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vSphere 5: VMware ändert neues Lizenzmodell nach Kritik

VMware nimmt Änderungen an seinem neuen Lizenzmodell vor, das zusammen mit der Virtualisierungslösung vSphere 5 angekündigt wurde. Damit reagiert VMware auf Kritik von Partnern und Kunden.
/ Jens Ihlenfeld
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Korrekturen am neuen Lizenzmodell von vSphere 5 (Bild: VMware)
Korrekturen am neuen Lizenzmodell von vSphere 5 Bild: VMware

VMware hat sein Lizenzmodell überarbeitet(öffnet im neuen Fenster) . Nutzer hatten vSphere 5 kritisiert, mit dem VMware sein Lizenzmodell umstellt und künftig entsprechend der Ressourcennutzung abrechnet. Zwar wird noch pro Prozessor abgerechnet, jedoch nicht mehr pro Prozessorkern und physikalischem Speicher auf dem Server. Mit dem neuen vRam-Modell steht einem Kunden eine bestimmte Menge virtueller Speicher zur Verfügung, den er auf beliebige virtuelle Maschinen verteilen kann.

Die Pläne stießen bei einigen VMware-Nutzern auf heftige Kritik, da sich für sie die Software dadurch verteuert. Nun erhöht VMware in allen vSphere-Editionen den nutzbaren vRam, in den kleinen Varianten Essentials, Essentials+ und Standard von 24 auf 32 GByte, während er in den großen Varianten Enterprise und Enterprise+ verdoppelt wird, von 32 auf 64 GByte und von 48 auf 96 GByte.

Zudem deckelt VMware die abzurechnende Menge an vRam bei 1 TByte, so dass auch eine virtuelle Maschine mit 1 TByte vRam nicht teurer wird als eine Lizenz für vSphere Enterprise Plus.

Darüber hinaus soll zur Abrechnung der durchschnittliche genutzte vRam der letzten zwölf Monate herangezogen werden, um die Auswirkungen von Lastspitzen abzumildern. Damit will VMware vor allem den Einsatz von vSphere für Test- und Entwicklungssysteme erschwinglicher machen.

VMware will vSphere 5 noch im Laufe des dritten Quartals auf den Markt bringen. Die neue Version enthält laut Hersteller unter anderem einen neuen effizienteren Hypervisor und aktualisierte Varianten der Verwaltungsanwendungen VShield, VCenter Site Recovery Manager und der VCloud Director. Der Hypervisor Esxi 5.0 von VSphere 5 soll bis zu 1 TByte Speicher verwalten und 32 virtuelle CPUs verwenden können.


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