Abo
  • Services:

Numecent: Cloudpaging ersetzt Download und Installation

Mit der Cloudpaging genannten Virtualisierungstechnik von Numecent werden Anwendungen und Spiele lokal auf dem Rechner ausgeführt, ohne dass sie zuvor heruntergeladen oder installiert werden müssen. Mit Approxy startet zugleich ein Spin-off, das die Technik Spieleentwicklern anbieten soll.

Artikel veröffentlicht am ,
Cloudpaging soll Softwareverteilung revolutionieren.
Cloudpaging soll Softwareverteilung revolutionieren. (Bild: Numecent)

Das Startup Numecent will mit seiner "Cloudpaging" genannten Virtualisierungstechnik das Ende digitaler Softwaredownloads und der Installation nativer Anwendungen einläuten. Denn dank Cloudpaging kann eine Anwendung genutzt werden, ohne dass sie komplett heruntergeladen werden muss. Das funktioniert mit allen Windows-Anwendungen und auch mit Windows selbst. Ausgeführt werden die Anwendungen auf dem Rechner des Nutzers, nur können sie 20- bis 100-mal schneller genutzt werden, als wenn sie zuvor heruntergeladen und installiert werden müssten.

Inhalt:
  1. Numecent: Cloudpaging ersetzt Download und Installation
  2. In Zukunft auch für Tablets und Smartphones

Gegründet wurde Numecent von Osman Kent, einem der Gründer und lange Zeit Chef von 3Dlabs, und Arthur Hitomi, der zuvor das Unternehmen Endeavors Technologies gegründet hatte. Mit Numecent und dessen Cloudpaging wollen sie nun die Welt der Softwareverteilung revolutionieren.

Wie funktioniert Cloudpaging?

Dazu wird die Anwendung zunächst mit Hilfe der Software Jukebox Studio "cloudifiziert", was weitgehend automatisch abläuft und keinen Zugriff auf den Quellcode benötigt. Dabei wird die Anwendung vorab virtualisiert, verschlüsselt und in "Pages" genannte Fragmente aufgeteilt, beschreibt Numecent den Vorgang.

Ein Anbieter muss diese Vorabvirtualisierung einmal pro Softwarebestandteil durchführen, was für ein Programm wie Adobe Photoshop rund 30 Minuten und für sehr große Programme wie Avids Media Composer auch mehrere Stunden dauern kann. Numecent selbst verfügt über tausende solcher vorab virtualisierten Anwendungen, die das Unternehmen Entwicklern zur Verfügung stellen will.

Stellenmarkt
  1. Statistisches Bundesamt, Wiesbaden
  2. SWARCO TRAFFIC SYSTEMS GmbH, Unterensingen

Numecent will mit seinem Ansatz jede Windows-Anwendung cloudfähig machen und sogar Plugins einzeln ausliefern können. Auch das gesamte Betriebssystem und sehr große virtuelle Maschinen sollen sich mit Cloudpaging ausliefern lassen.

Eine so vorbereitete Anwendung wird abschließend auf einem Server mit dem Numecents Jukebox Server gehostet. Dabei können Softwareanbieter und Administratoren Lizenzregeln festlegen, die in Echtzeit verwaltet werden, so dass sie auch jederzeit widerrufen werden können.

  • Cloudpaging nutzt eine virtuelle MMU.
  • Photoshop aufgeteilt in Cloudpages
Cloudpaging nutzt eine virtuelle MMU.

Auf dem Rechner des Nutzers läuft der Jukebox Player mit einer virtuellen MMU (Memory Manager Unit), die einzelne Pages, also Anwendungsfragmente, bei Bedarf anfordert. Greift ein Nutzer nun auf eine so aufbereitete Anwendung in der Cloud zu, lädt sein Rechner einige "Pages", also zuvor erstellte Anwendungsfragmente, über HTTP oder HTTPS herunter.

In aller Regel soll es ausreichen, rund fünf Prozent der Pages herunterzuladen, damit die Anwendung startet. Nutzer können eine Anwendung also nutzen, ohne sie komplett herunterzuladen.

In Zukunft auch für Tablets und Smartphones 
  1. 1
  2. 2
  3.  


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. über ARD Mediathek kostenlos streamen

tingelchen 06. Mär 2012

Dann ist es aber immer noch nur eine Teilnutzung und keine Vollnutzung ;)

Himmerlarschund... 06. Mär 2012

Naja so fast. Der Unterschied ist, dass das Programm gar nicht mehr ausführbar ist, wenn...

Lala Satalin... 06. Mär 2012

Artikel lesen und Aussage bitte noch einmal überdenken. Es wird auf dem Anwender-PC...

Lala Satalin... 06. Mär 2012

Das ist durchaus richtig. Mal wieder nicht aufgepasst. Es wird beim Anwenderrechner...

Himmerlarschund... 06. Mär 2012

Das Video ist ja mal echter Mist. Haben die noch nichts von Screen Capturing gehört...


Folgen Sie uns
       


Nach E-Fail, was tun ohne sichere E-Mails - Livestream

Die E-Fail genannte Sicherheitslücke betrifft die standardisierten E-Mail-Verschlüsselungsverfahren OpenPGP und S/MIME. Im Livestream diskutieren wir den technischen Hintergrund der zuletzt aufgedeckten Lücken und besprechen, was Nutzer nun tun können, wenn sie ihre Nachrichten weiter sicher verschicken wollen.

Nach E-Fail, was tun ohne sichere E-Mails - Livestream Video aufrufen
Kailh KS-Switch im Test: Die bessere Alternative zu Cherrys MX Blue
Kailh KS-Switch im Test
Die bessere Alternative zu Cherrys MX Blue

Der chinesische Hersteller Kailh fertigt seit fast 30 Jahren verschiedenste Arten von Schaltern, unter anderem auch Klone von Cherry-MX-Switches für Tastaturen. Der KS-Switch mit goldenem Stempel und markantem Klick ist dabei die bessere Alternative zu Cherrys eigenem MX Blue, wie unser Test zeigt.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Apple-Patent Krümel sollen Macbook-Tastatur nicht mehr stören
  2. Tastaturen Matias bringt Alternative zum Apple Wired Keyboard
  3. Rubberdome-Tastaturen im Test Das Gummi ist nicht dein Feind

Leserumfrage: Wie sollen wir Golem.de erweitern?
Leserumfrage
Wie sollen wir Golem.de erweitern?

In unserer ersten Umfrage haben wir erfahren, dass Sie grundlegend mit uns zufrieden sind. Nun möchten wir wissen: Was können wir noch besser machen? Und welche Zusatzangebote wünschen Sie sich?

  1. Stellenanzeige Golem.de sucht Redakteur/-in für IT-Sicherheit
  2. Leserumfrage Wie gefällt Ihnen Golem.de?
  3. Jahresrückblick 2017 Das Jahr der 20 Jahre

Kryptographie: Der Debian-Bug im OpenSSL-Zufallszahlengenerator
Kryptographie
Der Debian-Bug im OpenSSL-Zufallszahlengenerator

Einer der schwerwiegendsten Fehler in der Geschichte der Kryptographie beschäftigte vor zehn Jahren Nutzer der Debian-Distribution. Wenn man danach sucht, findet man noch heute vereinzelt verwundbare Schlüssel.
Von Hanno Böck


      •  /