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Open Source: Intel fördert Softwareforschung an Universitäten

Intel will an führenden Universitäten Science and Technology Centers einrichten. Dort soll zu einem bestimmten Thema mit Fördergeldern geforscht werden – unter der Bedingung, dass Software quelloffen und patentfrei veröffentlicht wird.
/ Jörg Thoma
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Mit ISTCs will Intel die Softwareforschung fördern - patentfrei und quelloffen. (Bild: Justin Sullivan/Getty)
Mit ISTCs will Intel die Softwareforschung fördern - patentfrei und quelloffen. Bild: Justin Sullivan/Getty

Intel will die Forschung und Entwicklung von Software an den Universitäten fördern. Dort will der Prozessorhersteller sogenannte Intel Science and Technology Centers(öffnet im neuen Fenster) einrichten, an denen die neue Software entwickelt werden soll. Sie sollen jährlich mit 2,5 Millionen US-Dollar subventioniert werden.

Die Bereitstellung der Gelder knüpft Intel allerdings an zwei Bedingungen: Auf die entwickelte Software dürfen keine Patente angemeldet werden. Außerdem müssen die Forschungsergebnisse als Open Source veröffentlicht und so allen anderen Forschenden zur Verfügung gestellt werden. Bislang sind die Universitäten Stanford, UC Berkeley und Carnegie Mellon beteiligt.

Die Zentren werden zunächst für drei Jahre eingerichtet. Nach Ablauf dieser Frist können die Universitäten beantragen, sie um zwei Jahre zu verlängern. Jedes Zentrum wird von zwei leitenden Forschern geführt, die an den jeweiligen Universitäten ihre Mitarbeiter rekrutieren.

Ein von Intel gestellter Programmmanager soll sie bei anfallenden Aufgaben unterstützen und ein gewählter Aufsichtsrat soll die Forschungsrichtung bestimmen. Behandelt werden sollen die Themenbereiche Visual Computing, Secure Computing, Cloud Computing und Embedded Computing.


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