Abo
  • IT-Karriere:

Test

Ubuntu 11.04 integriert Netbook-Desktop Unity

In Ubuntu 11.04 - Codename Natty Narwhal - ist erstmals die umstrittene Unity-Benutzeroberfläche auch in der Desktopversion Standard. Unity ist Canonicals Alternative zu Gnome 3 und optisch verspielter als sein Pendant.

Artikel veröffentlicht am ,
Test: Ubuntu 11.04 integriert Netbook-Desktop Unity

In Ubuntu 11.04 ist der Unity-Desktop zum Standard erhoben worden. Bislang war Unity lediglich in der Netbookversion enthalten. Canonical-Chef Mark Shuttleworth hatte die Entwicklung des Desktops forciert und das Gnome-Team wegen der Terminverschiebungen kritisiert. Canonicals Desktop-Eigenentwicklung muss sich nun an Gnome 3 messen.

Unity basiert ähnlich wie Gnome 3 auf Konzepten für die Benutzeroberfläche mobiler Geräte. Ausladend große Starter-Icons prangen im Dock am linken Bildschirmrand. Zunächst sind dort die als wichtig erachteten Verknüpfungen zu Browser und Office-Anwendungen vorhanden. Per Drag-and-Drop können weitere sogenannte Linsen zu Programmen abgelegt werden. Diese Funktion fehlt allerdings in der 2D-Variante des Canonical-Desktops, die auf Qt basiert.

  • Die Benutzeroberfläche Unity ist auch in der Desktopversion von Ubuntu Standard.
  • Das Startmenü von Unity
  • Das Anwendungsmenü
  • Unity zeigt die zuletzt verwendeten Dateien an.
  • Das geöffnete Fenster des Firefox-Browsers ohne Statuszeile
  • Das Menü erscheint erst, wenn der Mauszeiger über die Leiste gefahren wird.
  • Im Browser erscheint noch die herkömmliche Scrollleiste, ...
  • ...während der Dateimanager Nautilus bereits den neuen Scrollbalken verwendet.
  • Libreoffice ist in Version 3.3.2 enthalten.
  • Nach Anwendungen kann gesucht werden.
  • Anwender können sowohl im Amazon-Musikshop einkaufen...
  • ... als auch im Ubuntu-eigenen Onlinestore.
  • Die Anwendungsstarter können über das Kontextmenü sortiert werden.
  • Das gilt auch für die Verzeichnisse im Benutzerordner.
  • Der Ubuntu-One-Zugang wurde ebenfalls verbessert.
  • Unity arbeitet auch mit virtuellen Desktops, die sich im Expose-Modus darstellen lassen.
  • Die virtuellen Desktops können auch per Wechsler angesteuert werden.
  • Verknüpfungen können per Drag-and-Drop in den Dock integriert werden.
  • Unity sortiert Anwendungen nach häufiger Nutzung und zeigt Programme an, die in den Softwarequellen zur Verfügung stehen.
  • Das Kontextmenü der Starter bietet zusätzliche Optionen, etwa zum Öffnen neuer Dokumente.
  • Banshee und Amarok können über die Application Indicators gesteuert werden.
  • Reicht der Platz für die Linsen nicht, werden sie zugeklappt.
  • Der Desktop mit ausgefülltem Dock bei einer Auflösung von 1.280 x 1.024 Pixeln
  • Das Menü des Desktops
  • Der Installer wurde geringfügig überarbeitet...
  • ... und ist mit neuen Dias ausgestattet worden.
  • Die Diaschau des Installers
  • Die Diaschau des Installers
  • Die Diaschau des Installers
  • Die Diaschau des Installers
  • Die Diaschau des Installers
  • Die Diaschau des Installers
  • Der neue Unity-Desktop benötigt eine 3D-fähige Grafikkarte samt Treiber, ...
  • ... andernfalls erscheint der klassische Gnome-Desktop.
  • Eine 2D-Variante liegt der Installations-CD nicht bei, ...
  • ... lässt sich aber über den Paketmanager...
  • ... oder das Software Center nachinstallieren.
  • Im Anmeldefenster...
  • ... steht er danach als Auswahl zur Verfügung.
Die Benutzeroberfläche Unity ist auch in der Desktopversion von Ubuntu Standard.

