Mit Route 53 erweitert Amazon sein Cloud-Computing-Angebot um einen DNS-Dienst. Dieser soll sich durch hohe Verfügbarkeit und geringe Latenz auszeichnen und wird nach Zahl der DNS-Anfragen abgerechnet.

Der Speicherdienst in der Ubuntu-Cloud soll auch Windows-Anwendern zur Verfügung gestellt werden. Eine Vorabversion der Client-Software für Windows ermöglicht zunächst den Austausch von Dateien zwischen Windows und Ubuntu.

Der Spielestreamingdienst Onlive bietet ab sofort eine Spieleflatrate für 9,99 US-Dollar im Monat im Rahmen eines Betatests an. Der offizielle Start des Dienstes ist für den 15. Januar 2011 geplant.
Wikileaks kann nicht mehr auf Server bei Amazon zurückgreifen. Der Cloud-Computing-Anbieter hat Wikileaks die Server abgeschaltet.

Cisco erwirbt das Softwareunternehmen Linesider Technologies. Kernprodukt ist die Netzwerk-Service-Virtualisierungsplattform Overdrive.

Microsoft will seine virtuelle Azure-Plattform mit zusätzlichen Funktionen ausstatten, die die Entwicklung und Ausführung von Applikationen erleichtern soll. Über den Windows Azure Marketplace können dann Komponenten und Dienste zur Entwicklung von Apps in der Cloud angeboten werden.

Wikileaks ist mit seinen Webseiten zu Amazon umgezogen. Ein Teil der von der Organisation veröffentlichten Dokumente der US-Regierung liegt nun auf Servern in den USA. Interpol sucht international nach Wikileaks-Gründer Julian Assange.

Nach langen Verhandlungen hat Red Hat das Startup Makara gekauft. Der Spezialist für Cloud-Anwendungsmanagement wurde von Netscape-Gründer Marc Andreessen finanziert.
Eine Studie im Auftrag von Microsoft untersucht die Kosten, die bei der Umstellung auf virtuelle Umgebungen entstehen. Das überraschende Ergebnis: Die meisten Kosten verursachen die Softwarelizenzen, unter anderem die von den Anbietern virtueller Umgebungen, etwa VMware oder Citrix.
Die seit iOS 4.2.1 kostenlose MobileMe-Funktion "Finde mein iPhone" ("Find iPhone") kann auch für alte iPhone- und iPod-touch-Modelle freigeschaltet werden. Zum einmaligen Aktivieren muss es aber ein aktuelles Gerät sein.

Mit iOS 4.2.1 stellt Apple das iPad, das iPhone und den iPod touch auf eine gemeinsame Softwarebasis. Vor allem das iPad profitiert von Multitasking. Außerdem wird das Apple TV stärker eingebunden, und mit einiger Mühe kann sogar gedruckt werden.

Novell hat ein Übernahmeangebot über 2,2 Milliarden US-Dollar von dem Softwareunternehmen Attachmate angenommen. Einen Teil der Urheberrechte Novells übernimmt zudem ein von Microsoft angeführtes Konsortium von Technologieunternehmen.
Die Telekom bietet über ihre Geschäftkundensparte T-Systems ab sofort Infrastrukturleistungen nach Bedarf an. Das Cloud-Computing-Angebot richtet sich an Großkunden, die in wenigen Minuten zusätzliche Rechenkapazität über ein Webportal buchen können.

Anfang Dezember 2010 verkauft der Streamingdienst Onlive in den USA seine Konsole, mit der Spieler ganz ohne leistungsstarken PC am heimischen TV zocken können. Auch Konkurrent Gaikai ist aktiv - der derzeit laufende Betatest wird kräftig erweitert.

Intel übernimmt mit Cognovision Solutions einen Softwarehersteller, der über Sensoren und Kameras Kundenreaktionen auf Werbung in Ladengeschäften misst. Intel arbeitet bei Digital Signage bereits mit zwei sehr großen Partnern zusammen.

Um anderen Storage-Anbietern besser Konkurrenz machen zu können, übernimmt EMC Isilon Systems. Das Unternehmen stand einige Zeit zum Verkauf.

Amazon führt Cluster-GPU-Instanzen für seine Cloud-Computing-Plattform EC2 ein, die mit Nvidias GPU Tesla M2050 arbeiten. Zudem unterstützt der Speicherdienst S3 Multipart-Uploads.

