VMware: vSphere 4.1 für größere Ressourcen-Pools

In der Version 4.1 hat VMware neue Management-Werkzeuge in vSphere(öffnet im neuen Fenster) integriert, die die Skalierbarkeit von virtuellen Maschinen erhöhen soll. Der Konzern spricht von 15.000 registrierten und 10.000 laufenden virtuellen Maschinen, die mit vSphere 4.1 verwaltet werden können.
Außerdem soll vSphere 4.1 mit neuer Speicherkompression ein Viertel mehr Leistung pro virtueller Maschine und Stabilität auch bei hoher Beanspruchung bieten. Mit einer neuen I/O-Verwaltung für Speicher und Netzwerk kann der Zugriff auf Netzwerkressourcen und Netzwerkspeicher für virtuelle Maschinen priorisiert werden. Zusätzlich wurde die Möglichkeit der Migration von virtuellen Maschinen verbessert: Statt bisher zwei können jetzt bis zu acht virtuelle Maschinen gleichzeitig verschoben werden. Dabei soll auch das Tempo verfünffacht worden sein.
Ab dem 1. September 2010 tritt ein neues Lizenzierungsmodell für die vCenter Produktfamilie in Kraft. Die Preise orientieren sich nicht mehr wie bislang nach der eingesetzten physikalischen Hardware sondern nach der Anzahl der verwalteten virtuellen Maschinen. VMware vCenter AppSpeed, VMware vCenter Chargeback und VMware vCenter Site Recovery Manager werden künftig in sogenannten VMware-Paketen angeboten. Preise werden dann auf der Webseite der Firma bekannt gegeben.
Gegenwärtig beträgt der Startpreis von vSphere 83 US-Dollar pro Prozessor, die Enterprise Edition liegt bei 3.495 US-Dollar pro Prozessor.



