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Serverausfall

Keine Erklärung für Ausfall von Amazons Cloud-Diensten

Nach einem mehr als dreitägigen Ausfall sind die US-Cloud-Angebote von Amazon zwar wieder online - eine Erklärung für die Defekte gibt es jedoch nicht. Unter Onlineanbietern in den USA regt sich Unmut, einige Betreiber weisen zudem darauf hin, dass man sich nicht allein auf Cloud-Dienste verlassen dürfte.

Artikel veröffentlicht am ,
Das Logo der AWS
Das Logo der AWS

Große Teile von Amazons Cloud-Angeboten mit dem Namen "Amazon Web Services" (AWS) sind über die Osterfeiertage in Nordamerika ausgefallen. Wie sich der Statusseite von AWS entnehmen lässt, begannen die Schwierigkeiten am 21. April 2011 und wurden erst am 24. April weitgehend behoben. Betroffen war den Statuseinträgen zufolge ein Rechenzentrum für den Dienst "Elastic Compute Cloud" (EC2) im US-Bundesstaat Virginia.

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Aus diesen Einträgen geht jedoch nicht hervor, was die Probleme ausgelöst hat. Nur von Verbindungsproblemen zu den Webservern und den Datenbankservern untereinander ist die Rede. Hunderte von Webseiten sollen dadurch offline gewesen sein. Auch prominente EC2-Kunden wie die beliebten Dienste Foursquare oder Reddit konnten ihren Nutzern zunächst keine Erklärung liefern. Ein von einem Anwender festgehaltener Screenshot der Reddit-Startseite zeigt die Verzweiflung der Reddit-Administratoren über ihre Kollegen bei Amazon: "Wir warten noch darauf, bis sie bei unseren Volumes angelangt sind. Sorry."

Diese Art des Krisenmanagements kritisiert nun auch das Blog von Networkworld. Nicht nur eine Erklärung, sondern auch eine Entschuldigung erwartet Kommentator Paul McNamara. Die sei aber auch fünf Tage nach Beginn der Ausfälle in keinem von Amazons offiziellen Kommunikationskanälen zu finden.

Amazon alleine die Schuld an den Ausfällen von Webseiten zu geben, ist aber zu kurz gedacht, meint das Blog Webmonkey. Scott Gilbertson meint dort, die Kunden von AWS hätten auch einen so langen und schweren Ausfall einkalkulieren müssen. Er verlinkt dazu einen Blogeintrag von Netflix vom Dezember 2010. Darin beschreibt das Unternehmen, warum es auch nach einigen Ausfällen weiter auf AWS setzt, und wie man sich gegen mögliche Probleme beim Cloud-Dienstleister absichern kann. Als ein Beispiel nennt Netflix seinen "Chaos Monkey", eine Softwarekonstruktion, die ständig Fehler provoziert - die muss das Gesamtsystem aushalten.



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TrentReznor 29. Apr 2011

Also eine Cloud in der Cloud? Vielleicht sogar in der Cloud? Kennt noch jemand Roland...

TrentReznor 29. Apr 2011

Ne gute Lösung wäre, wenn das Ganze wie im Usenet abliefe und Daten unter den Anbietern...

Nof 27. Apr 2011

ey du bist voll uncool. Was macht das schon wenn du ne kleine Pause einlegen musst, weil...

Charles Marlow 26. Apr 2011

Auf jeden Fall höchst nebulös! ;)

michiw 26. Apr 2011

Wenn man den Statuspostings glauben darf, ist noch mit einen Detailierten Report zu den...


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