Dem Apache-Projekt CouchDB geht es gut, schreibt Projektleiter Jan Lehnardt in einer E-Mail, nachdem Ubuntu-Sponsor Canonical angekündigt hat, bei seinem Cloudspeicher Ubuntu One künftig auf CouchDB zu verzichten.
Der Emulator Qemu ist in der Version 1.0 veröffentlicht worden. Die freie virtuelle Maschine emuliert die Hardware eines Computers und ermöglicht es auch, für andere Prozessorarchitekturen erstellten Code auszuführen. Qemu kann aber auch als Virtualisierungsplattform genutzt werden.
Um das Vertrauen der Nutzer in Cloud-Dienste zu stärken, denkt die EU-Kommission über die Harmonisierung von Kontroll- und Regulierungsmaßnahmen nach. Im kommenden Jahr soll dazu eine eigene Cloud-Strategie veröffentlicht werden.
Die Cebit 2012 will mit Smartphonezubehör, einer IT-Jobbörse und einem Entertainmentbereich für Gaming, Sport und Musik wieder mehr Verbraucher erreichen. Von Fachmesse wird nicht mehr gesprochen.
Der Cloudspeicher Ubuntu One wird künftig weder CouchDB noch Desktopcouch unterstützen. Aus Zeitmangel wird die neue Implementierung in Ubuntu 12.04 die Synchronisierung bestimmter Daten eventuell nicht leisten können.
VMware Fusion 4.1 erlaubt technisch die Virtualisierung von Mac OS X 10.5 und 10.6 auf dem Mac, obwohl Apple das nicht gestattet. Nun hat der Hersteller mitgeteilt, dass mit einem Update die Sperre wieder eingeführt wird, die mit der aktuellen Version wegfiel.
EU-Kommissarin Neelie Kroes beklagt offen, dass der Schutz des Urheberrechts nicht funktioniert und dennoch bei den Menschen immer verhasster wird. Das Wachstum des Cloud Computing verlange neue Lösungen.
VMware hat mit Fusion 4.1 eine verbesserte Version seiner Virtualisierungslösung für Mac OS X vorgestellt, die den Vollbildmodus von Lion verbessern soll. Außerdem wurde eine Sperre ausgebaut, so dass nun Mac OS X 10.5 und 10.6 selbst auf dem Mac virtualisiert werden können.
Google hat seine iOS-App für Google Mail für das iPhone und das iPad neu veröffentlicht, nachdem die Debütversion kurz nach der Veröffentlichung wegen eines Fehlers zurück gezogen werden musste.
Mit Opensuse 12.1 bieten die Entwickler ein aktuelles und stabiles Betriebssystem samt Systemd und Gnome 3.2. Versierte Nutzer können Grub 2 oder das Dateisystem Btrfs verwenden. Mit Sax 3 hat Opensuse nun auch wieder eine GUI, um den X-Server zu konfigurieren.
Vor zwei Jahren hat Google seine Programmiersprache Go vorgestellt, Anfang 2012 soll mit Go 1 eine erste stabile Version der Sprache veröffentlicht werden.
Das Apache-Projekt Mahout erhält zahlreiche neue Algorithmen. Über den Fortschritt der skalierbaren Implementierung von maschinenlernenden Algorithmen hat Entwickler Grant Ingersoll berichtet.
Mit aktuellem Linux-Kernel 3.1 und Gnome 3.2 ist Fedora 16 erschienen. Ab sofort setzt die Distribution den Bootloader Grub 2 ein und enthält viele Cloud-Funktionen.
Chinesische Wissenschaftler haben unter dem Namen Cloud Shredder eine Methode entwickelt, mit der nach dem Prinzip "teile und schütze" Daten abgesichert werden. Dateien werden dabei zur Hälfte in der Cloud gespeichert.
Google hat kein Glück mit seinem Mailclient für iOS. Kurz nach Erscheinen der iPhone- und iPad-Version wurde die App für Google Mail wieder aus dem App Store entfernt. Apple trifft dabei keine Schuld.
Google gibt Nutzern mehr Einfluss darüber, welche Anzeigen sie in der Google-Suche und bei Google Mail zu sehen bekommen. Zudem verrät Google, warum bestimmte Anzeigen erscheinen.
Couchbase veranstaltet am 7. November 2011 die Couchconf in Berlin. Die Konferenz richtet sich an Entwickler, die tiefen Einblick in die freie NoSQL-Datenbank CouchDB gewinnen wollen.
Mit einem neuen Produkt will Dropbox professionelle Nutzer erreichen. In der Cloud wird 1 TByte für ein Jahr bereitgestellt, inklusive Support und Adminkonsole.
Suse hat eine erste Linux-Server-Version seiner Cloud-Infrastruktur auf Basis von Openstack veröffentlicht. Suse Cloud soll zahlreiche Virtualisierungsplattformen unterstützen.
Forscher der Ruhr-Universität Bochum konnten sich in Accounts der Amazon Web Services hacken, um Images anzulegen und zu löschen. Auch der Amazon-Shop sei für Cross-Site-Scripting-Angriffe anfällig gewesen.
Unter dem Namen Precise Pangolin soll im April 2012 Ubuntu 12.04 LTS erscheinen. Die Neuerungen der letzten beiden Ubuntu-Versionen sollen optimiert, die Linux-Distribution selbst soll auf Stabilität getrimmt werden.