Nürnberg hat ein neues Rechenzentrum für 2.500 Server. Das hat Fujitsu Deutschland in einem Dreivierteljahr errichtet. Die Anlage lässt sich fast auf das Dreifache erweitern.
Oracle hat mit dem Oracle Cloud Resource Model Application Programming Interface, kurz Oracle Cloud API, eine eigene Schnittstelle zur Verwaltung von Cloud-Infrastrukturen vorgestellt.

Dell hat die Übernahme des Softwareherstellers Boomi angekündigt. Boomi stellt die Integrationsplattform Atomsphere her. Zuvor war Dell bei einer Übernahme im Cloudsektor im Bieterwettstreit gegen Hewlett-Packard gescheitert.
United Internet hat sich mit 30 Prozent an Profitbricks beteiligt. Das von den ehemaligen 1&1-Vorständen Andreas Gauger und Achim Weiß gegründete Unternehmen entwickelt Cloud-Anwendungen und Cloud-Infrastrukturen.
Die EU fördert das vor allem von Nokia eingesetzte Smartphone-Betriebssystem Symbian mit rund 11 Millionen Euro. Das Geld soll eingesetzt werden, um neue Kernfunktionen für das System zu entwickeln und die Entwicklung neuer Geräte auf Basis von Symbian möglich zu machen.

Die Version 14 der Linux-Distribution Fedora bringt in erster Linie aktuelle Entwicklungswerkzeuge und ein neues Sicherheitsframework mit. Fedora 14 läuft mit dem Kernel 2.6.35. Auf Systemd als neue Startumgebung haben die Entwickler verzichtet, sie setzen weiter auf Upstart und SysV-Init.
Amazon senkt die Trafficpreise seines Cloud-Speicherdienstes S3, einige um mehr als 20 Prozent. Vor allem bei Speichervolumen zwischen 50 und 1.000 TByte sinken die Preise.

Microsoft hat im Rahmen seiner Entwicklerkonferenz PDC einige Erweiterungen für seine Cloud-Computing-Plattform Windows Azure angekündigt.

Microsoft will seine Server 2008 R2 mit Hyper-V auf dem Cloud-Framework Openstack zum Einsatz bringen. Dazu will der Konzern mit der Firma Cloud.com zusammenarbeiten, die Verwaltungssoftware für das Openstack-Projekt entwickelt.

Das Toolkit für Opennebula-Clouds bringt in der aktuellen Version Unterstützung für Cluster und eine Quota-Regelung mit. Als Backend kann ab sofort neben SQLite auch MySQL verwendet werden. Wegen eines neuen Datenbank-Schemas ist die aktuelle Version 2.0 nicht zu der Vorgänger-Version 1.4 kompatibel.

IBM hat seine auf Openoffice.org basierende Office-Suite Lotus Symphony in der Version 3 veröffentlicht und verspricht neben einer verbesserten Benutzerführung eine direkte Anbindung an Lotuslive.
Die neue IT-Strategie bis zum Jahr 2015 verspricht 30.000 neue Arbeitsplätze in der Branche. Bis zum Jahr 2014 sollen mindestens drei Viertel aller deutschen Haushalte mit hochleistungsfähigen Breitbandnetzen versorgt sein. Ein zweiter Hightech-Fonds für Unternehmensgründer ist geplant.
Mit kostenlosen Angeboten will Amazon neue Kunden für sein Angebot an Cloud-Computing-Diensten gewinnen. Kunden können EC2-Instanzen und andere Dienste zeitlich begrenzt nutzen, ohne dafür bezahlen zu müssen.

Microsoft hat unter dem Namen Office 365 eine cloudbasierte Office-Lösung vorgestellt, die Microsoft Office, Sharepoint Online, Exchange Online und Lync Online umfasst.
Ray Ozzie, der Nachfolger von Microsoft-Gründer Bill Gates als Chief Software Architect, bereitet seinen Abgang vor. Ozzie geht nicht sofort, wird sich aber demnächst anderen Dingen bei Microsoft widmen. Was danach kommt, ist derzeit offen.

Google wertet sein Search Appliance mit der Firmware 6.8 auf und integriert neue Funktionen. Die Geräte durchsuchen nun das Unternehmensnetzwerk, bei Google gehostete Cloud-Dienste und bieten eine Personensuche.

SAP hat auf seiner Hausmesse Teched in Berlin eine neue Netweaver-Version vorgestellt. SAP Netweaver 7.3 bietet optimierten Komponenten für die Entwicklung neuartiger Geschäftsapplikationen, mobile Anwendungen und die Integration von Daten und Prozessen.

