• IT-Karriere:
  • Services:

Hortonworks

Yahoo gliedert Hadoop-Abteilung aus

Yahoo will um Apache Hadoop eine eigene Firma gründen: Hortonworks soll Hadoop-Entwickler aufnehmen und sich mit Support sowie Training finanzieren. Die Plattform soll weiterhin als Open-Source-Software angeboten werden.

Artikel veröffentlicht am ,
Hortonworks: Yahoo gliedert Hadoop-Abteilung aus
(Bild: Hadoop)

Die neue Firma Hortonworks soll das Apache Hadoop weiterentwickeln und Schulungen sowie Support dafür anbieten, um sich zu finanzieren. Die Ausgründung wird von Yahoo initiiert. CEO der Firma soll der bisherige Vizechef in der Engineering-Abteilung von Yahoo, Eric Baldeschwieler, werden. Er nimmt einen Teil der Kern-Entwickler von Yahoo mit. Bis Februar 2011 hatte Yahoo eine eigene Distribution mit Hadoop angeboten.

Stellenmarkt
  1. Universitätsklinikum Frankfurt, Frankfurt am Main
  2. Hays AG, Berlin

Baldeschwieler betont, dass Hadoop weiterhin als vollständige Open-Source-Software angeboten werden soll. Ein Open-Core-Modell, bei dem nur die Kernbereiche der Plattform quelloffen sind, lehnen er und der Investor Benchmark ab. Zunächst soll der Kundenstamm erweitert werden, später sollen Support und das Training ebenjener Kunden die Ausgründung finanzieren.

Komponenten von Google und Facebook

Mit dem Java-basierten Hadoop-Framework lässt sich Software auf mehreren verteilten Rechnern ausführen. Es setzt dabei ein eigenes Dateisystem HDFS (Hadoop Distributed File System) sowie zahlreiche weitere Komponenten wie Mapreduce von Google ein. Von Facebook stammt die integrierte SQL-ähnliche Datenbanksprache Hive. Die verwendete Datenbank Hbase enthält Komponenten aus Googles Big Table.

Hadoop kommt sowohl bei Yahoo als auch bei Twitter, eBay und Facebook zum Einsatz. Seit Januar 2006 ist Hadoop ein Apache-Projekt. Yahoo trägt etwa 70 Prozent des Codes bei.

Konkurrenz zu Cloudera

Golem Akademie
  1. Data Engineering mit Apache Spark
    27.-28. September 2021, online
  2. Advanced Python - Fortgeschrittene Programmierthemen
    17./18. Juni 2021, online
Weitere IT-Trainings

Hadoop-Gründer Doug Cutting gab dem Projekt den Namen des gelben Stoffelefanten seines Sohns. Er entwickelte das Projekt, nachdem Ende 2004 Google ein Dokument zum Mapreduce-Algorithmus veröffentlichte. Cutting ist gegenwärtig bei Cloudera angestellt, nachdem er 2009 Yahoo verlassen hatte. Cloudera bietet das Hadoop-Framework ebenfalls an, allerdings als Open-Core-Modell mit zusätzlichen proprietären Komponenten.

Der Name der Ausgründung Hortonworks kommt von dem Kinderbuch von Theodor Seuss Geisel alias Dr. Seuss mit dem Titel Horton hears a who!. Der Titel ist hierzulande unter dem Namen Horton hört ein Hu! bekannt, der 2008 in den Kinos lief.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 19,49€
  2. 21€
  3. 25,99€

Folgen Sie uns
       


Purism Librem 5 - Test

Das Librem 5 ist ein Linux-Smartphone, das den Namen wirklich verdient. Das Gerät enttäuscht aber selbst hartgesottene Linuxer.

Purism Librem 5 - Test Video aufrufen
Programm für IT-Jobeinstieg: Hoffen auf den Klebeeffekt
Programm für IT-Jobeinstieg
Hoffen auf den Klebeeffekt

Aktuell ist der Jobeinstieg für junge Ingenieure und Informatiker schwer. Um ihnen zu helfen, hat das Land Baden-Württemberg eine interessante Idee: Es macht sich selbst zur Zeitarbeitsfirma.
Ein Bericht von Peter Ilg

  1. Arbeitszeit Das Sechs-Stunden-Experiment bei Sipgate
  2. Neuorientierung im IT-Job Endlich mal machen!
  3. IT-Unternehmen Die richtige Software für ein Projekt finden

Weclapp-CTO Ertan Özdil: Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!
Weclapp-CTO Ertan Özdil
"Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!"

Der CTO von Weclapp träumt von smarter Software, die menschliches Eingreifen in der nächsten ERP-Generation reduziert. Deutschen Perfektionismus hält Ertan Özdil aber für gefährlich.
Ein Interview von Maja Hoock


    Fiat 500 als E-Auto im Test: Kleinstwagen mit großem Potenzial
    Fiat 500 als E-Auto im Test
    Kleinstwagen mit großem Potenzial

    Fiat hat einen neuen 500er entwickelt. Der Kleine fährt elektrisch - und zwar richtig gut.
    Ein Test von Peter Ilg

    1. Vierradlenkung Elektrischer GMC Hummer SUV fährt im Krabbengang seitwärts
    2. MG Cyberster MG B Roadster mit Lasergürtel und Union Jack
    3. Elektroauto E-Auto-Prämie übersteigt in 2021 schon Vorjahressumme

      •  /