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Cloud Computing: Greenpeace setzt Apple auf Platz 1 der 'dreckigen' IT-Firmen

Wenn die Cloud ein Land wäre, hätte es den weltweit fünfthöchsten Stromverbrauch, rechnet Greenpeace vor. Apple soll 55 Prozent seines Energiebedarfs für die Cloud mit dreckigem Kohlestrom decken, weitere 27 Prozent mit Atomstrom.

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Kohlekraftwerk Scholven in Gelsenkirchen am 16. Januar 2012
Kohlekraftwerk Scholven in Gelsenkirchen am 16. Januar 2012 (Bild: Patrik Stollarz/AFP/Getty Images)

Das Wachstum im Cloud Computing führt zu einer rasant steigenden Nachfrage nach Kohle- und Atomstrom. Dies wird laut einer neuen Greenpeace-Studie vor allem von Apple, Amazon und Microsoft verursacht. "Innovative und profitable Unternehmen wie Apple, Amazon und Microsoft setzen auf dreckigen Kohle- und Atomstrom", sagte Gerald Neubauer, Energieexperte bei Greenpeace, "als ob das ihren Kunden egal wäre. Da irren sie sich."

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Unternehmen wie Google, Yahoo und Facebook setzten dagegen zunehmend auf erneuerbare Energien für ihre Cloud-Rechenzentren. Apple führe "die Liste der 'dreckigen' IT-Firmen an: 55 Prozent des Energiebedarfs für ihre Cloud deckt die Firma mit Kohlestrom, weitere 27 Prozent mit Atomstrom", hieß es bei Greenpeace. Apple will jedoch laut einem unbestätigten Bericht im US-Bundesstaat Oregon ein Rechenzentrum errichten, das nicht weit von Facebooks dortiger Anlage entfernt ist.

Manche der Cloud-Rechenzentren verbrauchten die gleiche Menge Energie wie 250.000 europäische Haushalte und seien so riesig, dass sie auch aus dem Weltraum zu sehen seien. Wenn die Cloud ein Land wäre, hätte dieses den weltweit fünfthöchsten Stromverbrauch, rechnet der Greenpeace-Bericht vor. Dieser werde sich bis 2020 noch verdreifachen.

Jeder Klick bei Cloudanwendungen heize den Übergang in die Klimakatastrophe an, weil Apple, Amazon und Microsoft auf veraltete Energien setzen. "Dinosaurier-Strom passt nicht zu angeblich innovativen Unternehmen", sagte Neubauer.

Zu den sauberen Internetkonzernen gehörten laut der Studie Google, Yahoo und Facebook. Alle drei Unternehmen investierten in Energieeffizienz, suchen ihre Standorte für Rechenzentren nach einem möglichst großen Angebot an erneuerbaren Energien aus und setzen sich gegenüber Energieversorgern und Regierungen für den Ausbau von Ökostrom ein.

Greenpeace fordert von allen IT-Unternehmen, ihren Energieverbrauch und Kohlendioxid-Ausstoß zu veröffentlichen.

Laut Berechnungen des Öko-Instituts würden jährlich zwischen fünf und sieben Terawattstunden (TWh) Elektrizität eingespart, wenn alle deutschen Computeranwender energieeffiziente Desktop-PCs, Notebooks und Bildschirme kaufen könnten. Das entspricht der Stromerzeugung von etwa zwei mittelgroßen Kohlekraftwerken.

Apple will dagegen sein Rechenzentrum in Maiden, im Bundesstaat North Carolina, in unmittelbarer eines Solarkraftwerks ansiedeln und zeigt nach eigenen Angaben großes Interesse an erneuerbaren Energien. In seinem Umwelt-Jahresbericht schreibt das Unternehmen, dass die Standorte in Austin (Texas) und Elk Grove (Kalifornien) sowie im irischen Cork zu 100 Prozent mit Elektrizität aus erneuerbaren Energien versorgt werden.



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samy 18. Apr 2012

So ist es!

Anonymer Nutzer 18. Apr 2012

Alle BS laufen? Biste sicher? Ich wüsste eines dass nicht so funktioniert wie man es...

AdmiralAckbar 18. Apr 2012

Endlager für schwach- und mittelradioaktive Abfälle Für schwach- und mittelradioaktive...

IceRa 18. Apr 2012

Wenn die Propaganda-Organisation Greenpeace der Grünen-Träumer die Schicki-Micki-Firma...

fratze123 18. Apr 2012

greenpeace hat sonst wohl keine probleme. milchmädchenrechnungen + phantasie reichen...


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