Abo
  • Services:

USA Patriot Act

Europäische Cloud-Daten nicht vor US-Zugriff sicher

Wer bei US-Unternehmen Daten in der Cloud abspeichert, ist nirgends vor dem Zugriff der Geheimdienste sicher. Das hat ein hochrangiger Microsoft-Manager aus Großbritannien bei der Vorstellung von Office 365 eingestanden.

Artikel veröffentlicht am ,
Office 365
Office 365 (Bild: Golem.de)

Ein britischer Microsoft-Manager hat erklärt, dass Cloud-Daten auch außerhalb der USA nicht vor dem Zugriff durch den USA Patriot Act sicher wären.

Stellenmarkt
  1. MBDA Deutschland, Schrobenhausen
  2. Bundeskriminalamt, Wiesbaden

Auf die Frage des britischen IT-Branchendienstes ZDNet UK, ob Microsoft garantieren könne, dass europäische Daten, die in Datenzentren in der EU abgespeichert seien, auch unter dem Patriot Act nicht aus Europa geholt werden können, sagte Gordon Frazer: "Microsoft kann diese Garantie nicht gewährleisten. Das kann auch kein anderes Unternehmen." Frazer ist Managing Director bei Microsoft Großbritannien.

Weil der Softwarekonzern seinen Hauptsitz in den USA habe, unterliege Microsoft den US-Gesetzen. "Doch Kunden werden informiert, wo immer es möglich ist", versicherte Frazer.

Das Antiterrorgesetz wurde im Jahr 2001 erlassen. Das Gesetz hebt die Richterkontrolle bei Telefon- oder Internetüberwachung weitgehend auf und erweitert die Abhörrechte des FBI und der CIA deutlich. Telekommunikationskonzerne und Internetprovider müssen die Kundendaten offen legen.

Frazer gab die Antworten auf dem Office 365 Launch. Microsoft hatte Office 365 nach einer mehrmonatigen Betaphase freigegeben. Zu den Anwendungen gehören Word, Excel, Powerpoint und Onenote, die als Webversionen zur Verfügung stehen. Dienste wie Exchange und Sharepoint gehören zu Office 365. Die Dokumente können auch mit den Offlineprogrammen wie Office 2010 benutzt und verknüpft werden.

Firmen in Deutschland wollen, dass ihre Cloud nicht im Ausland liegt. Das hatte Kurt N. Rindle, Cloud Portfolio Leader bei IBM Deutschland, erklärt.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. und The Crew 2 gratis erhalten
  2. 54,99€ statt 99,98€
  3. beim Kauf ausgewählter Z370-Boards mit Intel Optane Speicher + Intel SSD

Atalanttore 18. Jul 2012

Zumindest russische Cloud-Anbieter dürften vor dem Zugriff von US-Behörden sicher sein...

Der Kaiser! 09. Jul 2011

http://www.syncany.org/

soisses 04. Jul 2011

Ahhh.. Viel Besser! Vielen Dank! Hatte noch nie auf "Ansicht wechseln" geklickt.

Thread-Anzeige 03. Jul 2011

Da steht auch Backup und nicht "online-bearbeitung in online-clouds mit online-word auf...

egal 01. Jul 2011

Rein formal und aus rechtlicher Sicht gibts da sicher Unterschiede. Aber darum würden...


Folgen Sie uns
       


LG G7 Thinq - Test

Das G7 Thinq ist LGs zweites Smartphone unter der Thinq-Dachmarke. Das Gerät hat eine Kamera, die mit Hilfe künstlicher Intelligenz Bildinhalte analysiert und anhand der Analyseergebnisse die Bildeinstellungen verändert. Mit äußerster Vorsicht sollten Nutzer die Gesichtsentsperrung verwenden, da sie sich in der Standardeinstellung spielend leicht austricksen lässt.

LG G7 Thinq - Test Video aufrufen
Shift6m-Smartphone im Hands on: Nachhaltigkeit geht auch bezahlbar und ansehnlich
Shift6m-Smartphone im Hands on
Nachhaltigkeit geht auch bezahlbar und ansehnlich

Cebit 2018 Das deutsche Unternehmen Shift baut Smartphones, die mit dem Hintergedanken der Nachhaltigkeit entstehen. Das bedeutet für die Entwickler: faire Bezahlung der Werksarbeiter, wiederverwertbare Materialien und leicht zu öffnende Hardware. Außerdem gibt es auf jedes Gerät ein Rückgabepfand - interessant.
Von Oliver Nickel


    3D-Druck on Demand: Wenn der Baumarkt Actionfiguren aus Stahl druckt
    3D-Druck on Demand
    Wenn der Baumarkt Actionfiguren aus Stahl druckt

    Es gibt viele Anbieter für 3D-Druck on Demand und die Preise fallen. Golem.de hat die 3D-Druckdienste von Toom, Conrad Electronic, Sculpteo und Media Markt getestet, um neue Figuren der Big-Jim-Reihe zu erschaffen.
    Ein Praxistest von Achim Sawall


      BMW i3s im Test: Teure Rennpappe à la Karbonara
      BMW i3s im Test
      Teure Rennpappe à la Karbonara

      Mit dem neuen BMW i3s ist man zügig in der Stadt unterwegs. Zwar ist der Kleinwagen gut vernetzt, doch die Assistenzsysteme lassen immer noch zu wünschen übrig. Trotz des hohen Preises.
      Ein Praxistest von Friedhelm Greis

      1. R71-Seitenwagen BMW-Motorrad aus den 30er Jahren soll elektrifiziert werden
      2. SUV Concept iX3 zeigt BMWs elektrische Zukunft
      3. BMW Mini-Oldtimer mit E-Antrieb ausgerüstet

        •  /