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Spiele-Streaming mit Wine unter Linux

Ein Patch und die aktuelle Entwicklerversion des Windows-API-Nachbaus Wine: Mehr benötigen Linux-Fans nicht, um die Software für den Spiele-Streamingdienst Onlive auch unter dem freien Betriebssystem laufen zu lassen.

Artikel veröffentlicht am ,
Onlive lässt sich mit Wine auch unter Linux nutzen.
Onlive lässt sich mit Wine auch unter Linux nutzen. (Bild: Onlive)

Mit der aktuellen Entwicklerversion 1.3.27 des Windows-API-Nachbaus lässt sich die Software für den Spiele-Streamingdienst Onlive auch unter Linux nutzen. Dazu hat Entwickler David Parrish einen Patch veröffentlicht, mit dem der Sourcecode von Wine zunächst angepasst werden muss. Der Patch passt die Eingabe per Maus und Tastatur über Rawinput an.

 
Video: Onlive-Software unter Linux mit Wine

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Die Installation der angepassten Wine-Version hat Hacker Dephyre unter Ubuntu 11.04 getestet. Zunächst muss das aktuelle Wine aus dem entsprechenden PPA-Repository bezogen werden, auch um die abhängigen Pakete zu installieren. Danach wird der Sourcecode der Entwicklerversion 1.3.27 per Git von den Servern heruntergeladen. Den Patch stellt das Wine-Team bereit, später soll es in den Quelltext des Windows-API-Nachbaus integriert werden.

Dephyre schreibt, dass Pulseaudio bisweilen ausfallen kann, etwa wenn zahlreiche Spiele in kurzer Zeit nacheinander gespielt werden. Normalerweise reicht dann ein Neustart von Pulseaudio. Außerdem kann es Probleme mit der Maus im Onlive-Fenster geben. In einigen Fällen beschränkt sich deren Bewegungsradius auf 180 Grad. In diesem Fall sollen Anwender ihre Log-Files an Dephyre schicken, damit er das Problem isolieren kann.

Am 22. September 2011 will Onlive in Großbritannien den Geschäftsbetrieb aufnehmen. Wann der Dienst in Deutschland angeboten wird, steht noch nicht fest. Auf der GDC Europe in Köln erklärte Onlive-Mitarbeiter Tom Dubois, der Streamingdienst werde möglicherweise noch in diesem Jahr in Deutschland starten.

Die Technologie von Onlive lagert die Berechnung von PC-Spielen auf leistungsstarke Server aus. Das Ergebnis wird stark komprimiert auf den Rechner, das Tablet oder das Smartphone des Nutzers geschickt, der dann seine Eingaben vornimmt. Onlive ist bislang nur in den USA verfügbar. Investoren sind unter anderem Intel und HTC. Die Serverfarmen des Streamingdienstes laufen auf Intel-Six-Core-Prozessoren und Intel-Solid-State-Laufwerken.



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repllccax 13. Sep 2011

Ich als Linux User würde mich auch sehr über OnLive erfreuen! :-S

benji83 07. Sep 2011

Wir wissen beide nicht wie die zugrunde liegende Technik konkret aussieht. Aber nach...

Thaodan 06. Sep 2011

Ich denke es ging schon vorher es muss nur der Raw-Input patch exestieren.


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