Abo
  • IT-Karriere:

VMware

VSphere 5 mit neuem Lizenzierungsmodell

VMware hat das kommende VSphere 5 vorgestellt. Der neue Hypervisor soll weiter optimiert worden sein und künftig 32 statt der bisher 8 virtuellen CPUs unterstützen. Zugleich wurde die Lizenzierung geändert: In Zukunft zahlt der Kunde pro Prozessor und Größe des virtuellen Speichers.

Artikel veröffentlicht am ,
VMware: VSphere 5 mit neuem Lizenzierungsmodell
(Bild: VMware)

VMware hat die bevorstehende Version 5 seiner Programmfolge für Cloud-Infrastrukturen vorgestellt. Neben einem neuen effizienteren Hypervisor wurden auch die Verwaltungsanwendungen VShield, VCenter Site Recovery Manager und der VCloud Director aktualisiert. VSphere 5 soll im dritten Quartal 2011 veröffentlicht werden.

Stellenmarkt
  1. Modis GmbH, Hilden
  2. Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA, Stuttgart

Der Hypervisor Esxi 5.0 von VSphere 5 soll bis zu 1 TByte Speicher verwalten und 32 virtuelle CPUs verwenden können. Laut VMware kann jeder Hypervisor dann bis zu 36 GBit/s Datenverkehr und etwa eine Million Ein- und Ausgabeoperationen abwickeln. Das aktuelle VSphere 4 soll 256 GByte Speicher, 8 virtuelle CPUs verwalten und etwa 300.000 Ein- und Ausgabeoperationen bewerkstelligen können. Außerdem soll es auf 30 GBit/s Datenverkehr kommen können.

Mit dem neuen VCenter Site Recovery Manager 5 soll es möglich sein, Daten direkt über das Netzwerk zu replizieren, ohne auf physikalischen Datenträgern zwischenspeichern zu müssen. Mit VShield 5 können Daten in verschiedene Zonen eingeteilt werden, etwa um Daten voneinander abzuschotten und mit bestimmten Sicherheitsrichtlinien zu versehen und um sie zu identifizieren, wenn sie zwischen privaten und öffentlichen Clouds verschoben werden. VCloud Director 1.5 soll mit sogenannten Linked Clones die Bereitstellung von virtuellen Maschinen beschleunigen. Haben zwei virtuelle Maschinen eine ähnliche Struktur, werden sie zunächst geklont. Erst wenn sich strukturelle Unterschiede ergeben, wird beispielsweise zusätzlicher Speicher alloziert.

Mit einer neuen Lizenzierung zahlt der Kunde künftig für die Ressourcennutzung. Zwar wird noch pro Prozessor abgerechnet, jedoch nicht mehr pro Prozessorkern und physikalischem Speicher auf dem Server. Mit dem neuen VRAM-Modell steht einem Kunden eine bestimmte Menge virtueller Speicher zur Verfügung, den er auf beliebige virtuelle Maschinen verteilen kann.

Statt wie bisher sechs Lizenzierungsmodelle wird es nur noch fünf geben: Die Advanced Edition fällt weg. Deren Lizenznehmer können auf die Enterprise Edition umrüsten. Hier stehen künftig 32 GByte Speicher und acht virtuelle CPUs pro virtueller Maschine zur Verfügung. Die Enterprise Edition wird 2.875 US-Dollar pro Server, die Standard Edition 995 US-Dollar pro Server kosten. Dort laufende virtuelle Maschinen dürfen acht virtuelle CPUs und 24 GByte RAM nutzen. 3.495 US-Dollar kostet die Enterprise Plus Edition, die sämtliche Verwaltungswerkzeuge zur Verfügung stellt. Mit ihr lassen sich virtuelle Maschinen mit bis zu 48 GByte Speicher und 32 virtuelle CPUs nutzen.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 72,99€ (Release am 19. September)
  2. 157,90€ + Versand

olqs 14. Jul 2011

vRam ist laut den Pricing PDF das Ram das einer VM oder nem Ressourcepool zugewiesen...

Eye-Q 13. Jul 2011

Steht doch im Lizenzierungs-Dokument, was auch im Artikel verlinkt ist: immer noch bis zu...


Folgen Sie uns
       


Wolfenstein Youngblood angespielt

Zwillinge im Kampf gegen das Böse: Im Actionspiel Wolfenstein Youngblood müssen sich Jess und Soph Blazkowicz mit dem Regime anlegen.

Wolfenstein Youngblood angespielt Video aufrufen
5G-Report: Nicht jedes Land braucht zur Frequenzvergabe Auktionen
5G-Report
Nicht jedes Land braucht zur Frequenzvergabe Auktionen

Die umstrittene Versteigerung von 5G-Frequenzen durch die Bundesnetzagentur ist zu Ende. Die Debatte darüber, wie Funkspektrum verteilt werden soll, geht weiter. Wir haben uns die Praxis in anderen Ländern angeschaut.
Ein Bericht von Stefan Krempl

  1. Telefónica Deutschland Samsung will in Deutschland 5G-Netze aufbauen
  2. Landtag Niedersachsen beschließt Ausstieg aus DAB+
  3. Vodafone 5G-Technik funkt im Werk des Elektroautoherstellers e.Go

WD Blue SN500 ausprobiert: Die flotte günstige Blaue
WD Blue SN500 ausprobiert
Die flotte günstige Blaue

Mit der WD Blue SN500 bietet Western Digital eine spannende NVMe-SSD an: Das M.2-Kärtchen basiert auf einem selbst entwickelten Controller und eigenem Flash-Speicher. Das Resultat ist ein schnelles, vor allem aber günstiges Modell als bessere Alternative zu Sata-SSDs.
Von Marc Sauter

  1. WD Black SN750 ausprobiert Direkt hinter Samsungs SSDs
  2. WD Black SN750 Leicht optimierte NVMe-SSD mit 2 TByte
  3. Ultrastar DC ME200 Western Digital baut PCIe-Arbeitsspeicher mit 4 TByte

5G-Auktion: Warum der Preis der 5G-Frequenzen so hoch war
5G-Auktion
Warum der Preis der 5G-Frequenzen so hoch war

Dass die Frequenzen für den 5G-Mobilfunk teuer wurden, lasten Telekom, Vodafone und Telefónica dem Newcomer United Internet an. Doch dies ist laut dem Netzplaner Kai Seim nicht so gewesen.
Eine Analyse von Achim Sawall

  1. Funklöcher Hohe Bußgelder gegen säumige Mobilfunknetzbetreiber
  2. Bundesnetzagentur 5G-Frequenzauktion erreicht 6,5 Milliarden Euro
  3. 5G-Auktion Etablierte wollen Preis für 1&1 Drillisch hochtreiben

    •  /