Die 3D-Version funktioniert indes nur mit Treibern, die 3D-Hardwarenbeschleunigung liefern. Benutzer, auf deren Hardware Unity3D nicht läuft, bekommen bei der Verwendung der Live-CD nur den herkömmlichen Gnome-Desktop 2.32 zu Gesicht. Erst nach der Installation können sie entweder die proprietären Treiber nachrüsten oder auf die Qt-Variante von Unity umsatteln, die auch ohne 3D-Beschleunigung Effekte auf den Bildschirm bringt. Unity3D funktioniert immerhin mit den meisten Grafikchips von AMD und Intel, die dank aktuellem Kernel 2.6.38 mit Open-Source-Treibern angesprochen werden können.

Nur 2D mit freien Treibern für Nvidia-Karten 
  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4. 4
  5. 5
  6.  


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 49,70€
  2. 139,00€ (Bestpreis!)

Der Kaiser! 28. Mai 2011

http://blog.tenstral.net/2011/05/07/warum-copyright-assignments-schlecht/

Der Kaiser! 24. Mai 2011

http://www.unixmen.com/linux-tutorials/linux-distributions/linux-distributions4-ubuntu...

maXity 04. Mai 2011

"Zusätzlich bietet Canonical eine PowerPC-Variante für G3-, G4- und G5-Rechner von...

QDOS 04. Mai 2011

viel Geld? Seit wann? 100€ für 3 Jahre, das macht dann 0,091...€ am Tag, bzw. 0,0038...

kikimi 03. Mai 2011

Das Phänomen habe ich auch unter Gnome, da friert die grafische Oberfläche auf meinem...


Folgen Sie uns
       


Gears of War 5 - Fazit

Spektakulär inszenierte Action ist die Spezialität von Gears of War, und natürlich setzt auch Gears 5 auf Bombast und krachende Effekte.

Gears of War 5 - Fazit Video aufrufen
Geothermie: Wer auf dem Vulkan wohnt, muss nicht so tief bohren
Geothermie
Wer auf dem Vulkan wohnt, muss nicht so tief bohren

Die hohen Erwartungen haben Geothermie-Kraftwerke bisher nicht erfüllt. Weltweit setzen trotzdem immer mehr Länder auf die Wärme aus der Tiefe - nicht alle haben es dabei leicht.
Ein Bericht von Jan Oliver Löfken

  1. Nachhaltigkeit Jute im Plastik
  2. Nachhaltigkeit Bauen fürs Klima
  3. Autos Elektro, Brennstoffzelle oder Diesel?

Programmiersprache: Java 13 bringt mehrzeilige Strings mit Textblöcken
Programmiersprache
Java 13 bringt mehrzeilige Strings mit Textblöcken

Die Sprache Java steht im Ruf, eher umständlich zu sein. Die Entwickler versuchen aber, viel daran zu ändern. Mit der nun verfügbaren Version Java 13 gibt es etwa Textblöcke, mit denen sich endlich angenehm und ohne unnötige Umstände mehrzeilige Strings definieren lassen.
Von Nicolai Parlog

  1. Java Offenes Enterprise-Java Jakarta EE 8 erschienen
  2. Microsoft SQL-Server 2019 bringt kostenlosen Java-Support
  3. Paketmanagement Java-Dependencies über unsichere HTTP-Downloads

Umwelt: Grüne Energie aus der Toilette
Umwelt
Grüne Energie aus der Toilette

In Hamburg wird in bislang nicht gekanntem Maßstab getestet, wie gut sich aus Toilettenabwasser Strom und Wärme erzeugen lassen. Außerdem sollen aus dem Abwasser Pflanzennährstoffe für die Landwirtschaft gewonnen werden. Dafür müssen aber erst einmal die Schadstoffe aus den Gärresten gefiltert werden.
Von Monika Rößiger

  1. Fridays for Future Klimastreiks online und offline

    •  /