Deutsche Behörden dürfen keine Clouds in den USA nutzen, sagt Thilo Weichert. Durch die dortige Antiterrorgesetzgebung können sich FBI und CIA jederzeit ohne Richterbeschluss Zugriff verschaffen.
Steve Jobs traf sich im Dezember 2009 mit den Gründern des Cloud-Speicherdienstes Dropbox, um die Firma zu kaufen. Doch es kam anders und Dropbox ist heute 4 Milliarden US-Dollar wert.
Google macht sein Versprechen aus dem Jahr 2009 wahr und verschlüsselt standardmäßig die Websuche. Google wurde immer wieder von Datenschützern wegen der Speicherpraktiken personalisierter Suchabfragen kritisiert.
Intel hat trotz Schwächen in der Weltwirtschaft und einer stärkeren Nachfrage nach Tablets in seinem dritten Finanzquartal Gewinn und Umsatz kräftig gesteigert. Auch die Prognose fiel optimistisch aus.
Google führt für seine Cloud-Computing-Plattform App Engine sogenannte Premier Accounts ein. Hier garantiert Google eine erhöhte Verfügbarkeit. Zudem wird experimentell Phyton 2.7 unterstützt.
Google erweitert sein Cloud-Computing-Angebot App Engine um die Google Cloud SQL. Damit sollen sich MySQL-Datenbanken einfach in die Cloud verlagern lassen.
Oracle hat auf seiner Hausmesse Openworld ein eigenes Cloud-Angebot vorgestellt. Über Oracle Public Cloud stellt das Unternehmen verschiedene gehostete Softwarelösungen im Rahmen eines Abonnements zur Verfügung. Zudem startet Oracle ein eigenes soziales Netzwerk.
Oracle duldet auf seiner Hausmesse Openworld keine Kritiker. Salesforce.com-Chef Marc Benioff darf nicht zum Thema Cloud Computing sprechen, obwohl das Unternehmen 1 Million US-Dollar für die Gelegenheit gezahlt hatte.
Red Hat will die Firma Gluster kaufen, die das verteilte Dateisystem GlusterFS entwickelt. Es soll gut in Red Hats Cloud-Strategie passen, teilte der Open-Source-Konzern mit.
Microsoft will in Deutschland 150 Millionen Euro in die Modernisierung seiner Vertriebspartner stecken, die Produkte des Unternehmens installieren und betreuen.
Auf seiner Hausmesse Oracle Open World hat Oracle den Big Data Appliance vorgestellt, ein System speziell zur Analyse großer Datenmengen. Dabei kommt neben Hadoop eine NoSQL-Datenbank zum Einsatz: die Oracle NoSQL Database.
Mit Xenserver 6.0 hat Citrix einige direkte Windows-Abhängigkeiten entfernt. Site Recovery kommt jetzt ohne Storagelink-Komponenten aus. Gleichzeitig wurde Microsofts "System Center Virtual Machine Manager" integriert.
Google erweitert seinen Webanalysedienst Analytics um eine Aufbereitung von Echtzeitdaten. Zudem führt Google eine kostenpflichtige Premiumversion von Google Analytics ein.
Amazon hat seine E-Book-Reader überarbeitet - und sein lang erwartetes Android-Tablet vorgestellt. Als Kindle Fire wird es in den USA ab Mitte November 2011 erhältlich sein - zu einem Preis, der Apple Probleme bereiten könnte.
Der US-Spielestreaming-Anbieter Onlive ist in Europa angekommen: Ab sofort können britische Gamer den Dienst nutzen, zum Start gibt es ein besonders günstiges Angebot. Wann Onlive in Deutschland verfügbar sein wird, ist immer noch nicht bekannt.
Oracle hat im ersten Finanzquartal 2011 seinen Umsatz gegenüber dem Vorjahr um zwölf Prozent gesteigert. Der Verkauf von Hardware blieb jedoch hinter den Erwartungen zurück.
Google Analytics verstößt nicht mehr gegen den Datenschutz in Deutschland. Der Suchmaschinenkonzern hat sein Webanalysesystem so geändert, dass keine personenbezogenen Daten mehr weitergegeben werden.
Mit Fusion 4 sollen sich Windows-Anwendungen nun auch unter Mac OS X Lion weitgehend nahtlos in Apples Betriebssystem integrieren. Das soll nicht nur für das Aussehen gelten, sondern auch für das ganze System.
VMware hat seine aktuelle Workstation 8 auf die Arbeit im Netzwerk getrimmt. Die virtuelle Maschine unterstützt Remote-Verbindungen und kann per Mausklick mit anderen Nutzern geteilt werden. Auch die Benutzeroberfläche wurde verbessert.
Intel will an führenden Universitäten Science and Technology Centers einrichten. Dort soll zu einem bestimmten Thema mit Fördergeldern geforscht werden - unter der Bedingung, dass Software quelloffen und patentfrei veröffentlicht wird.
Der ehemalige Debian-Projektleiter Bruce Perens stellt ein Konzept zur Duallizenzierung von Software vor. Demnach soll Code von freien Entwicklern nie ausschließlich proprietär verwendet werden können.
Die NoSQL-Datenbank MongoDB 2.0 hat weitere Optimierungen erhalten, darunter eine Reduzierung der Größe der Indizes. Zudem wurde die Stackgröße verringert, um den Speicherverbrauch zu reduzieren.
Die beiden Anbieter von Kommunikationschips Broadcom und Netlogic Microsystems gehen zusammen. Broadcom lässt sich die Übernahme des Konkurrenten 3,7 Milliarden US-Dollar kosten.