VMware: Linux-Gastsysteme erhalten 3D-Unterstützung

Im aktuellen Grafiktreiber für Linux-Gastsysteme hat VMware hardwarebeschleunigte 3D-Unterstützung implementiert. Ein entsprechendes Kernel-Modul ist bereits in Linux 3.2 enthalten.

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Mit dem neuen Treiber lässt sich die 3D-Beschleunigung auch in Linux-Gastssystemen nutzen.
Mit dem neuen Treiber lässt sich die 3D-Beschleunigung auch in Linux-Gastssystemen nutzen. (Bild: Screenshot: Golem.de)

Der aktuelle Treiber Xf86-video-vmware 12.0 für Linux-Gastsysteme in VMwares virtuellen Maschinen bringt hardwarebeschleunigte 3D-Unterstützung mit. Mit dem entsprechenden Kernel-Modul, das bereits in Linux 3.2 enthalten ist, wird der Treiber jetzt funktionsfähig und sollte in den bevorstehenden Linux-Distributionen genutzt werden können.

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Auch die Komponenten Mesa 8.0 und der Xserver 1.12 sind bereits so angepasst, dass hardwarebeschleunigte 3D-Unterstützung in Linux-Gastsystemen genutzt werden kann. In Mesa 8.0 wurde der DDX-Treiber von VMware aktualisiert, der Gallium3D-Treiber aktiviert und ein neuer XA State Tracker für die 2D-Beschleunigung nachgereicht. Damit soll die Leistung der virtuellen SVGA-II-Karte in VMwares virtuellen Maschinen insgesamt mit Linux besser werden.

Das für April 2012 angekündigte Ubuntu 12.04 LTS wird die aktuellen Komponenten enthalten, ebenso wie das für Mai 2012 geplante Fedora 17. Vorausgesetzt werden VMware Workstation 8.0.2 oder VMware Fusion 4.1.2 und der kostenlose Player ab Version 4.0.2. In Systemen, die einen Compositing Manager mit XRender nutzen wie etwa KDEs Kwin, ist die Leistung des Treibers noch nicht optimal und setzt eine kräftige CPU voraus, heißt es im entsprechenden Eintrag auf der Webseite des X.org-Projekts.

Probleme gibt es auch mit dem Mauszeiger in einigen Anwendungen, in denen der Cursor speziell gerendert wird, etwa in 3D-Spielen oder in dem Kubus des Compositing-Managers Compiz. Sie lassen sich beheben, wenn der virtuelle Maustreiber von VMware deaktiviert und stattdessen der gängige USB-Maustreiber genutzt wird. Damit entfällt aber die Ungrab-Funktion, die den Mauszeiger beim Verlassen des Fensters der virtuellen Maschine automatisch freigibt. Auch der Betrieb mit mehreren Monitoren ist noch nicht optimal, soll aber in späteren Versionen des Treibers behoben werden.

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