. Mit 3Par kauft der Computerhersteller einen Anbieter virtualisierter Storage-Arrays.

Vorzeigespiele für Windows Phone 7 stehen unter anderem auf der Agenda eines Entwicklerstudios, das Microsoft neu aufbaut. Neben der Produktion eigener Titel soll sich das Team auch um neue mobile Spieletechnologie kümmern.

10gen hat seine freie Datenbank MongoDB in der Version 1.6.0 veröffentlicht. Das System soll die Vorteile von NoSQL-Datenbanken mit wichtigen Funktionen traditioneller Datenbanksysteme wie dynamischen Querys und Indizes verbinden.

Der Datenabgleichsdienst Dropbox kann von Hause aus über Desktopanwendungen, Smartphones und Tablets angesteuert werden - aber ausgerechnet über die Internetbasisanwendung E-Mail nicht. Ein Programmierer hat nun Abhilfe geschaffen und erlaubt den Upload von Daten per elektronischer Post.

Microsofts Kartendienst Bing Maps kann nun auch Kartenmaterial des OpenStreetMap-Projekts (OSM) einblenden. Microsoft hostet das Grundlagenmaterial auf seinem Cloud-Speicherdienst Windows Azure Content Delivery Network (CDN), auf dem auch Bing Maps läuft.
Revolution Analytics erweitert seine auf der freien Programmiersprache R basierende statistische Analysesoftware um Unterstützung für große Datenmengen. Damit wird es möglich, mit R Daten aus Hadoop oder NoSQL-Datenbanken gezielt zu analysieren.
Mit Bryan Cantrill verlässt ein weiterer hochkarätiger Sun-Entwickler Oracle. Cantrill war maßgeblich an der Entwicklung von Suns Tracing-Framework DTrace beteiligt.

Das EU-Projekt SAIL (Scalable and Adaptive Internet Solution) soll das Internet schneller, sicherer und vielfältiger machen. Daran beteiligt sind Telekommunikationshersteller, Netzbetreiber sowie Forschungseinrichtungen.
Einige Entwickler des freien Cluster-Dateisystems Lustre gründen mit Whamcloud eine Firma, um professionellen Support für und Weiterentwicklung des Systems anzubieten. Bislang haben sie für Sun beziehungsweise Oracle an Lustre gearbeitet.
VMware bietet seine Virtualisierungslösungen ab sofort auch im Rahmen eines Volumenlizenzprogramms an. Das VMware Volume Purchasing Program (VPP) verspricht zweistellige Rabatte - bezogen auf den empfohlenen Verkaufspreis.

Canonical wird IBMs kostenlose Datenbank DB2 Express-C in die Version 10.04 LTS des Ubuntu-Servers integrieren und in ein Amazon Machine Image (AMI) verpacken. Das Angebot soll dem zukünftigen Einsatz der größeren DB2-Datenbank den Weg ebnen.

Medal of Honor und andere leistungshungrige PC-Spiele sollen sich über den Streamingdienst Gaikai selbst auf schwachen Rechnern einfach so im Browserfenster abspielen lassen. Jetzt investieren Intel Capital und Limelight Networks in das Startup des Spieldesigners Dave Perry.

Selbst leistungshungrige PC-Spiele funktionieren mit voller Grafikpracht auf schwachbrüstigen Rechnern mit Windows-PC oder Mac OS - über Onlive. Seit Mitte Juni 2010 läuft der Streamingdienst in den USA, jetzt zieht das Unternehmen ein erstes Fazit und spricht über WLAN, Grafikauflösungen sowie iPad und Android.

Zusammen mit der Nasa hat der US-Webhoster Rackspace das Projekt Openstack gestartet, eine auf Open-Source-Software basierende Cloud-Plattform. Damit will Rackspace für mehr technische Standards und Interoperabilität im Cloud-Computing sorgen.

Die NoSQL-Datenbank CouchDB ist in der Version 1.0 erschienen. Die in Erlang geschriebene Software zählt zu den populärsten NoSQL-Vertretern.

Intel leitet heute in den USA mit einem Knall die Berichtssaison der börsennotierten IT-Unternehmen ein. Durch ein Anziehen der Nachfrage der Firmenkunden erzielte der Prozessorhersteller das beste Ergebnis in der Unternehmensgeschichte. Auch bei den Prognosen lag Intel über den Analystenerwartungen.

Mit der aktuellen Version 4.1 der Virtualisierungsplattform vSphere können bis zu 10.000 virtuelle Maschinen verwaltet werden. Durch eine neue Speicherkompression soll die Leistung einzelner virtuellen Maschinen erhöht worden sein. Ab dem 1. September 2010 tritt zudem ein neues Lizenzierungsmodell für die vCenter Produktfamilie von VMware in Kraft.

Microsoft hat eine zweite Betaversion von Windows Intune veröffentlicht. Die Cloud-Anwendung soll es IT-Verantwortlichen erlauben, PCs eines Unternehmens über eine einfache, webbasierte Konsole von jedem Ort aus zu verwalten und zu sichern, neue Software aufzuspielen oder bestehende Anwendungen zu ergänzen.
Amazon bietet nun Cluster-Instanzen für seine Cloud-Computing-Plattform EC2 an. Die Instanzen sind speziell für High-Performance-Computing (HPC) gedacht, bieten aber auch einzeln mehr Rechenleistung.
Bisher wurde Microsofts Cloud-Computing-Angebot Windows Azure ausschließlich in Microsofts eigenen Rechenzentren betrieben. Das soll sich mit "Windows Azure Platform Appliance" ändern. Zudem veröffentlichte Microsoft Betas von Windows Server 2008 R2 SP 1 und Windows 7 SP 1.

Mit Schlachtgesängen für Cloud-Computing hat Microsoft seine Worldwide Partner Conference 2010 in Washington eröffnet. Microsoft-Chef Steve Ballmer beschwört in seiner Keynote die großartigen Möglichkeiten, die Cloud für seine Partner bietet.

Die Virtualisierungssoftware Parallels Server für Mac ist in der Version 4.0 erschienen. Sie soll stabiler laufen, schneller sein und mit neuen Funktionen die Serververwaltung erleichtern.