
Wie von Google-Chairman Eric Schmidt im Februar 2011 angekündigt, entsteht in Berlin ein Forschungsinstitut für Internet und Gesellschaft. Daran beteiligt sind die Humboldt-Universität zu Berlin, die Universität der Künste Berlin, das Wissenschaftszentrum Berlin (WZB) und das Hans-Bredow-Institut Hamburg.

Amazon baut seinen Cloud Drive genannten Onlinespeicherdienst aus und bietet ab sofort in allen Tarifen einen unbegrenzten Speicherplatz für Musik. Diese kann mit dem Cloud Player zudem künftig auch direkt auf dem iPad abgespielt werden.

EU-Parlamentarier sind beunruhigt über Äußerungen eines Microsoft-Managers, demzufolge US-Sicherheitsbehörden ungehindert auf Daten von EU-Bürgern zugreifen können, wenn diese in der Cloud gespeichert werden. Die Grundlage dafür soll der Patriot Act liefern.

S3 Graphics, die Grafikabteilung von Via, wird an den taiwanischen Smartphone-Hersteller HTC verkauft. Die beteiligten Unternehmen sind sich über eine Überführung der komplizierten Eigentumsverhältnisse bereits einig.

Twitter übernimmt das auf Echtzeitanalysen spezialisierte Unternehmen Backtype. Wie so oft bei solchen Übernahmen werden die Produkte von Backtype nicht länger angeboten.

Die Virtualisierungsbibliothek Libvirt 0.9.3 erhält eine neue Funktion, die eine erweiterte Kontrolle über CPUs ermöglicht. Zusätzlich haben die Entwickler etliche Fehler behoben und Verbesserungen eingebracht.

Das chinesische E-Commerce-Unternehmen Alibaba arbeitet an einem eigenen Smartphone-Betriebssystem und cloudbasierten Apps. Die Software soll in den nächsten Monaten fertig sein.

Dropbox hat seine AGB verändert: Sie sollen jetzt verständlicher und transparenter sein. An seinen Sicherheitsrichtlinien hat der Dienst aber nichts geändert. Nach wie vor bleibt die Verwaltung der Schlüssel bei Dropbox.

Dropbox-Anwender müssen jede Datei, die sie im Internet gefunden haben, erst einmal herunterladen und dann wieder zu Dropbox heraufladen. Bei schmalbandigen Verbindungen ist das besonders störend. Ein neuer Dienst soll Abhilfe schaffen.

Nach Yahoo wollen jetzt auch Google und Microsoft die TV-Plattform Hulu an sich bringen. Die Verhandlungen mit den Eignern sind angelaufen.

Wer bei US-Unternehmen Daten in der Cloud abspeichert, ist nirgends vor dem Zugriff der Geheimdienste sicher. Das hat ein hochrangiger Microsoft-Manager aus Großbritannien bei der Vorstellung von Office 365 eingestanden.

Google erweitert Analytics um "Social Plugin Tracking". Was relativ harmlos klingt, ist der nächste kleine Angriff auf Facebook. Google erfährt dadurch künftig nämlich auch, wer einen Like-Button wo und wann anklickt.

Mit Zend Server 5.5 erhält der PHP-basierte Anwendungsserver sein erstes Update seit Februar 2010. Schwerpunkt in Zend Server 5.5 ist der automatische Einsatz und die Verteilung von Anwendungen.

Yahoo will um Apache Hadoop eine eigene Firma gründen: Hortonworks soll Hadoop-Entwickler aufnehmen und sich mit Support sowie Training finanzieren. Die Plattform soll weiterhin als Open-Source-Software angeboten werden.

Office 365 soll kleinen und großen Firmen eine Alternative zu den Offline-Office-Paketen bieten. Für eine monatliche Abogebühr kann der Anwender Microsofts Word, Excel, Powerpoint und Onenote im Internet benutzen und mit anderen Dokumente teilen.

Wenn Apples iCloud voraussichtlich im Herbst 2011 startet, werden einige Dienste von MobileMe auch in der iCloud angeboten. Apple hat mehrere Dokumente veröffentlicht, die den Umstieg erleichtern sollen.

Yahoo soll versuchen, die TV-Serienplattform Hulu zu kaufen, die mehrere Milliarden US-Dollar wert sein dürfte. Ob die Eigner News Corporation und Disney verkaufen wollen, ist noch unklar.

