Abo
  • IT-Karriere:

Ex-Beschäftigter

Google arbeitet mit veralteter Softwaretechnologie

Ein namhafter Entwickler hat Google verlassen und bezeichnet Softwaretools des Konzerns wie Protocol Buffers, Bigtable und Mapreduce als veraltet. Dhanji Prasanna war im Google-Wave-Team und vertrat Google in mehreren Java-Expertengruppen.

Artikel veröffentlicht am ,
Google-Beschäftigte in New York City
Google-Beschäftigte in New York City (Bild: Reuters/Erin Siegal)

Ein früherer Google-Entwickler hat kritisiert, dass der Internetkonzern seine Suchmaschine und andere Dienste mit obsoleter Software betreibt. Dhanji Prasanna hatte im Google-Wave-Team gearbeitet und verließ das Unternehmen, nachdem er seinen Jahresbonus für 2010 erhalten hatte. Prasanna ist Verfasser der Bücher "Dependency Injection: with Examples in Java, Ruby, and C" und "Google Guice: Agile Lightweight Dependency Injection Framework". Er vertrat den Internetkonzern Google in mehreren Java-Expertengruppen.

Stellenmarkt
  1. Hays AG, Berlin
  2. Stadtwerke München GmbH, München

Prasanna erklärte in seinem Blog: "Googles viel gerühmte skalierbare Softwareinfrastruktur ist veraltet. Um Missverständnissen vorzubeugen, ihre Hardware und Rechenzentren gehören zu den besten der Welt und soweit ich weiß, hat niemand auch nur annähernd etwas Vergleichbares. Aber der Software-Stack für das Design der Suchmaschinen und Crawler, das da drauf sitzt, ist zehn Jahre alt, altert vor sich hin und ist wirklich sehr überholt."

Die Google-Produkte Protocol Buffers, Bigtable und Mapreduce seien "alte, knarrende Dinosaurier" verglichen mit Messagepack, JSON und Hadoop, erklärte Prasanna. Protocol Buffers wurde von Google etwa seit 2001 als Format zur Serialisierung mit einer Schnittstellenbeschreibungssprache entwickelt. Auch das proprietäre Hochleistungsdatenbanksystem Bigtable ist 2004 von Google geschaffen worden.

Auch neue Softwarewerkzeuge wie das Google Web Toolkit (GWT) für Webanwendungen, Closure und Megastore seien "überentwickelte träge, mythologische Seeungeheuer" verglichen mit "neuen, schnellen und eleganten Tools" wie die Javascript-Klassenbibliothek jQuery und die dokumentenbasierte Datenbank MongoDB, führte Prasanna an.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de
  2. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

Meinungsbild 14. Jun 2011

Ich habe jetzt also den Blogtext gelesen.... danke für's posten..... OK, der Mann ist...

Meinungsbild 14. Jun 2011

Naja, häufig neu machen schafft halt auch ständig neue Risiken. Fehler die erst unter...

Meinungsbild 14. Jun 2011

Bei alter Software sind die Probleme bekannt, bei neuer Software können unter Hochlast...

Thread-Anzeige 13. Jun 2011

Leistung ist Arbeit/Zeit. Du hingegen beschreibst ein Stundenlohn-Modell wo man möglichst...

jessipi 13. Jun 2011

Schlechtes Beispiel, denn es gibt einen Unterschied zwischen veraltet und alt, denn...


Folgen Sie uns
       


Hyundai Kona Elektro - Test

Das Elektro-SUV ist ein echter Langläufer.

Hyundai Kona Elektro - Test Video aufrufen
Party like it's 1999: Die 510 letzten Tage von Sega
Party like it's 1999
Die 510 letzten Tage von Sega

Golem retro_ Am 9.9.1999 kam in den USA mit der Sega Dreamcast die letzte Spielkonsole der 90er Jahre auf den Markt. Es sollte auch die letzte Spielkonsole von Sega werden. Aber das wusste zu diesem Zeitpunkt noch niemand.
Von Martin Wolf


    E-Auto: Byton zeigt die Produktionsversion des M-Byte
    E-Auto
    Byton zeigt die Produktionsversion des M-Byte

    IAA 2019 Die Premiere von Byton in Frankfurt ist überraschend. Da der M-Byte im kommenden Jahr in China startet, ist die Vorstellung des produktionsreifen Elektroautos in Deutschland etwas Besonderes.
    Ein Bericht von Dirk Kunde


      Garmin Fenix 6 im Test: Laufzeitmonster mit Sonne im Herzen
      Garmin Fenix 6 im Test
      Laufzeitmonster mit Sonne im Herzen

      Bis zu 24 Tage Akkulaufzeit, im Spezialmodus sogar bis zu 120 Tage: Garmin setzt bei seiner Sport- und Smartwatchserie Fenix 6 konsequent auf Akku-Ausdauer. Beim Ausprobieren haben uns neben einem System zur Stromgewinnung auch neue Energiesparoptionen interessiert.
      Ein Test von Peter Steinlechner

      1. Fenix 6 Garmins Premium-Wearable hat ein Pairing-Problem
      2. Wearable Garmin Fenix 6 bekommt Solarstrom

        •  /