• IT-Karriere:
  • Services:

Polycom

HP verkauft sein Video-Conferencing-Geschäft

Hewlett-Packard trennt sich von seinem Geschäft mit Video-Conferencing für Geschäftskunden und konzentriert die frei werdenden Kapazitäten auf Cloud Computing. Käufer Polycom will seine Videoanwendungen im Gegenzug für die WebOS-Plattform von Hewlett-Packard bereitstellen.

Artikel veröffentlicht am ,
HP-Chef  Léo Apotheker
HP-Chef Léo Apotheker (Bild: Stephen Lam / Reuters)

Hewlett-Packard verkauft sein High-End-Geschäft mit Video-Conferencing für 89 Millionen US-Dollar an Polycom. Das gab das Unternehmen bekannt. Polycom übernehme das Visual-Collaboration-Business einschließlich der Geschäftsfelder Halo Products und Managed Services von Hewlett-Packard. Zudem kamen beide Unternehmen überein, die Videoanwendungen von Polycom für die WebOS-Plattform von HP bereitzustellen.

Stellenmarkt
  1. Lidl Digital, Neckarsulm
  2. ROMA KG, Burgau

"Dank dieser Transaktion und Allianz können wir uns voll auf die Umsetzung unserer Strategie für Cloud Computing und Connectivity konzentrieren und gleichzeitig die langfristige Betreuung unserer Kunden und die Entwicklung unseres Servicegeschäfts sicherstellen", sagte Shane Robison, Chief Strategy and Technology Officer von Hewlett-Packard. Die Transaktion steht unter dem Vorbehalt der Genehmigung der zuständigen Behörden und den üblichen Bedingungen. Sie wird voraussichtlich im dritten Quartal 2011 abgeschlossen sein.

Das HD-Videokonferenzsystem Halo wurde Ende 2005 vorgestellt. Es kostet 550.000 US-Dollar pro Raumausstattung und 18.000 US-Dollar monatlich. Konkurrenzangebote waren billiger zu haben. Zudem ist Halo nicht kompatibel mit Videokonferenzsystemen anderer Anbieter.

"Einer der Gründe, warum sie diese Technologie verkauft haben, ist, dass es sich um eine Insellösung handelt", sagte Polycom-Chef Andy Miller. Er schätze die Installationsbasis auf 425 Halo-Räume in 38 Ländern. Die Experten von Telespan Publishing gehen davon aus, dass Hewlett-Packard nur einen sehr kleinen Marktanteil am Videoconferencingmarkt hält. Konkurrenzsysteme sind bereits für unter 3.000 US-Dollar erhältlich.

Die Übernahme des Halo-Konferenzsystems durch Polycom ist ein weiterer Schritt zur Konsolidierung der Branche. Cisco Systems übernahm im letzten Jahr Tandberg für 3,4 Milliarden US-Dollar.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (u. a. RTX 2080 ROG Strix Gaming Advanced für 699€, RTX 2080 SUPER Dual Evo OC für 739€ und...

Folgen Sie uns
       


Ghost Recon Breakpoint - Fazit

Das Actionspiel Ghost Recon Breakpoint von Ubisoft schickt Spieler als Elitesoldat Nomad auf eine fiktive Pazifikinsel.

Ghost Recon Breakpoint - Fazit Video aufrufen
Videospiellokalisierung: Lost in Translation
Videospiellokalisierung
Lost in Translation

Damit Videospiele in möglichst viele Länder verkauft werden können, müssen sie übersetzt beziehungsweise lokalisiert werden. Ein kniffliger Job, denn die Textdatei eines Games hat oft auf den ersten Blick keine logische Struktur - dafür aber Hunderte Seiten.
Von Nadine Emmerich

  1. Spielebranche Entwickler können bis 2023 mit Millionenförderung rechnen
  2. Planet Zoo im Test Tierische Tüftelei
  3. Förderung Spielentwickler sollen 2020 nur einen "Ausgaberest" bekommen

Von Microsoft zu Linux und zurück: Es gab bei Limux keine unlösbaren Probleme
Von Microsoft zu Linux und zurück
"Es gab bei Limux keine unlösbaren Probleme"

Aus Ärger über Microsoft stieß er den Wechsel der Stadt München auf Linux an. Kaum schied er aus dem Amt des Oberbürgermeisters, wurde Limux rückgängig gemacht. Christian Ude über Seelenmassage von Ballmer und Gates, die industriefreundliche CSU, eine abtrünnige Grüne und umfallende SPD-Genossen.
Ein Interview von Jan Kleinert


    Social Engineering: Die Mitarbeiter sind unsere Verteidigung
    Social Engineering
    "Die Mitarbeiter sind unsere Verteidigung"

    Prävention reicht nicht gegen Social Engineering und die derzeitigen Trainings sind nutzlos, sagt der Sophos-Sicherheitsexperte Chester Wisniewski. Seine Lösung: Mitarbeiter je nach Bedrohungslevel schulen - und so schneller sein als die Kriminellen.
    Ein Interview von Moritz Tremmel

    1. Social Engineering Mit künstlicher Intelligenz 220.000 Euro erbeutet
    2. Social Engineering Die unterschätzte Gefahr

      •  /