Spielestreaming: Onlive geht online in Europa
Seit Sommer 2010 lassen sich PC-Games mit hohen Systemanforderungen über den Streaminganbieter Onlive(öffnet im neuen Fenster) etwa auf Laptops spielen. Jetzt hat der Dienst auch in Großbritannien den Betrieb aufgenommen. Für knapp 70 Pfund (rund 80 Euro) ist die für den Betrieb an TV-Geräten nötige Set-Top-Box inklusive eines Controllers und eines HDMI-Kabels erhältlich. Wer sich bei Onlive anmeldet, bekommt das erste Spiel für 1 Pfund (rund 1,15 Euro), sonst liegen die Kosten bei 2 bis 40 Pfund (rund 2,30 bis 46 Euro). Ein Abo, das unbegrenzten Zugriff auf über 100 Titel wie Batman: Arkham Asylum, Homefront und Borderlands gewährt, ist für 7 Pfund (8 Euro) erhältlich. Onlive arbeitet in Großbritannien mit BT zusammen.

Wann Onlive in Deutschland an den Start geht, ist noch immer nicht bekannt. Dabei dürfte der hiesige Markt deutlich interessanter sein – schließlich gibt es hierzulande deutlich mehr PC-Spieler als im sehr konsolenlastigen Großbritannien. Dass der Spielestreamingdienst früher oder später auf den Kontinent kommt, steht allerdings fest.
Die Technologie von Onlive lagert die Berechnung von PC-Spielen auf leistungsstarke Server aus. Das Ergebnis wird stark komprimiert auf den Rechner, das Tablet oder das Smartphone des Nutzers geschickt, der dann seine Eingaben vornimmt. Investoren sind unter anderem Intel und HTC. Die Serverfarmen des Streamingdienstes laufen auf Intel-Six-Core-Prozessoren und Intel-Solid-State-Laufwerken.
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