Ausfall

Amazon in Europa Sonntagnacht offline

Amazon ist in der vergangenen Nacht in vier Ländern eine Zeit lang nicht erreichbar gewesen. Während eine britische Zeitung Wikileaks-Unterstützer dafür verantwortlich macht, spricht Amazon selbst von Hardwareproblemen.

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Ausfall: Amazon in Europa Sonntagnacht offline

Amazons europäische Onlineshops sind Sonntagnacht für über eine halbe Stunde nicht erreichbar gewesen. Der britische Telegraph berichtet, dass Wikileaks-Unterstützer für die Ausfälle in Großbritannien, Deutschland, Italien und Frankreich verantwortlich seien. Die Zeitung beruft sich dabei auf Twitter-Feeds.

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Amazon-Deutschland-Sprecherin Christine Höger hat dies gegenüber Golem.de dementiert. "Die kurze Unterbrechung unserer europäischen Retail-Websites gestern Abend lag an einem Hardwaredefekt in unserem europäischen Netzwerk-Rechenzentrum und war nicht das Ergebnis eines DDoS-Versuchs."

Amazon hatte die Whistleblower-Plattform Wikileaks am 2. Dezember 2010 von der Nutzung seiner Cloud-Computing-Server ausgeschlossen. Wikileaks kritisierte den Rauswurf als Verstoß gegen das Recht auf freie Meinungsäußerung. Als formale Begründung für die Abschaltung wurden Verstöße gegen die Nutzungsrichtlinien angegeben. Wikileaks verfüge nicht über alle Rechte an den veröffentlichten Inhalten. Zudem sei davon auszugehen, dass die Dokumente Menschen in Gefahr brächten, da sie aufgrund der großen Zahl nicht ausreichend geprüft sein könnten, sagte Amazon-Sprecher Drew Herdener dem Wall Street Journal.

Joseph Reger, Chief Technical Officer bei Fujitsu Technology Solutions, das ebenfalls Cloud Computing anbietet, sagte am 13. Dezember 2010 in München, dass die Reaktion von Amazon für die Entwicklung des IT-Marktes ein großes Risiko berge. "Wenn ein Provider seinen Dienst so ohne weiteres einstellen kann, allein auf Basis des Vorwurfs eines Vertragsverstoßes, dann redet er genau jenen Zweiflern das Wort, die Sicherheit und Verfügbarkeit von Cloud Services infrage stellen. Wohin soll das führen? Sollen Provider von Cloud Services künftig fortwährend überprüfen, ob einer ihrer Kunden auf ihren Servern einer missliebigen Tätigkeit nachgeht - und immer wieder aufs Neue entscheiden, ob sie gewillt sind, den Service fortzusetzen? Man muss kein Anhänger von Wikileaks sein, um dies bedenklich zu finden."

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Unter dem Titel "Operation Payback" organisiert die Gruppe Anonymous aus Protest ein freiwilliges Botnet für Angriffe gegen Unternehmen, die Wikileaks behindern oder finanziell austrocknen wollen, indem sie keine Spende mehr weiterleiten, und gegen staatliche Stellen, die den Wikileaks-Chefredakteur Julian Assange verfolgen.

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Parkerpl 16. Dez 2010

Das ist heute, wa?

Anonymer Nutzer 14. Dez 2010

das kommt doch bei jeder kritik "vor", bin laden und seine "gang" werden ja auch gern...

bewundernswerterer 13. Dez 2010

Seltsam, seid gestern 21:30 kam ich auf die Seite. Sogar um 23:00 waren keine massive...

facepalm 13. Dez 2010

61 v. Chr. hatte man auch in 2.000 Jahren Hitler eingeplant. Ano bestreitet es ja...



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