Abo
  • IT-Karriere:

NoSQL

Graph-Datenbank Neo4j 1.3 unter der GPLv3 veröffentlicht

Die freie Graph-Datenbank Neo4j ist in der Version 1.3 veröffentlicht worden. Die neue Version mit Codenamen "Abisko Lampa" bietet zahlreiche neue Funktionen, unterstützt größere Datenbanken und steht nun unter der GPLv3.

Artikel veröffentlicht am ,
NoSQL: Graph-Datenbank Neo4j 1.3 unter der GPLv3 veröffentlicht

Neo4j 1.3 unterstützt größere Datenbanken als bisher: Konnten bislang in einer Datenbank maximal 4 Milliarden Knoten, 4 Millionen Kanten (Verknüpfungen) und 4 Milliarden Eigenschaften gespeichert werden, steigen diese Grenzen nun auf 32 Milliarden Knoten, 32 Milliarden Kanten und 64 Milliarden Eigenschaften. Dazu werden bestehende Datenbanken auf ein neues Speicherformat umgestellt, das aber nicht mehr Speicher benötigen soll als bisher. Eine Rückkehr zum alten Format ist allerdings nicht möglich.

Weniger Speicherplatz

Stellenmarkt
  1. Unterfränkische Überlandzentrale eG, Lülsfeld
  2. SMR Automotive Mirrors Stuttgart GmbH, Stuttgart

Mit der Umstellung auf ein neues Speicherformat wurde zugleich der Speicherplatzbedarf der Datenbanken reduziert. Das liegt vor allem an einer neuen Speicherstrategie für kurze Strings wie Postleitzahlen. So nehmen die Datenbanken weniger Platz auf der Festplatte ein und es gibt einen positiven Einfluss auf die Geschwindigkeit von Neo4j.

Neuer Webadmin

Der Webadmin für Neo4j wurde komplett überholt und ein visueller Datenbrowser integriert. Damit können sich Nutzer durch eine grafische Darstellung der Graph-Datenbanken wühlen.

  • Neuer Webadmin in Neo4j 1.3
Neuer Webadmin in Neo4j 1.3

Aber nicht nur an der Oberfläche gibt es Neuerungen für Entwickler, auch neue Algorithmen wurden integriert, darunter der Dijkstra-Algorithmus zum Finden des kürzesten Weges. Auch das API wurde aufgefrischt. Das REST-API von Neo4j wurde erweitert und unterstützt nun auch erweiterte Indexfunktionen. Details dazu finden sich in den Erläuterungen zum REST-API.

Lizenzwechsel

Zwar war Neo4j auch bisher als Open Source verfügbar, dabei setzten die Entwickler aber auf eine eigene Lizenz. Diese sei einigen Nutzern zu restriktiv gewesen, so dass man sich zu einem Lizenzwechsel entschloss. So steht die Community-Version von Neo4j ab der Version 1.3 unter der GPLv3. Nutzern, die zusätzliche Verwaltungsfunktionen und eine hohe Verfügbarkeit wünschen, sollen zwei kommerzielle Varianten angeboten werden: Neo4j Advanced und Enterprise.

Die Advanced-Version entspricht der Community-Edition, ergänzt diese aber um Supportdienste, die unter der AGPL oder einer kommerziellen Lizenz angeboten werden. Die Enterprise-Variante wurde um Availability-Funktionen ergänzt, die ebenfalls auch unter der AGPL zur Verfügung stehen.

Neo4j 1.3 GA steht ab sofort unter neo4j.org/download zum Download bereit.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 72,99€ (Release am 19. September)
  2. 157,90€ + Versand

Folgen Sie uns
       


5G-Report: Nicht jedes Land braucht zur Frequenzvergabe Auktionen
5G-Report
Nicht jedes Land braucht zur Frequenzvergabe Auktionen

Die umstrittene Versteigerung von 5G-Frequenzen durch die Bundesnetzagentur ist zu Ende. Die Debatte darüber, wie Funkspektrum verteilt werden soll, geht weiter. Wir haben uns die Praxis in anderen Ländern angeschaut.
Ein Bericht von Stefan Krempl

  1. Telefónica Deutschland Samsung will in Deutschland 5G-Netze aufbauen
  2. Landtag Niedersachsen beschließt Ausstieg aus DAB+
  3. Vodafone 5G-Technik funkt im Werk des Elektroautoherstellers e.Go

Ada und Spark: Mehr Sicherheit durch bessere Programmiersprachen
Ada und Spark
Mehr Sicherheit durch bessere Programmiersprachen

Viele Sicherheitslücken in Software sind auf Programmierfehler zurückzuführen. Diese Fehler lassen sich aber vermeiden - und zwar unter anderem durch die Wahl einer guten Programmiersprache. Ada und Spark gehören dazu, leider sind sie immer noch wenig bekannt.
Von Johannes Kanig

  1. Das andere How-to Deutsch lernen für Programmierer
  2. Programmiersprachen, Pakete, IDEs So steigen Entwickler in Machine Learning ein

Ocean Discovery X Prize: Autonome Fraunhofer-Roboter erforschen die Tiefsee
Ocean Discovery X Prize
Autonome Fraunhofer-Roboter erforschen die Tiefsee

Öffentliche Vergaberichtlinien und agile Arbeitsweise: Die Teilnahme am Ocean Discovery X Prize war nicht einfach für die Forscher des Fraunhofer Instituts IOSB. Deren autonome Tauchroboter zur Tiefseekartierung schafften es unter die besten fünf weltweit.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. JAB Code Bunter Barcode gegen Fälschungen

    •  /