Google: Firefox 3.5, Internet Explorer 7 und Safari 3 sind veraltet

Um neue Funktionen für Google Mail, Google Calendar, Google Docs und andere Webapplikationen von Google umzusetzen, bedarf es moderner Browser. Denn Google will beispielsweise HTML5-Funktionen wie das File-API, Desktop-Benachrichtigungen und Drag-and-Drop nutzen. Daher wird Google Docs in Zukunft nur noch moderne Browser unterstützen, teilt Google in einem Blogeintrag(öffnet im neuen Fenster) mit. Das bedeutet konkret: Ab 1. August 2011 wird Google Docs nur noch die jeweils aktuellen Versionen und deren direkte Vorgänger von Chrome, Firefox, Internet Explorer und Safari unterstützen. Mit dem Erscheinen einer neuen Browserversion wird die Unterstützung der jeweils drittältesten Version eingestellt.
Damit stellt Google nach aktuellem Stand zum 1. August 2011 die Unterstützung von Firefox 3.5, Internet Explorer 7 und Safari 3 ein. Aktuell sind die Versionen Firefox 4, Internet Explorer 9 und Safari 5.
Das bedeutet nicht, dass Google Docs in den Browsern nicht mehr läuft, es kann aber zu Problemen mit einigen Funktionen von Google Mail, Google Calendar, Google Talk, Google Docs und Google Sites kommen. Dabei sei es dennoch denkbar, dass die Applikationen gar nicht mehr funktionieren, so Google.
Außen vor bleibt dabei weiterhin Opera. Zwar darf Opera mit Sicherheit als modernen Browser betrachtet werden, doch die Zahl der Opera-Nutzer auf dem Desktop ist vergleichsweise gering. Anders sieht dies allerdings auf mobilen Endgeräten aus. Operas Technikchef und CSS-Erfinder Håkon Wium Lie hatte sich kürzlich über Googles Ignoranz bezüglich Opera beklagt.