• IT-Karriere:
  • Services:

Entlassungen: AMD braucht Geld für Tablets und Cloud-Server

AMD baut in allen Bereichen Arbeitsplätze ab und will die so frei werdenden Mittel in die Produktentwicklung stecken.

Artikel veröffentlicht am ,
AMDs FX-8150 alias Bulldozer
AMDs FX-8150 alias Bulldozer (Bild: PCGH)

AMD wird 1.400 Arbeitsplätze im Unternehmen abbauen. Wie das Unternehmen am 3. November 2011 bekanntgab, soll die Restrukturierung 105 Millionen US-Dollar kosten. Im Jahr 2012 sollen so 200 Millionen US-Dollar weniger ausgegeben werden.

Stellenmarkt
  1. über duerenhoff GmbH, Waiblingen
  2. SURFBOXX IT-SOLUTIONS GmbH, Rostock

Die eingesparten Finanzmittel sollen für Produkte mit niedrigem Energieverbrauch wie im Tablet-Bereich, im Cloud Computing und in Wachstumsmärkten ausgegeben werden.

Mit seinem verstärkten Engagement bei Cloud-Computing meint AMD seine Opteron-Prozessoren, die auch in anderen Servern zum Einsatz kommen. Bei Server-CPUs hat das Unternehmen jüngsten Zahlen zufolge im dritten Quartal Marktanteile verloren. Konkurrent Intel stellt laut den Marktforschern von IDC 95,1 Prozent aller Serverprozessoren her. Tablet-CPUs hatte AMD bisher völlig ignoriert, was der inzwischen entlassene Produktchef Rick Bergman noch im Juni 2010 bekräftigte.

"Es ist ohne Frage nicht einfach zu sehen, wie unsere Freunde und Kollegen woanders eine Perspektive suchen müssen", erklärte der neue Firmenchef Rory Read. Der Abbau von zehn Prozent der Arbeitsplätze im Unternehmen soll bis zum Ende des ersten Quartals 2012 abgeschlossen sein und alle Unternehmensbereiche betreffen. AMD hatte am 1. Oktober 12.019 Mitarbeiter. Im August 2011 kam Read von Lenovo zu AMD. Das Unternehmen hatte sieben Monate einen neuen Produktchef gesucht. Reads Vorgänger Dirk Meyer war wegen Versäumnissen bei Prozessoren für mobile Geräte entlassen worden.

AMD musste seine Fertigungssparte Globalfoundries abspalten, blieb aber der wichtigste Auftraggeber des Unternehmens. Globalfoundries befindet sich mehrheitlich im Besitz der Regierung Abu Dhabis.

Ende Oktober 2011 berichtete AMD von Erfolgen im Notebooksektor und erzielte einen Gewinn von 97 Millionen US-Dollar. Read sagte, die Nachfrage für Notebookprozessoren sei gegenüber dem zweiten Quartal 2011 um über 60 Prozent gestiegen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 7,99€
  2. 29,99€
  3. (-27%) 14,50€

AIM Schrott 04. Nov 2011

Denkbar, dass sie den Desktop nach den BD Flop aufgeben...

AIM Schrott 04. Nov 2011

Und sich auf den erfolgreichen Brazos (und dessen Nachfolger) und Llano (Trinity...


Folgen Sie uns
       


Windows Powertoys - Tutorial

Wir geben einen kurzen Überblick der Funktionen von Powertoys für Windows 10.

Windows Powertoys - Tutorial Video aufrufen
Hildmann, Naidoo, Identitäre: Warum Telegram bei Rechten so beliebt ist
Hildmann, Naidoo, Identitäre
Warum Telegram bei Rechten so beliebt ist

Wer auf Telegram hetzt, den Holocaust leugnet oder Verschwörungsideologien verbreitet, muss nicht befürchten, dass seine Beiträge gelöscht werden. Auch große Gruppen fallen dort nicht unters NetzDG, die Strafverfolgung ist schwierig.
Ein Bericht von Stefan Krempl


    Programmiersprache Go: Schlanke Syntax, schneller Compiler
    Programmiersprache Go
    Schlanke Syntax, schneller Compiler

    Die objektorientierte Programmiersprache Go eignet sich vor allem zum Schreiben von Netzwerk- und Cloud-Diensten.
    Von Tim Schürmann


      Pixel 4a im Test: Google macht das Pixel kleiner und noch günstiger
      Pixel 4a im Test
      Google macht das Pixel kleiner und noch günstiger

      Google macht mit dem Pixel 4a einiges anders als beim 3a - und eine Menge richtig, unter anderem beim Preis. Im Herbst sollen eine 5G-Version und das Pixel 5 folgen.
      Ein Test von Tobias Költzsch

      1. Smartphone Google stellt das Pixel 4 ein
      2. Android Googles Dateimanager erlaubt PIN-geschützten Ordner
      3. Google Internes Dokument weist auf faltbares Pixel hin

        •  /