Suse: SLES 11 Service Pack 2 mit Kernel 3.0 und Btrfs

Das zweite Service Pack für Suse Linux Enterprise Server 11 enthält den Linux-Kernel 3.0 und macht außerdem das Dateisystem Btrfs nutzbar.

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Suse entwickelt eine Cloud-Infrastruktur.
Suse entwickelt eine Cloud-Infrastruktur. (Bild: Suse)

Das für den Suse Linux Enterprise Server (SLES) 11 bereitgestellte Service Pack 2 enthält den Linux-Kernel 3.0. Die vorherige Version von SLES 11 basierte auf dem Kernel 2.6.32. Für Anwendungen, die nicht kompatibel zu der neuen Versionsnummer des Kernels sind, stellt Suse das Tool Uname26 bereit. Die Anwendung sorgt dafür, dass der Kernel die Versionsnummer 2.6.40 weitergibt statt der tatsächlichen Versionsnummer.

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Suse-Kunden können außerdem auf das Dateisystem Btrfs zurückgreifen. Dieses befindet sich seit etwa drei Jahren in der Entwicklung und soll das derzeit standardmäßig eingesetzte Ext3 langfristig ersetzen. Btrfs bietet einige Vorteile, etwa Snapshots, Prüfsummen und Komprimierung und soll online überprüfbar sein.

Für Anwender der Community-Distribution Opensuse 12.1 existiert die Option Btrfs bereits. Schnappschüsse können mit dem Tool Snapper administriert werden, was uns in einem kurzen Test keine Probleme bereitete. Der Nachteil beim Einsatz von Btrfs ist jedoch, dass noch keine Anwendung existiert, die in der Lage ist, das Dateisystem zu reparieren. Eine vor kurzem veröffentlichte Entwicklerversion zu diesem Zweck ist sehr experimentell und führt unter Umständen zur Zerstörung des Dateisystems.

Das Service Pack 2 enthält außerdem die Gnu Compiler Collection 4.3.4 und die Bibliothek Glibc 2.11.1, Perl 5.10, PHP 5.2.6, Python 2.6.0, und Ruby 1.8.7. Eine Liste aller Änderungen findet sich in den offiziellen Release Notes. Eine kostenlose Testversion steht zum Download bereit. Suse-Kunden haben ein halbes Jahr Zeit, um das Service Pack 2 einzuspielen oder können verlängerten Support für das Service Pack 1 buchen.

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