Abo
  • Services:
Anzeige
Stromausfall verursacht große Probleme.
Stromausfall verursacht große Probleme. (Bild: Amazon)

Cloud-Computing

Amazons Speichersystem ging der Platz aus

Stromausfall verursacht große Probleme.
Stromausfall verursacht große Probleme. (Bild: Amazon)

Der Ausfall von Amazons Cloud-Servern vor rund einer Woche ist durch einen Stromausfall ausgelöst worden, durch den Amazon der Speicherplatz ausging. Dadurch konnten einige Systeme nicht wie geplant wieder hochgefahren werden.

Amazon hat eine Analyse der Ursachen des Ausfalls von Teilen seines europäischen Cloud-Computing-Dienstes AWS veröffentlicht und Maßnahmen vorgestellt, mit denen ähnliche Probleme in Zukunft verhindert werden sollen. Zahlreiche EC2-, EBS- und RDS-Instanzen waren wegen Amazons Problemen zum Teil tagelang nicht verfügbar.

Anzeige

Wie schon in der Vergangenheit führte eine Verkettung von Problemen zu den Ausfällen. Ausgangspunkt war der Ausfall eines Transformators mit 110 kV und 10 Megawatt am 7. August 2011 um 10:41 Uhr (Pacific Time), über den die Stromversorgung des Rechenzentrums lief. Dadurch kam es zu einen Stromausfall, der alle an diesen Transformator angeschlossenen Kunden betraf, darunter auch ein großer Teil der Systeme der danach ausgefallenen AWS-Verfügbarkeitszone. Zunächst war ein Blitzeinschlag als Ursache ausgemacht worden, mittlerweile hat der Stromanbieter dies dementiert und sucht weiter nach der Ursache.

Ein Stromausfall sollte kein Problem sein

Nun sollte solch ein Stromausfall eigentlich kein größeres Problem sein, denn genau für diesen Fall sollten Rechenzentren vorsorgen, mit Strom von mehr als einem Anbieter auf unterschiedlichen Anschlussleitungen und einer Notstromversorgung über Akkus und Notstromaggregate. So auch in diesem Rechenzentrum. Bevor aber ein Notstromaggregat die Stromversorgung übernehmen kann, muss seine Phase mit den übrigen Systemen synchronisiert werden. Einer der dafür verantwortlichen Programmable Logic Controller (PLCs) funktionierte nicht korrekt, so dass ein Teil der Notstromaggregate nicht ans Netz ging. Dadurch stand letztendlich nicht genügend Strom für alle Systeme in der Verfügbarkeitszone zur Verfügung.

Laut Amazon fielen deshalb 58 Prozent der EC2-Instanzen und 58 Prozent der EBS-Volumen (Elastic Block Storage) in der Verfügbarkeitszone aus. Auch das EC2-Netzwerk, über das die Systeme ans Internet angebunden sind, war ohne Strom. Die Folge waren Verbindungsprobleme, die zu API-Fehlern führten, wenn Nutzer versuchten, Systeme in der Zone zu starten und zu erstellen.

Probleme wirken sich auf andere Zonen aus 

eye home zur Startseite
abfallwoscht 15. Aug 2011

Naja, wären nur ein paar einzelne Server ausgefallen, hätte alles wunderbar funktioniert...

Loolig 15. Aug 2011

Sehr gut.. YMMD 2!

Threat-Anzeiger 15. Aug 2011

Irgendwie scheint es dass wenn immer bei Amazon etwas ausfällt, dass der ganze rest...

misterunknown 15. Aug 2011

... hätte ich in der dritten Klasse, wegen der vielen Wortwiederholungen, nur ne 3...

matthias.reissner 15. Aug 2011

Zitat aus dem Artikel: Auch hier wurde offensichtlich die Software nicht getestet.



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Transgourmet Deutschland GmbH & Co. OHG, Mainz, Riedstadt
  2. Deloitte, verschiedene Standorte
  3. Fachhochschule Südwestfalen, Iserlohn
  4. Statistisches Bundesamt, Wiesbaden


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 9,99€
  2. (-67%) 19,99€
  3. (-20%) 35,99€

Folgen Sie uns
       


  1. Mirai-Nachfolger

    Experten warnen vor "Cyber-Hurrican" durch neues Botnetz

  2. Europol

    EU will "Entschlüsselungsplattform" ausbauen

  3. Krack-Angriff

    AVM liefert erste Updates für Repeater und Powerline

  4. Spieleklassiker

    Mafia digital bei GoG erhältlich

  5. Air-Berlin-Insolvenz

    Bundesbeamte müssen videotelefonieren statt zu fliegen

  6. Fraport

    Autonomer Bus im dichten Verkehr auf dem Flughafen

  7. Mixed Reality

    Microsoft verdoppelt Sichtfeld der Hololens

  8. Nvidia

    Shield TV ohne Controller kostet 200 Euro

  9. Die Woche im Video

    Wegen Krack wie auf Crack!

  10. Windows 10

    Fall Creators Update macht Ryzen schneller



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Flettner-Rotoren: Wie Schiffe mit Stahlsegeln Treibstoff sparen
Flettner-Rotoren
Wie Schiffe mit Stahlsegeln Treibstoff sparen
  1. Hyperflight China plant superschnellen Vactrain
  2. Sea Bubbles Tragflächen-Elektroboote kommen nach Paris
  3. Honolulu Strafe für Handynutzung auf der Straße

Cybercrime: Neun Jahre Jagd auf Bayrob
Cybercrime
Neun Jahre Jagd auf Bayrob
  1. Antivirus Symantec will keine Code-Reviews durch Regierungen mehr
  2. Verschlüsselung Google schmeißt Symantec aus Chrome raus
  3. Übernahme Digicert kauft Zertifikatssparte von Symantec

Passwortmanager im Vergleich: Das letzte Passwort, das du dir jemals merken musst
Passwortmanager im Vergleich
Das letzte Passwort, das du dir jemals merken musst
  1. 30.000 US-Dollar Schaden Admin wegen Sabotage nach Kündigung verurteilt
  2. Cyno Sure Prime Passwortcracker nehmen Troy Hunts Hashes auseinander
  3. Passwortmanager Lastpass ab sofort doppelt so teuer

  1. Re: Das Spiel ist beendet.

    kotap | 02:17

  2. Re: Ich wäre ja mal froh wenn Golem sein...

    Desertdelphin | 00:55

  3. Re: Besser als GTA

    Erny | 00:40

  4. Re: halb so schlimm

    Apfelbrot | 00:40

  5. Re: Nicht die 1 TFLOPS sind erstaunlich sondern...

    Vielfalt | 00:31


  1. 14:50

  2. 13:27

  3. 11:25

  4. 17:14

  5. 16:25

  6. 15:34

  7. 13:05

  8. 11:59


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel