Abo
  • Services:

Hands on: Erste Beta von Ubuntu 12.04 zeigt Head-up-Display

Canonical hat eine erste Beta von Ubuntu 12.04 veröffentlicht. Darin ist das neue Head-up-Display zu sehen, das als Alternative zum herkömmlichen Anwendungsmenü gedacht ist - ungewohnt, aber praktisch.

Artikel veröffentlicht am ,
Das neue Head-up-Menü in Ubuntu 12.04 Beta 1
Das neue Head-up-Menü in Ubuntu 12.04 Beta 1 (Bild: Jörg Thoma/Golem.de)

Eine erste Beta von Ubuntu 12.04 alias Precise Pangolin zeigt das Head-up-Display (HUD), das als Alternative zum herkömmlichen Anwendungsmenü geplant ist. Außerdem haben die Entwickler bereits einige der neuen Konzepte des Designteams für die Systemsteuerung umgesetzt. Die Optionen für den Multimonitor-Betrieb wurden erweitert. Außerdem wurde bestätigt, dass Kubuntu 12.04 als LTS-Version gepflegt und somit fünf Jahre lang mit Updates versorgt werden soll.

Stellenmarkt
  1. Cluno GmbH, München
  2. DLR Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V., Oberpfaffenhofen

Das HUD wird mit der Alt-Taste aufgerufen und nimmt Tastatureingaben entgegen, zu denen es Vorschläge macht. In der Autovervollständigung tauchen dann nicht nur die vom Benutzer explizit gesuchten Menüpunkte auf, sondern auch weitere, dem Benutzer vielleicht unbekannte. In seinem Blog gibt Canonical-Mäzen Mark Shuttleworth an, das HUD könnte dem Anwender dabei helfen, Funktionen in Programmen zu finden, die er sonst nicht verwenden würde. HUD ist lernfähig und liefert mit Fuzzy Matching eine Liste sinnvoller Alternativen zu Benutzereingaben.

  • Ubuntu 12.04 Beta 1
  • Ubuntu 12.04 Beta 1
  • Ubuntu 12.04 Beta 1
  • Ubuntu 12.04 Beta 1
  • Ubuntu 12.04 Beta 1
  • Ubuntu 12.04 Beta 1
  • Ubuntu 12.04 Beta 1
  • Ubuntu 12.04 Beta 1
  • Ubuntu 12.04 Beta 1
  • Ubuntu 12.04 Beta 1
  • Ubuntu 12.04 Beta 1
  • Ubuntu 12.04 Beta 1
  • Ubuntu 12.04 Beta 1
  • Ubuntu 12.04 Beta 1
  • Ubuntu 12.04 Beta 1
Ubuntu 12.04 Beta 1

HUD funktioniert in der Beta beispielsweise mit dem Dateimanager Nautilus, dem Terminal, der Bildbearbeitung Gimp oder dem Ubuntu Software Center. Auch die Systemeinstellungen können mit HUD durchsucht werden, sofern kein Anwendungsfenster aktiv ist. Bei Libreoffice und Firefox erscheinen in HUD zwar die Hauptmenüs, nicht aber die dort enthaltenen Unterpunkte. Bei Tastatureingaben ohne geöffnetem HUD startet die Universalsuche.

Praktisch, aber verwirrend

Der erste Eindruck vom Head-up-Display: Es ist ungewohnt und etwas verwirrend, aber durchaus brauchbar. Die Autovervollständigung, die je nach Eingabe weitere relevante Vorschläge macht, schießt manchmal über das Ziel hinaus. Es werden beispielsweise Menüpunkte angezeigt, die nicht der geöffneten Anwendung zugeordnet sind, sondern aus dem Systemmenü stammen. Die Hauptmenüs tauchen zwar in der Liste der Vorschläge auf, ein Klick darauf bleibt aber wirkungslos. HUD spart jedoch tatsächlich lange Mauswege, einzelne Menüpunkte lassen sich schnell ansteuern.

HUD wirkt wie eine Kombination aus Mozillas Ubiquity oder Alfred für Mac OS X sowie der Hilfe in Mac OS X und ähnlichen Werkzeugen. Allerdings funktioniert sie systemweit und soll später um eine Spracheingabe ergänzt werden.