Anfang 2012 will das Startup Tilera seine VLIW-Prozessoren mit 100 Kernen liefern. Die Vorgänger gibt es inzwischen nicht nur auf Testplattformen, sondern auch auf PCI-Express-Karten.

Red Hat Enterprise Linux ist als vorinstallierte Instanz in Amazons EC2 verfügbar. Der Support wird sowohl durch Amazon als auch durch Red Hat geleistet. Das Angebot beinhaltet RHEL 5.5 bis RHEL 6.1.

Bei Dropbox war es für kurze Zeit möglich, sich in beliebige Useraccounts ohne korrektes Passwort einzuloggen. Mittlerweile wurde der Fehler im Authentifizierungssystem beseitigt.

Wissenschaftler des Darmstädter Forschungszentrums CASED haben eine Software entwickelt, die Amazon Machine Images (AMIs) im Hinblick auf sicherheitsrelevante Daten prüft. Sie fanden in vielen Fällen ernsthafte Sicherheitslücken.

Seit 2010 vertreibt Apple E-Books unter der Bezeichnung iBooks. Ein New Yorker Verlag behauptet, selbst Inhaber der Marke iBooks zu sein und hat Apple verklagt.

Der Datenspezialist Lexisnexis will High Performance Computing Cluster (HPCC) als Open Source freigeben und damit eine Alternative zu Apache Hadoop schaffen. HPCC soll Unternehmen helfen, Probleme mit großen Datenmengen zu lösen.

Version 3.0 des Apache Traffic Server unterstützt 64-Bit-Plattformen und läuft auch auf Mac OS X, FreeBSD und Solaris. Die Leistung des Servers wurde ebenfalls verbessert.

Wenn Apple ein neues Produkt mit einem i im Namen auf den Markt bringen will, müssen meist rechtliche Schwierigkeiten umgangen werden. So auch bei der iCloud. Die US-Firma iCloud Communications sieht ihr Geschäft bedroht und verlangt von Apple Schadensersatz.

Ein namhafter Entwickler hat Google verlassen und bezeichnet Softwaretools des Konzerns wie Protocol Buffers, Bigtable und Mapreduce als veraltet. Dhanji Prasanna war im Google-Wave-Team und vertrat Google in mehreren Java-Expertengruppen.

Für die NoSQL-Datenbank MongoDB haben die Entwickler eine Browserschnittstelle für Datenbankabfragen unter dem Namen Mongs vorgestellt. Datensätze können im Browser per JSON abgefragt werden.

Mozilla arbeitet an einem neuen 2D-Grafik-API namens Azure, um die Anzeige von Webseiten zu beschleunigen. Der aktuelle Entwicklungsstand lässt erste Benchmarks zu und in diesen ist Firefox dank Azure teilweise zehnmal schneller als die aktuelle Version.

Apple hat auf der World Wide Developers Conference 2011 (WWDC) seine Cloud-Anwendung iCloud vorgestellt. Die Daten des Anwenders werden dabei über alle seine Geräte hinweg automatisch synchronisiert. Dabei macht Apple keinen Unterschied zwischen Desktop und mobilen Geräten.

Die auf dokumentenorientierte Daten ausgelegte NoSQL-Datenbank Apache CouchDB ist in der Version 1.1.0 erschienen. Die in Erlang geschriebene Software hat in der neuen Version unter anderem native SSL-Unterstützung.

Google hat das kanadische Unternehmen Postrank gekauft. Unter dem Namen AideRSS gegründet, hat sich Postrank auf die Analyse sozialer Medien spezialisiert und misst Ereignisse, die im Zusammenhang mit Inhalten stehen, in Echtzeit.

Hewlett-Packard trennt sich von seinem Geschäft mit Video-Conferencing für Geschäftskunden und konzentriert die frei werdenden Kapazitäten auf Cloud Computing. Käufer Polycom will seine Videoanwendungen im Gegenzug für die WebOS-Plattform von Hewlett-Packard bereitstellen.

Google will keine großen Kompromisse mehr bei der Unterstützung alter Browser machen. Dabei gelten Firefox 3.5, Internet Explorer 7 und Safari 3 bereits als veraltet.

In China haben vermutlich weltweit operierende Angreifer versucht, Zugangsdaten zu erphishen. Das wird in einem Blogpost über die Sicherheit von Zugängen des Dienstes Google Mail beiläufig erwähnt. Betroffen gewesen seien demnach Regierungsvertreter, Journalisten sowie chinesische Aktivisten.

