Cloud Computing

Videotour durch Google-Rechenzentrum

Mit einem Video, das Einblicke in eines seiner Rechenzentren gewährt, will Google Vertrauen schaffen. Google betont darin vor allem die Sicherheit der auf den Servern gespeicherten Daten.

Artikel veröffentlicht am ,
Cloud Computing: Videotour durch Google-Rechenzentrum

Google betreibt zahlreiche Rechenzentren weltweit, hat bislang aber nur wenig über seine Technik verraten. Nun hat das Unternehmen ein Video veröffentlicht, das einen kleinen Einblick in eines von Googles Rechenzentren und die dort genutzten Sicherheitsvorkehrungen gewährt.

Es geht vor allem darum, für Vertrauen in das Thema Cloud Computing zu werben. Google richtet sich dabei in erster Linie an Unternehmen, die von der Sicherheit der Google Apps for Business überzeugt werden sollen.

Google zeigt die physischen Zugangsbarrieren, die sicherstellen sollen, dass kein Unbefugter direkten Zugang zu den Servern erhält. Ein Sicherheitsteam überwacht das jeweilige Rechenzentrum, unterstützt von einer Videoüberwachung, die mit Hilfe von Algorithmen bei Anomalien die Mitarbeiter warnt. In einigen Rechenzentren werden auch Wärmebildkameras eingesetzt, um Eindringlinge aufzuspüren.

In den Rechenzentren setzt Google auf selbst gebaute Server, auf denen eine speziell angepasste Linux-Distribution läuft. Größter Verschleißposten sind Festplatten, die Google im Fall eines Defekts austauscht und entsorgt. Dabei werden die defekten Festplatten in einem mehrstufigen Prozess zerstört, so dass niemand Zugriff auf die darauf gespeicherten Daten erhalten kann. So werden zunächst die Daten überschrieben, anschließend Datenscheiben mit einem Stempel beschädigt und die gesamte Festplatte am Ende in einem Schredder zerkleinert.

Bereits vor zwei Jahren hatte Google eine Videotour durch eines seiner Rechenzentren veröffentlicht. In dem 2009 gezeigten Rechenzentrum stehen 45 Container, die mit einer Hebebühne bewegt werden. Die Container laufen mit recht hohen Temperaturen von 27,1 °C in den kalten Gängen. In einem Container bringt Google 1.160 einzelne Server unter, die alle über eine eigene USV (unterbrechungsfreie Stromversorgung) verfügen.

Facebook ging vor kurzem noch einen Schritt weiter und veröffentlichte einige Spezifikation seiner Hardware im Rahmen des Open Compute Project.

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dNsl9r 01. Mai 2011

Wow - du kannst weder lesen noch schreiben. www.seitseid.de

SunnyS 01. Mai 2011

Nicht meine gewesen, die des Kunden. War aber unglaublich ordentlich in dem RZ und...

DrKrieger 29. Apr 2011

es ist doch nichts ungewöhnliches, dass manche leute sich amüsiert fühlen, wenn...

SunnyS 29. Apr 2011

Haaaa, danke, das war der erste Lacher des Tages



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