Kernel zum Stromsparen

Die Beta bringt zudem einen aktuellen Kernel 3.2 mit, der die Energiesparoption RC6 für Intels Sandy Bridge standardmäßig aktiviert. Außerdem wurden weitere Optionen für den Betrieb an mehreren Monitoren integriert. Der zuvor verwendete Musikplayer Banshee wurde entfernt, weil auch das Mono-Framework, auf dem Banshee basiert, nicht mehr auf der Installations-CD mitgeliefert wird. Auch die Notizzettelanwendung Tomboy musste deshalb weichen.

Ubuntu 12.04 und auch Kubuntu 12.04 sollen am 26. April 2012 veröffentlicht werden. Die jetzt erschienene Beta legt allerdings als Feature Freeze sämtliche Funktionen fest. Bis zum Veröffentlichungstermin sollen nur noch Fehler behoben werden. CD-Images der Beta stehen auf Mirror-Servern zum Download bereit.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (aktuell u. a. ASUS ZenFone 3 (ZE552KL) 64 GB für 129€ + Versand)
  2. für 50,96€ mit Code: Osterlion19

Jenz 05. Mär 2012

Als wenn die Newsletter von Golem nicht schon genug englische Begriffe hätten, manchmal...

posix 05. Mär 2012

Absolut richtig, es muss mit der Zeit auch Veränderungen geben um für den Fortschritt...

Anonymer Nutzer 03. Mär 2012

Das löst mein Problem auch nicht. Leider ist es bei Linux ja häufig so, dass der...

Wahrheitssager 02. Mär 2012

OSX hat ohne Zusatzprogramme diese Funktion doch gar nicht. Ich hoffe doch, dass das...

Wahrheitssager 02. Mär 2012

Das flackern liegt wohl eindeutig am Video.


Folgen Sie uns
       


LG V50 mit Dualscreen - Hands on (MWC 2019)

LG hat auf dem Mobile World Congress 2019 in Barcelona das 5G-fähige Smartphone V50 Thinq gezeigt. Passend dazu gibt es eine spezielle Hülle, die sich Dual Screen nennt. Darun befindet sich ein zweites Display, das sich parallel zum normalen Smartphone-Display nutzen lässt.

LG V50 mit Dualscreen - Hands on (MWC 2019) Video aufrufen
Adblock Plus: Adblock-Filterregeln können Code ausführen
Adblock Plus
Adblock-Filterregeln können Code ausführen

Unter bestimmten Voraussetzungen können Filterregeln für Adblocker mit einer neuen Funktion Javascript-Code in Webseiten einfügen. Adblock Plus will reagieren und die entsprechende Funktion wieder entfernen. Ublock Origin ist nicht betroffen.
Von Hanno Böck


    Online-Banking: In 150 Tagen verlieren die TAN-Zettel ihre Gültigkeit
    Online-Banking
    In 150 Tagen verlieren die TAN-Zettel ihre Gültigkeit

    Zum 14. September 2019 wird ein wichtiger Teil der Zahlungsdiensterichtlinie 2 für die meisten Girokonto-Kunden mit Online-Zugang umgesetzt. Die meist als indizierte TAN-Liste ausgegebenen Transaktionsnummern können dann nicht mehr genutzt werden.
    Von Andreas Sebayang

    1. Banking-App Comdirect empfiehlt, Sicherheitswarnung zu ignorieren

    Anno 1800 im Test: Super aufgebaut
    Anno 1800 im Test
    Super aufgebaut

    Ach, ist das schön: In Anno 1800 sind wir endlich wieder in einer heimelig-historischen Welt unterwegs - zumindest anfangs. Das neue Werk von Blue Byte fesselt dank des toll umgesetzten und unverwüstlichen Spielprinzips. Auch neue Elemente wie die Klassengesellschaft funktionieren.
    Von Peter Steinlechner

    1. Ubisoft Blue Byte Anno 1800 erhält Koop-Modus und mehr Statistiken
    2. Ubisoft Blue Byte Preload der offenen Beta von Anno 1800 eröffnet
    3. Systemanforderungen Anno 1800 braucht schnelle CPU

      •  /