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Compellent Technologies

Dell will SAN-Anbieter für 876 Millionen Dollar kaufen

Dell bietet wieder für einen Unternehmensspeicherhersteller. Für Compellent Technologies hat Dell jedoch ein Gebot vorgelegt, das unter dem aktuellen Börsenwert des SAN-Herstellers liegt. Bei der Übernahme von 3Par war Dell im Bieterwettstreit mit Hewlett-Packard spektakulär gescheitert.

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Storage Center
Storage Center

Dell verhandelt exklusiv über die Übernahme des SAN-Herstellers Compellent Technologies für 876 Millionen US-Dollar. Der drittgrößte PC-Hersteller der Welt biete 27,50 US-Dollar pro Compellent-Unternehmensaktie, gab Dell am 9. Dezember 2010 in Round Rock, Texas, bekannt. Damit liegt das Gebot jedoch 18 Prozent unter dem letzten Schlusskurs des Wertpapiers vom Vortag.

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Der Aktienkurs von Compellent Technologies hatte sich seit August 2010 verdreifacht. Dell gab keine Begründung für das niedrige Kaufangebot. Ob es zu einer Übernahme komme, stehe noch nicht fest, erklärten die Verhandlungspartner.

Compellent Technologies stellt Unternehmensspeicher her, mit denen sich die Verlagerung und das Management von Daten automatisieren lassen. Die Storage-Area-Network-Produkte (SAN) richten sich an den Enterprise-Storage-Sektor. Das Unternehmen wurde 2002 gegründet und hat seinen Sitz in Eden Prairie, Minnesota.

Kernprodukt ist das Storage Center. Das aktuelle Storage Center 5.4 wurde im November 2010 vorgestellt und soll eine dynamische Skalierung der Speicherressourcen, unterbrechungsfreien Zugriff auf die Daten und die Einbindung von Servervirtualisierung ermöglichen. Mit dem Update ist es möglich, ein Netz aus Compellent-Arrays aufzubauen, das als ein einziges Speicherarray betrieben werden kann. Kunden können die Kapazität und Funktionalität des Systems mit einer neuen Controllerplattform erweitern, um FCoE, 10-Gb-iSCSI, 6-GBit/s-SAS-Laufwerke und ein 2,5-Zoll-Gehäuse mit 24 Laufwerksschächten hinzuzufügen. Das System bietet Speicherfunktionen, die im Bereich von Terabytes bis Petabytes skalierbar sind.

Dell hatte im August 2010 vergeblich versucht, 3Par, einen Hersteller von Storage-Arrays für Cloud Computing, zu kaufen. Dell hatte 1,1 Milliarden US-Dollar für die Firma geboten. Nach einem Bieterwettstreit setzte sich schließlich Hewlett-Packard durch, musste jedoch 2,1 Milliarden US-Dollar für 3Par zahlen. Dell verfügte im Oktober 2010 über Finanzreserven von 13,4 Milliarden US-Dollar.



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Picco 10. Dez 2010

Manchmal gibt es auch andere Rechenbeispiele die hinter solchen investitionen stecken. Es...


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