Open-Source-Entwicklung
Openshift als Entwicklungsplattform für die Cloud
Red Hats Openshift soll die Entwicklung von Open-Source-Anwendungen für die Cloud vereinfachen. Die Plattform-as-a-Service soll eine Infrastruktur bereitstellen, in der die Entwicklungsframeworks Java und Python angeboten werden.
Mit Openshift will sich Red Hat neben Microsoft und VMware als Plattform-as-a-Service-Anbieter (PaaS) positionieren und konzentriert sich auf Entwickler, die Cloud-Anwendungen möglichst einfach erstellen, testen und verteilen wollen. Programmierern will Red Hat in Openshift die Entwicklung mit Ruby, PHP und Python sowie Java ermöglichen. Als Applikationsserver stehen Red Hats JBoss sowie der Tomcat-Server bereit.
Zu den angebotenen Frameworks gehören unter anderem Spring, Seam, Weld, Rails, Rack, Twisted, Django, Java EE und das Zend Framework. Andere Anbieter können ihre Software in sogenannten Cartridges bereitstellen. Die Entwicklungsplattform Appcelerator sowie die Datenbank MongoDB sollen beispielsweise angeboten werden. Ferner kann in Openshift auf SQL- und NoSQL-Datenbanken, etwa MySQL, SQLite oder MongoDB, sowie verteilte Dateisysteme zugegriffen werden.
Für Openshift greift Red Hat auf Techniken zurück, die es durch die Übernahme der Firma Makara im Dezember 2010 erworben hat. Makara hatte sich auf Cloud-Anwendungsmanagement spezialisiert. Einige Makara-Komponenten will Red Hat später als Open-Source-Anwendungen nachreichen, darunter die Benutzeroberfläche.
Openshift steht bislang in zwei Varianten zur Verfügung: Die kostenlose Expressversion richtet sich an PHP-, Python- und Ruby-Entwickler, denen 128 MByte Speicherplatz und 256 MByte Arbeitsspeicher zur Verfügung stehen. Die Variante Flex hingegen soll kostenpflichtig werden und richtet sich an Entwickler, die ihre Anwendungen in Java und PHP erstellen wollen. Dort stehen auch die verschiedenen Datenbanken und die Applikationsserver JBoss AS und Tomcat zur Verfügung. Beide haben gegenwärtig den Status eines Entwicklerreviews.
Später soll Openshift Power hinzukommen. Dabei werden die PaaS-Funktionen um IaaS ergänzt, die eine Anpassung der eigentlichen Cloud-Infrastruktur erlauben und weitere Programmiersprachen unterstützten soll.
Gegenwärtig nutzt Red Hat für die Bereitstellung von Openshift Amazons EC2. Für die Verwendung von Openshift Flex wird ein entsprechender Zugang benötigt. In Openshift entwickelte Applikationen sollen auf die APIs von Red Hats Deltacloud zugreifen können, die REST-basierte Schnittstellen zu allen gängigen Cloud-Infrastrukturen bieten soll, darunter Amazon EC2, Rackspace, RHEV-M oder Opennebula.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
- ohne Werbung
- mit ausgeschaltetem Javascript
- mit RSS-Volltext-Feed







Wer will _das_ eigentlich?