VMware: Linux-Treiber mit neuen OpenGL-Funktionen
Die neue Treiberversion für virtuelle Linux-Gäste unter VMware soll nach den Wünschen der Entwickler bald aus dem Staging-Bereich in den Hauptzweig des Linux-Kernels übertragen werden. Der mit zahlreichen neuen Funktionen gespickte Treiber mit dem Namen "vmwgfx" wird voraussichtlich in Kernel 3.3 sein Debüt haben.
In der nächsten Version des Kernel-Treibers soll vor allem die Interaktion mit dem DDX-Treiber(öffnet im neuen Fenster) (Device Dependent X) des Xservers verbessert werden. Dazu gehört eine Erweiterung der OpenGL-Funktionen um die Unterstützung moderner Compositing-Desktops, etwa Unity oder Gnome 3 samt Shell. Zusätzlich wird der Treiber mit EGL(öffnet im neuen Fenster) für X und DRI2 ausgerüstet und soll damit auch mit dem Wayland-Server funktionieren.
Um den Treiber aus dem Staging-Zweig des Kernels in den Hauptzweig zu integrieren, müssen allerdings auch noch die KMS-Funktionen überarbeitet werden. Gegenwärtig ist der Treiber aufgrund neuer Patches zunächst erneut nicht vollständig funktionsfähig(öffnet im neuen Fenster) .
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