Intel Labs

30 Millionen US-Dollar für Cloud- und Embedded-Computing

"Erstaunliche neue Möglichkeiten" verspricht sich Intel von zwei neuen Intel Science and Technology Centers an der Carnegie Mellon University. Dort soll erforscht werden, wie mit Sensoren bestückte Alltagsgegenstände ständig Daten sammeln und sie mit Cloud-Diensten- austauschen und auswerten können.

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Intel hat zwei ISTCs an der Carnegie Mellon University gegründet.
Intel hat zwei ISTCs an der Carnegie Mellon University gegründet. (Bild: Carnegie Mellon University)

Die beiden neuen Intel Science and Technology Center (ISTC) an der Carnegie Mellon University werden sich Forschung in den Bereichen Cloud- und Embedded-Computing widmen - und dabei auch Anlaufpunkt für Forscher anderer Universitäten sein. Intels Cheftechniker Justin Rattner erwartet viel von den ISTC-Neugründungen, sie sollen "erstaunliche neue Möglichkeiten" eröffnen.

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Rattner dazu: "Stellen wir uns beispielsweise zukünftige Autos vor, die mit eingebetteten Sensoren ständig Verkehrs- und Wetterdaten sammeln und analysieren. Diese Information könnte in der Cloud gesammelt und analysiert werden, so dass Fahrern Vorschläge für schnellere und sicherere Routen zur Verfügung gestellt werden könnten."

Alltagsgegenstände in der Cloud

Das Cloud-Computing-ISTC (PDF-Präsentation) soll Forscher von Carnegie Mellon University, Georgia Institute of Technology, University of California Berkeley, Princeton University und Intel zusammenbringen und damit auch Intels eigenen Cloud-Computing-Initiativen zugute kommen. Intels Vision für 2015 ("Cloud 2015") sind vereinigte und automatisierte Clouds und Cloud-Anwendungen, die verbundene Client-Geräte erkennen und ihnen verschiedene Dienste zur Verfügung stellen.

Das ISTC für Embedded Computing (PDF-Präsentation) setzt sich aus Forschern der Carnegie Mellon University, Cornell University, University of Illinois at Urbana Champaign, University of Pennsylvania, Pennsylvania State University, Georgia Institute of Technology, der University of California at Berkeley und Intel zusammen. Gemeinschaftlich sollen neue Möglichkeiten für spezialisierte Embedded-Systeme für Wohnungen, Autos und Geschäfte erforscht und entwickelt werden.

Daten sammeln und auswerten

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Ein Schlüsselbereich ist es dabei, das kontinuierliche Sammeln und Analysieren von Daten durch Alltagsgeräte zu vereinfachen - und die selbst gesammelten Daten gemeinsam mit denen aus Onlinedatenbanken auszuwerten und darauf in kurzer Zeit verlässlich reagieren zu können. Intels Pressemitteilung nennt dazu ein weiteres Beispiel für den Automobilbereich; in Autos könnten die Insassen identifiziert und das Navigationssystem sowie das Unterhaltungssystem ("In-vehicle Entertainment") passende Routen, Geschäfts- und Restaurant-Empfehlungen sowie Unterhaltungsvorschläge für die Fahrt anbieten.

Über die kommenden fünf Jahre will Intel in seinen beiden ISTC-Neugründungen 30 Millionen US-Dollar investieren. Insgesamt hatte Intel angekündigt, 100 Millionen US-Dollar in universitäre Forschung zu stecken, um Innovationen zu beschleunigen. Es können sich noch weitere Universitäten bewerben, um in Kooperation mit Intel neue ISTCs zu gründen.

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