Abo
  • Services:

Datenfreihafen

Island stärkt die Pressefreiheit

Das mit Unterstützung des Wikileaks-Gründers Julian Assange ausgearbeitete neue Medienrecht ist in Island vom Parlament verabschiedet worden. Das kleine Land im Norden bekommt damit den weltweit stärksten Schutz der Pressefreiheit.

Artikel veröffentlicht am ,

Das Althingi, Islands Parlament, hat die Pressefreiheit im eigenen Land gestärkt: Mit nur einer Stimmenthaltung nahmen die Abgeordneten den Gesetzentwurf zur Umsetzung der Icelandic Modern Media Initiative (IMMI) an. Damit wird der Schutz von Quellen vertraulicher Informationen gestärkt, Journalisten besser vor Verleumdungsklagen geschützt und die Zensur von Presseberichten erschwert.

Stellenmarkt
  1. Consors Finanz, München
  2. Garz & Fricke GmbH, Hamburg

Die Abgeordnete Birgitta Jonsdottir kommentierte die Verabschiedung der IMMI mit den Worten: "Es wird das stärkste Gesetz seiner Art überhaupt sein. Wir haben aus den besten Aspekten von Gesetzen aus aller Welt ein Paket geschnürt das der Tatsache Rechnung trägt, dass Informationen keine Grenzen mehr kennen."

Ein wesentlicher Auslöser für die Initiative war das Vorgehen der inzwischen pleitegegangenen Kaupthing-Bank. Diese hatte versucht, negative Berichterstattung durch den nationalen Rundfunk zu unterdrücken. In der Folge war das Vertrauen der Bürger nicht nur in das isländische Bankensystem, sondern auch in die Pressefreiheit stark gesunken.

Die Organisation Reporter ohne Grenzen hatte Island daraufhin von Platz eins (2007) auf Platz neun ihrer Pressefreiheitsrangliste der Staaten herabgestuft. Mit der IMMI wollen die Abgeordneten nun dafür sorgen, dass die Isländer zumindest ihrer Presse wieder vertrauen.

Im Zuge der Parlamentsabstimmung wurde der ursprüngliche Gesetzentwurf noch um zwei Passagen ergänzt. Die isländische Regierung wird aufgefordert, "eine ausführliche Analyse besonders im Hinblick auf die Möglichkeit des Betriebs von Rechenzentren in Island vorzunehmen" sowie "eine internationale Konferenz zu den Änderungen im Rechtsrahmen mit Hinblick auf Cloud Computing, Datenfreihäfen und den rechtlichen Status des Internets zu organisieren." [von Robert A. Gehring]



Anzeige
Top-Angebote
  1. 39,88€ (Bestpreis!)
  2. 39€ (Vergleichspreis 59,99€)
  3. 169€ (Vergleichspreis 198€)
  4. 104,90€ + 5,99€ Versand oder versandkostenfrei bei Zahlung mit paydirekt oder 25€ Rabatt bei...

deprie 21. Jun 2010

wenn Island in die EU kommt.

Django79 21. Jun 2010

Da ich es besser weiß, stören mich Holocaust-Leugner nicht. Ganz im Gegenteil: Besser...

Josef Stalin 21. Jun 2010

Alter Schwede, bei "keine Wikis" Beiträgen begehen die Neuronen ja massenhaftes Seppuku...

d3wd 19. Jun 2010

Ja, die Strafen sollte man ganz abschaffen. Wir sind ja hier nicht bei James Bond. Gibts...

4u70R 19. Jun 2010

Hmmm... 1337-speak oder Tasten nicht mehr getroffen nach durchgezechter Nacht? ;-)


Folgen Sie uns
       


Blackberry Key 2 - Hands on

Das Key2 ist das Nachfolgemodell des Keyone. Das Grundprinzip ist gleich. Im unteren Gehäuseteil gibt es eine fest verbaute Hardware-Tastatur. Darüber befindet sich ein Display im 3:2-Format. Das Schreiben auf der Tastatur ist angenehm. Im Juli 2018 kommt das Key2 zum Preis von 650 Euro auf den Markt.

Blackberry Key 2 - Hands on Video aufrufen
Garmin Fenix 5 Plus im Test: Mit Musik ins unbekannte Land
Garmin Fenix 5 Plus im Test
Mit Musik ins unbekannte Land

Kopfhörer ins Ohr und ab zum Joggen, Rad fahren oder zum nächsten Supermarkt spazieren - ohne Smartphone: Mit der Sport-Smartwatch Fenix 5 Plus von Garmin geht das. Beim Test haben wir uns zwar im Wegfindungsmodus verlaufen, sind von den sonstigen Navigationsoptionen aber begeistert.
Ein Test von Peter Steinlechner

  1. Garmin im Hands on Alle Fenix 5 Plus bieten Musik und Offlinenavigation

Nasa-Teleskop: Überambitioniert, überteuert und in dieser Form überflüssig
Nasa-Teleskop
Überambitioniert, überteuert und in dieser Form überflüssig

Seit 1996 entwickelt die Nasa einen Nachfolger für das Hubble-Weltraumteleskop. Die Kosten dafür stiegen seit dem von 500 Millionen auf über 10 Milliarden US-Dollar. Bei Tests fiel das Prestigeprojekt zuletzt durch lockere Schrauben auf. Wie konnte es dazu kommen?
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Nasa Forscher entdecken Asteroiden, bevor er die Erde erreicht
  2. Nasa 2020 soll ein Helikopter zum Mars fliegen
  3. Raumfahrt Nasa startet neue Beobachtungssonde Tess

Leistungsschutzrecht/Uploadfilter: Worüber das Europaparlament wirklich abstimmt
Leistungsschutzrecht/Uploadfilter
Worüber das Europaparlament wirklich abstimmt

Das Europaparlament entscheidet am Donnerstag über das Leistungsschutzrecht und Uploadfilter. Doch Gegner und Befürworter streiten bis zuletzt, worüber eigentlich abgestimmt wird. Golem.de analysiert die Vorschläge.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Urheberrecht Europaparlament bremst Leistungsschutzrecht und Uploadfilter
  2. Urheberrecht Freies Netz für freie Bürger
  3. Leistungsschutzrecht Verleger attackieren Bär und Jarzombek scharf

    •  /