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NoSQL

GraphDB wird Open Source

Die Erfurter Sones GmbH hat ihre Graphdatenbank GraphDB in der Version 1.1 veröffentlicht und bietet sie erstmals auch in einer Open-Source-Version an. Die GraphDB 1.1 verknüpft strukturierte und semistrukturierte Meta- und Binärdaten.

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NoSQL: GraphDB wird Open Source

Die GraphDB von Sones ist in der Version 1.1 erstmals als Open Source unter der Affero General Public License (AGPLv3) verfügbar. Die Software speichert und analysiert nahezu alle Datentypen: Sie erfasst einfache Textdaten ebenso wie semistrukturierte Binärdaten (Bilder, Videos, PDF) und Metadaten (Datum, Format, nutzerdefinierte Schlagworte).

  • Graph-DB-Beispiel
Graph-DB-Beispiel
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Die Abfrage erfolgt mit der Graph Query Language (GQL), die in der neuen Version leichter zu bedienen sein soll. Sie enthält neue Befehle, um Beziehungen zwischen den Daten besser darstellen zu können. Sie unterstützt Befehle wie "FROM Nutzer n SELECT n.Freunde.Freunde.Name" als auch "gib mir die Namen der Freunde meiner Freunde". So lassen sich vernetzte Daten ohne JOINs abfragen. Dabei ist die Syntax an SQL angelehnt. Über eine Plugin-Schnittstelle lässt sich GQL zudem erweitern.

Die GraphDB nutzt Kanten zwischen Objekten (UUIDs), um Daten schneller abfragen zu können. Legt sie eine Information ab, setzt sie diese in logische Beziehungen zu anderen Einträgen. Dadurch entsteht ein Netz, das mit jedem neuen Eintrag weiter wächst. Die Anwendung lässt sich über ein REST-API oder WebDAV in bestehende Systemlandschaften integrieren.

Die GraphDB 1.1 kann unter developers.sones.de und github.com/sones/sones heruntergeladen werden. Die Datenbank läuft unter Windows mit dem .Net Framework 4.0 und Linux, BSD sowie Mac OS X via Mono 2.7 Revision 158624.

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