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Cloud.com

Unprofitables Startup für 200 Millionen US-Dollar verkauft

Cloud.com wurde von Citrix Systems gekauft. Der relativ hohe Preis für das noch unprofitable Unternehmen erklärt sich durch einen Blick auf die Kundenliste von Cloud.com. Das Startup kooperiert zudem mit Microsoft bei einem wichtigen Projekt.

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Citrix-Logo auf einer Konferenz in San Francisco
Citrix-Logo auf einer Konferenz in San Francisco (Bild: Gabriel Bouys/AFP/Getty Images)

Citrix Systems übernimmt das Startup Cloud.com, das gab Citrix bekannt. Über den Preis wurde zwischen den Parteien Stillschweigen vereinbart. Nach Angaben der britischen Financial Times soll das Open-Source-Unternehmen 200 Millionen US-Dollar bis 250 Millionen US-Dollar gekostet haben.

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Citrix, ein Anbieter von Infrastruktursoftware zur Applikationsbereitstellung und von Virtualisierungssoftware, hatte im Jahr 2007 bereits Xensource gekauft.

Cloud.com, ehemals VMOps, ist drei Jahre alt, beschäftigt 70 Menschen und hat seinen Sitz im kalifornischen Cupertino. Das Unternehmen hat kürzlich eine Finanzierungsrunde über 17,6 Millionen US-Dollar mit Index Ventures, Redpoint Ventures und Nexus Venture Partners abgeschlossen. Cloud.com erwirtschaftet noch keinen Gewinn, hat die Financial Times weiter erfahren. Zu den Kunden von Cloud.com gehören aber große Unternehmen wie Apple, Zynga, Godaddy, Nokia, Tata Consultancy Services und Korea Telecom.

Cloud.com entwickelt Software für die Implementierung von Clouds. Wichtigstes Produkt ist Cloudstack, das sich an Service Provider und große Unternehmen richtet. Cloudstack gibt es in drei Versionen: der Enterprise-Edition, der Service-Provider-Edition und in der quelloffenen Community-Edition, die unter der GPLv3 erschienen ist.

Cloudstack 2.2 verwaltet verschiedene Hypervisor-Typen in einer Cloud, indem gleiche Hypervisoren zu Clustern zusammengeschlossen werden. Cloudstack unterstützt den Xenserver 5.6 und die Xen Cloud Platform von Citrix sowie die Kernel-based Virtual Machine (KVM). Cloud.com-Kunden erhalten auch Unterstützung für VMware. Cloudstack arbeitet mit Amazons EC2- und S3- sowie mit Openstack-Umgebungen zusammen.

Im Oktober 2010 hatte Microsoft eine Zusammenarbeit mit Cloud.com angekündigt, um seinen Windows-Server 2008 R2 mit Hyper-V auf dem Cloud-Framework Openstack zum Einsatz zu bringen. Das Open-Source-Projekt Openstack wurde unter anderem von der Nasa und dem US-Hoster Rackspace gegründet.



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