Die Hardwareausstattung spielt fast keine Rolle: Direkt im Browserfenster sollen Spieler mit dem Streamingdienst Gaikai selbst technisch anspruchsvolle Titel fast überall ausprobieren können. Der Dienst von Designer Dave Perry soll im Dezember 2010 online gehen.

Der neue Thin Client R10L von Wyse bootet und verbindet sich mit Hilfe seines integrierten Betriebssystems ThinOS 7.0 innerhalb weniger Sekunden. Außerdem will Wyse künftig nicht nur Unternehmen, sondern auch Endkunden ansprechen.

Microsoft braucht bessere Monitoringwerkzeuge für seine Cloud-Computing-Plattform Windows Azure. Deshalb kaufte der Hersteller den .Net-Spezialisten Avicode.

Citrix erweitert seine Netscaler-Reihe um die Module Opencloud Access und Opencloud Bridge. Beide versprechen einen problemlosen plattformunabhängigen Zugang zu Citrix-Wolken.

Eigentlich wollten wir nur wissen, ob Duke Nukem Forever Steam oder Games for Windows Live unterstützen wird. Die Antwort von Randy Pitchford, dem Chef von Gearbox, fiel umfangreicher aus als gedacht. Der Mann ist unzufrieden mit der derzeitigen Gesamtsituation auf dem PC.

Die Telekom-Tochter T-Systems hat ihr neues Rechenzentrum in Allach bei München eröffnet. Auf einer Fläche von insgesamt zwei Fußballfeldern bietet T-Systems Serverfarmen für Cloud-Kunden an.

Der neue Ubuntu-One-Music-Store soll auch von Android-Smartphones und Apples iPhones aus erreichbar sein. Entsprechende Apps sollen mit Erscheinen der bevorstehenden Version 10.10 von Ubuntu angeboten werden.

Deutschland wird eine der führenden Nationen bei der Entwicklung und Anwendung von Cloud Computing. Das sagte Steve Ballmer vor Mitarbeitern in Microsofts Kölner Niederlassung. Bis 2013 will Microsoft 100 Millionen Euro in die Entwicklung und Umsetzung von Cloud-Services in Deutschland investieren.

Mit VMTurbo Watchdog sollen virtuelle Maschinen auf Leistungsengpässe hin überwacht werden. Die Freeware warnt vor fehlerhafter CPU- oder Speichernutzung und analysiert die Auswirkungen auf die gesamte virtuelle Infrastruktur.
Rund 5 US-Dollar im Monat sollte es eigentlich kosten, um über den Streamingdienst Onlive Zugriff auf Games zu haben. So weit kommt es nicht: Das Unternehmen ändert sein Geschäftsmodell und will in erster Linie vom digitalen Verkauf der Spiele leben.

Ubuntu wird in einer künftigen Version auch das Cloud-Framework Openstack mitbringen. Das Open-Source-Projekt Openstack wurde unter anderem von der Nasa und dem US-Hoster Rackspace gegründet.
Amazon Web Services (AWS) vereinfacht das Aufsetzen von Scale-Out-Installationen auf Basis von MySQL. Dazu führt Amazon sogenannte Read Replicas ein, MySQL-Server, auf die Applikationen lesend zugreifen können, wenn ein Server dem Nutzeransturm nicht mehr gewachsen ist.

Microsoft hat seine Programmsammlung Live Essentials überarbeitet. Die neuen Programme sollen sich vor allem durch eine bessere Onlineintegration auszeichnen und Windows-Anwender in die Cloud bringen.

Novell hat unter dem Namen Suse Appliance Toolkit 1.1 eine weitere Version seiner Werkzeugsammlung zur Erstellung von virtuellen und Cloud-basierten Applikationen veröffentlicht. Mit der aktuellen Version können Appliances auch für Amazons EC2-Clouds generiert werden.

Seit dem Start von Google Mail ist das Aushängeschild des Webmailers die Konversationsansicht. Zusammengehörige E-Mails werden in einer Konversation gebündelt. Nun gibt es eine Option, die Konversationsansicht abzuschalten.

IBM kauft einen Anbieter von Ethernet-Switches zu. Der Preis für Blade Network Technologies wurde nicht bekanntgegeben, doch er dürfte über 230 Millionen US-Dollar liegen. Blade ist auch OEM-Lieferant für Hewlett-Packard, IBM, NEC und Juniper Networks.