Abo
  • Services:

iBooks

US-Verlag verklagt Apple wegen Markenrechtsverletzung

Seit 2010 vertreibt Apple E-Books unter der Bezeichnung iBooks. Ein New Yorker Verlag behauptet, selbst Inhaber der Marke iBooks zu sein und hat Apple verklagt.

Artikel veröffentlicht am ,
Virtuelles Buchregal auf dem iPad: Unrechtmäßige Nutzung des Begriffs iBook?
Virtuelles Buchregal auf dem iPad: Unrechtmäßige Nutzung des Begriffs iBook? (Bild: Apple/Golem.de)

Der New Yorker Verlag John T. Colby hat Apple wegen einer Markenrechtsverletzung verklagt, berichtet der US-Branchendienst Cnet. Der Verlag wirft Apple vor, unrechtmäßig den Begriff iBooks für E-Books zu nutzen, und verlangt Schadensersatz.

Stellenmarkt
  1. Robert Bosch GmbH, Eisenach
  2. Robert Bosch GmbH, Wetzlar

1999 hatte der US-Autor und -Verleger Byron Preiss die Marke iBooks eingeführt. Er veröffentlichte über 1.000 Bücher unter dieser Marke. Nach Preiss' Tod im Jahr 2005 mussten seine Unternehmen Byron Preiss Visual Publications und iBooks Konkurs anmelden. Preiss hatte als einer der ersten überhaupt elektronische Bücher angeboten.

Colby kaufte nach eigenen Angaben 2006 und 2007 Konkursmasse von Preiss' Unternehmen und damit auch die Marke iBooks. Wenn Apple die elektronische Bibliothek, die über iPad und iPhone genutzt werden kann, als iBooks bezeichne, entwerte das die Markennamen iBooks und iPicturebooks des Verlages.

Apple hat selbst die Marke iBook und iBooks schützen lassen, was Colby auch anerkennt. Dieser Markenname beziehe sich jedoch auf die zwischen 1999 und 2006 verkauften Laptops. Er sei aber nicht für E-Books oder eine Methode zur Auslieferung derselben gedacht gewesen. In diesem Zusammenhang habe Apple den Begriff erst 2010 mit der Vorstellung des iPads genutzt.

Apple hat beim US-Patentamt, dem US Trademark and Patent Office (USPTO), die Marke iBooks unter anderem für "Software zum Lesen elektronischer Publikationen auf digitalen elektronischen Geräten" registriert. Die Markenregistrierung für Preiss' iBooks hingegen vom USPTO wird als nicht mehr gültig geführt.

In der vergangenen Woche war Apple schon einmal wegen einer i-Markenrechtsverletzung verklagt worden: Das US-Unternehmen iCloud Communications verlangt von Apple, das Cloud-Computing-Angebot iCloud umzubenennen.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. und 20€ Steam-Guthaben geschenkt bekommen
  2. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

Bankai 17. Jun 2011

Tja, warum auch nicht, wenn es so bescheuerte Gesetzt gibt, kann man sie auch ausnutzen...

Netspy 17. Jun 2011

Lies doch einfach den Artikel.

johnny rainbow 17. Jun 2011

i: © & ® by Apple Computer, Inc.


Folgen Sie uns
       


Youtube Music - angeschaut

Wir haben uns das neue Youtube Music angeschaut. Davon gibt es eine kostenlose Version mit Werbeeinblendungen und zwei Abomodelle. Youtube Music Premium ist quasi der Nachfolger von Googles Play Musik. Das Monatsabo für Youtube Music Premium kostet 9,99 Euro.

Youtube Music - angeschaut Video aufrufen
Indiegames-Rundschau: Schiffbruch, Anime und viel Brummbrumm
Indiegames-Rundschau
Schiffbruch, Anime und viel Brummbrumm

Gas geben, den weißen Hai besiegen und endlich die eine verlorene Socke wiederfinden: Die sommerlichen Indiegames bieten für jeden etwas - besonders fürs Spielen zu zweit.
Von Rainer Sigl

  1. Indiegames-Rundschau Schwerelose Action statt höllischer Qualen
  2. Indiegames-Rundschau Kampfkrieger und Abenteuer in 1001 Nacht
  3. Indiegames-Rundschau Mutige Mäuse und tapfere Trabbis

VR-Rundschau: Retten rockende Jedi-Ritter die virtuelle Realität?
VR-Rundschau
Retten rockende Jedi-Ritter die virtuelle Realität?

Der mediale Hype um VR ist zwar abgeflaut, spannende Inhalte dafür gibt es aber weiterhin - und das nicht nur im Games-Bereich. Mit dabei: das beliebteste Spiel bei Steam, Jedi-Ritter auf Speed und ägyptische Grabkammern.
Ein Test von Achim Fehrenbach

  1. Oculus Core 2.0 Windows 10 wird Minimalanforderung für Oculus Rift
  2. Virtual Reality BBC überträgt Fußball-WM in der virtuellen VIP-Loge
  3. VR-Brillen Google experimentiert mit Lichtfeldfotografie

Garmin Fenix 5 Plus im Test: Mit Musik ins unbekannte Land
Garmin Fenix 5 Plus im Test
Mit Musik ins unbekannte Land

Kopfhörer ins Ohr und ab zum Joggen, Rad fahren oder zum nächsten Supermarkt spazieren - ohne Smartphone: Mit der Sport-Smartwatch Fenix 5 Plus von Garmin geht das. Beim Test haben wir uns zwar im Wegfindungsmodus verlaufen, sind von den sonstigen Navigationsoptionen aber begeistert.
Ein Test von Peter Steinlechner

  1. Garmin im Hands on Alle Fenix 5 Plus bieten Musik und Offlinenavigation

    •  /