Apple will zum Start seiner Entwicklerkonferenz WWDC am kommenden Montag seine neue Softwaregeneration enthüllen. Dazu zählen das schon angekündigte Mac OS X 10.7 alias Lion ebenso wie iOS 5 und der neue Cloud-Computing-Dienst iCloud.

Eine Sicherheitslücke in der Open-Source-Cloud Eucalyptus lässt die Übernahme fremder Clouds per Soap-Befehlen zu. Die Lücke wurde inzwischen in Eucalyptus 2.0.3 geschlossen.

Samsung startet die Massenproduktion von Speichermodulen mit 32 GByte in 30-Nanometer-Technik. Dabei kommen DDR3-Chips mit je 4 Gigabit zum Einsatz.

Die Apache Software Foundation hat die Libcloud in den Status eines Apache-Top-Level-Projekts erhoben. Dabei handelt es sich um eine anbieterneutrale Client-Bibliothek, die ein einheitliches API unter anderem für Amazon EC2, Eucalyptus, IBM Cloud und Rackspace Cloud bietet.

Ein bekannter Sicherheitsexperte hat die FTC gebeten, die Sicherheitsversprechen von Dropbox zu überprüfen. Der Onlinespeicherdienst soll die Dateien seiner Kunden nicht so schützen, wie es bis vor kurzem noch versprochen wurde.

Nach und nach gehen Sonys Playstation Network und Qriocity weltweit wieder online. Anwender müssen ihre Zugangsdaten auf den Konsolen ändern und ein Systemupdate auf Version 3.61 einspielen, bevor sie die Dienste nutzen können.

Linuxtag 2011 Mit den neuen Konzepten Academy Day und Security Day hat der Linuxtag 2011 insgesamt 11.582 Besucher in die Messehallen in Berlin gelockt. Die Messeleitung bezeichnet die Stimmung auf der Veranstaltung als "sehr gut."

Google Storage steht ab sofort allen Interessierten auch ohne Einladung zur Verfügung. Der Cloud-Speicherdienst konkurriert mit Amazon S3 und kann derzeit kostenlos genutzt werden. Zugleich stellt Google neue Funktionen vor.

Mit der neuen App Engine 1.5.0 baut Google seinen Cloud-Computing-Dienst deutlich aus. Google gibt Entwicklern mit Backends mehr Kontrolle, führt sogenannte Pull Queues ein und unterstützt ab sofort auch die freie Programmiersprache Go.

Das Fortune-Magazin will von früheren Apple-Mitarbeitern Internes über den gescheiterten Produktstart von MobileMe erfahren haben. Steve Jobs soll dem Team vorgeworfen haben, den Ruf des Unternehmens geschädigt zu haben.

Joe Hewitt, verantwortlich unter anderem für Facebooks iPhone-App, verlässt Facebook. Hewitt hatte zusammen mit Dave Hyatt und Blake Ross einst mit der Entwicklung von Firefox begonnen und startete das Projekt Firebug.

Mit der neuen Version der Erweiterung Cloudmagic von Webyog können Nutzer von Google Mail und Google Docs ihre E-Mails und Dokumente offline durchsuchen. Cloudmagic ist für die Browser Google Chrome und Mozilla Firefox erschienen.

Red Hats Openshift soll die Entwicklung von Open-Source-Anwendungen für die Cloud vereinfachen. Die Plattform-as-a-Service soll eine Infrastruktur bereitstellen, in der die Entwicklungsframeworks Java und Python angeboten werden.
Mit JBoss Enterprise Data Grid 6 hat Red Hat einen verteilten Datencache vorgestellt und in einem Early-Access-Programm zur Verfügung gestellt. Die Technik basiert unter anderem auf NoSQL-Techniken, die auch in Amazons Dynamo eingesetzt werden.

Die EU steckt öffentliche Gelder in neue Internetdienste und in Projekte, um das wachsende Datenvolumen zu bewältigen. "Falls wir bei Investitionen und Innovationen nicht die Führung übernehmen, werden es unsere Konkurrenten weltweit tun", sagte die Vizechefin der EU-Kommission, Neelie Kroes.
Ein Routingfehler im Rahmen eines Netzwerkupgrades ist für den Ausfall von Amazons Cloud-Servern verantwortlich. Der kleine Fehler führte zu einer Kettenreaktion, langen Ausfällen und bei einigen Kunden sogar zu Datenverlust.