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Linuxtag 2011

Linux-Messe lockt über 11.000 Besucher nach Berlin

Linuxtag 2011 Mit den neuen Konzepten Academy Day und Security Day hat der Linuxtag 2011 insgesamt 11.582 Besucher in die Messehallen in Berlin gelockt. Die Messeleitung bezeichnet die Stimmung auf der Veranstaltung als "sehr gut."

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Ein Stoff-Tux blickt in die Ausstellungsräume auf dem Linutag 2011
Ein Stoff-Tux blickt in die Ausstellungsräume auf dem Linutag 2011 (Bild: Linuxtag)

11.582 Besucher hat die Messeleitung des Linuxtags 2011 auf der viertägigen Veranstaltung gezählt, etwa 160 weniger als im Vorjahr. Erstmals organisierte die Messeleitung den Academy Day, auf dem sich Open-Source-Unternehmen präsentierten und die Anforderungen für Berufsanfänger im Open-Source-Bereich erläuterten. Das erfolgreiche Konzept solle auch im nächsten Jahr fortgesetzt werden, sagte Jens Heithecker, Direktor der Messe Berlin.

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Im Rahmen des etablierten Business- und Behördenkongresses erläuterte Projektleiter Andreas Heinrich den Erfolg der Migration der Rechner in der Münchner Stadtverwaltung zu freier Software.

Openoffice.org fehlte

Neben Google und Mozilla fehlte in diesem Jahr auch das Openoffice.org-Projekt auf der Ausstellerfläche. Die Projektmitglieder der freien Bürosuite sagten ihre Teilnahme ab, weil sie keine Fragen zu der noch unklaren Situation von Openoffice.org beantworten wollten, wie ein Insider Golem.de sagte. Zuvor hatte Openoffice-Verwalter Oracle verkündet, dass das Büropaket vollständig "Community-based Open Source" wird. Zur Zukunft von Openoffice wollte sich auch Oracle im Gespräch mit Golem.de explizit nicht äußern.

Linux in der Cloud

Oracle-Vize Wim Coekaerts hielt auf dem Linuxtag indes eine Keynote zur Rolle von Betriebssystemen - insbesondere Linux - in heutigen Cloud-Umgebungen. Dem Thema Virtualisierung und Cloud-Computing mit Linux wurde auch in diesem Jahr ein eintägiger Track gewidmet. Ein weiterer Track befasste sich mit der Kernel-Entwicklung, etwa wie einzelne Anwender zur Verbesserung des Kernels beitragen können, oder wie dessen Entwicklungsstruktur in Softwareunternehmen zur Verbesserung beitragen kann.

In zehn Sälen bot die Veranstaltung insgesamt 260 Vorträge, rund 40 weniger als 2010. Die Zahl der kommerziellen Aussteller blieb mit 43 gegenüber dem Vorjahr gleich. Insgesamt präsentierten sich 77 freie Projekte auf der Linux-Messe, zwei mehr als im Vorjahr.

"Der Linuxtag hat bewiesen, dass persönlicher Austausch nicht durch elektronische Medien ersetzbar ist", sagte Nils Magnus, Referent für Veranstaltungskoordination vom Linuxtag e. V.

Der nächste Linuxtag findet vom 23. bis zum 26. Mai 2012 erneut in Berlin statt.



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mr_fleisch 16. Mai 2011

na wenn du mal kein windows vista user bist, dann windows ME!!


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