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Sicherheitsleck in der Cloud

Eucalyptus erlaubt feindliche Übernahme

Eine Sicherheitslücke in der Open-Source-Cloud Eucalyptus lässt die Übernahme fremder Clouds per Soap-Befehlen zu. Die Lücke wurde inzwischen in Eucalyptus 2.0.3 geschlossen.

Artikel veröffentlicht am ,
Das Eucalyptus-Logo
Das Eucalyptus-Logo (Bild: Canonical)

Über eine kritische Sicherheitslücke in Eucalyptus, einer Open-Source-Infrastruktur für Clouds, kann ein Angreifer im Netz XML-Befehle mitschneiden und dort die Signatur auslesen. Mit der erbeuteten Signatur können Befehle an die Soap-Schnittstelle des Opfers abgesetzt werden. Die Lücke betrifft alle Versionen bis Eucalyptus 2.0.2.

Die Sicherheitslücke wurde inzwischen geflickt. Die reparierte Version 2.0.3 steht bereits zum Download bereit. Die in Ubuntus Enterprise Cloud integrierten Versionen von Eucalyptus sind ebenfalls betroffen. Canonical hat inzwischen Updates für Ubuntu 10.04, 10.10 und 11.04 bereitgestellt.



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