Openstack: Freie Cloud-Plattform von Rackspace und der Nasa

Rackspace überträgt die Software hinter seinen Produkten Cloud Files(öffnet im neuen Fenster) und Cloud Servers(öffnet im neuen Fenster) dem neu gegründeten Open-Source-Projekt Openstack(öffnet im neuen Fenster) . Die Nasa steuert die Technik hinter der eigenen Cloud-Plattform Nebula(öffnet im neuen Fenster) bei.
So verfügt Openstack zum Start über diverse Infrastrukturkomponenten, darunter ist der verteilte Objektspeicher Openstack Object Storage(öffnet im neuen Fenster) auf Basis von von Rackspace Cloud Files. Das System nutzt Standardserver, die in einem Cluster zusammengeschlossen sind, um verlässlichen und redundanten Speicherplatz mit großer Kapazität zur Verfügung zu stellen. Darauf lassen sich beliebige statische Objekte ablegen, der Speicherplatz kann durch das Hinzufügen weiterer Server erweitert werden, die automatisch konfiguriert werden. Fällt ein Server aus, sorgt Openstack dafür, dass dessen Inhalte von anderen, noch aktiven Server repliziert werden.
Derzeit handelt es sich bei Openstack Object Storage um eine Entwicklervorschau. Eine erste fertige Version soll Mitte September veröffentlicht werden.
Als zweite Komponente soll Openstack Compute(öffnet im neuen Fenster) eingeführt werden, hier ist eine erste Version für Mitte Oktober vorgesehen. Die in Python geschriebene Software basiert auf Nebula-Cloud-Technik der Nasa für die Provisioning und Verwaltung einer großen Zahl von Recheninstanzen. Dabei kommen die Frameworks Tornado(öffnet im neuen Fenster) und Twisted(öffnet im neuen Fenster) zum Einsatz.
Sowohl Rackspace als auch die Nasa haben sich verpflichtet, Openstack in ihren eigenen Cloud-Plattformen einzusetzen. Details zum Projekt sowie die Software finden sich unter openstack.org(öffnet im neuen Fenster) .