Cloud Computing: HP macht Amazon Web Services Konkurrenz

Ab Anfang Mai dieses Jahres steht das Public-Cloud-Angebot von Hewlett-Packard(öffnet im neuen Fenster) in einer öffentlichen Beta zur Verfügung. Die HP-Cloud-Dienste sind zwar noch nicht so vielfältig wie die Webservices von Amazon, bedienen aber die wohl am häufigsten genutzten Dienste.
Der Compute-Dienst bietet die Möglichkeit, virtuelle Maschinen zu nutzen, wobei derzeit Ubuntu, Debian und CentOS(öffnet im neuen Fenster) als Betriebssysteme unterstützt werden. Die dabei anfallenden Daten, auch komplette Compute-Instanzen, können mit dem Block-Storage-Angebot so lange wie nötig gespeichert werden.
Große Datenmengen, insbesondere für Webanwendungen, lassen sich im Object-Storage speichern und über ein ebenfalls verfügbares Content Distribution Network(öffnet im neuen Fenster) an Nutzer verteilen. Letztlich bietet HP noch die Verwaltung von Daten in einer MySQL-Datenbank an.
Die Cloud-Dienste von HP basieren auf der Software des Openstack-Projekts(öffnet im neuen Fenster) , bei dem HP seit Juli 2011 Mitglied ist. Openstack wird als freie Software unter der Apache-Lizenz von verschiedenen Firmen wie Dell, Citrix oder AMD entwickelt und wurde von Rackspace sowie der Nasa initiiert. Die Bedienung der HP Cloud ist sowohl über ein Webinterface als auch über die Kommandozeile möglich.
Die öffentliche Betaphase der Cloud-Dienste von HP soll am 10. Mai 2012 starten. Eine Preisliste(öffnet im neuen Fenster) bietet die Webseite von HP Cloud.