Spielestreaming

Intel und Limelight investieren in Gaikai

Medal of Honor und andere leistungshungrige PC-Spiele sollen sich über den Streamingdienst Gaikai selbst auf schwachen Rechnern einfach so im Browserfenster abspielen lassen. Jetzt investieren Intel Capital und Limelight Networks in das Startup des Spieldesigners Dave Perry.

Artikel veröffentlicht am ,
Spielestreaming: Intel und Limelight investieren in Gaikai

Der Streamingdienst Gaikai will noch im Sommer 2010 den Betrieb aufnehmen. Jetzt steht fest: Seine Server werden von Intel-Six-Core-Prozessoren und Intel-Solid-State-Laufwerken betrieben und über die Hauptknoten des Limelight-Netzes laufen. Einer der Gründe für die Auswahl ist, dass Intel über seine Beteiligungsgesellschaft Intel Capital und Limelight Networks direkt in Gaikai investiert. Limelight verfügt unter anderem über ein weltweites Glasfasernetz und ist darauf spezialisiert, Medieninhalte aller Art schnell an Endkunden auszuliefern. Über die finanziellen Details der Investments haben die Unternehmen Stillschweigen vereinbart.

Stellenmarkt
  1. Softwareentwickler (m/w/d)
    i-SOLUTIONS Health GmbH, Bochum
  2. Softwareentwickler Applikation Backend (w/m/d)
    GS Elektromedizinische Geräte G. Stemple GmbH, Kaufering
Detailsuche

Gaikai hat außerdem eine Kooperation mit Electronic Arts vereinbart. In deren Rahmen sollen Titel wie Medal of Honor oder Die Sims 3 an vorderster Stelle im Streamingangebot auftauchen.

Das vom Designer Dave Perry mitgegründete Unternehmen Gaikai will dafür sorgen, dass jedes Spiel mit nur einem Klick sofort im Browser spielbar ist. Ein Download ist ähnlich wie beim Konkurrenten Onlive ebenso wenig nötig wie ein schneller Rechner - die Spieler laufen schließlich auf den genannten Servern. Das Geschäftsmodell von Gaikai unterscheidet sich allerdings fundamental von Onlive: Finanziert wird es über Werbung, kostenpflichtige Zusatzdienste oder den Verkauf von Vollversionen.

Beispielsweise können Publisher auf der Produktseite von Amazon eine direkt im Flash-Fenster spielbare Demoversion präsentieren. Wenn das Programm dem Kunden gefällt, kann er gegen Geld einen unbegrenzten Zugriff auf das gestreamte Spiel oder eine Vollversion für zu Hause kaufen. Das System soll möglichst einfach sein - nicht einmal eine Anmeldung ist nötig.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Floh 26. Jul 2010

Naja bis die Dienste bei uns sind, wird man sowieso genug Erfahrungsberichte uas den USA...

Floh 26. Jul 2010

Naja beim Fernsehen funktioniert es auch und da garantiert auch keiner, dass ich nicht...

Atalanttore 24. Jul 2010

Welcher Nintendo 64 Emulator kommt auf den Servern zum Einsatz? Ein Open Source Emulator...

Colt Seavers 22. Jul 2010

...und mieten tut man den Mist auch noch. Und da man in diesem Zensurland hier von denen...

Colt Seavers 22. Jul 2010

Da werde ich mich leider nicht beteiligen, weil: 1. Streaming = Mieten, nicht besitzen 2...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Microsoft
Das Surface Pro 8 bekommt zum ersten Mal ein neues Design

Das Surface Pro 8 ist da und sieht komplett anders aus. Das reicht von kleineren Displayrändern zu einem dünneren Chassis.

Microsoft: Das Surface Pro 8 bekommt zum ersten Mal ein neues Design
Artikel
  1. Surface Laptop Studio: Microsoft bringt Surface Laptop und Surface Studio zusammen
    Surface Laptop Studio
    Microsoft bringt Surface Laptop und Surface Studio zusammen

    Statt eines neuen Surface Book bringt Microsoft ein völlig neues Gerät heraus. Der Surface Laptop Studio hat ein ungewöhnliches Scharnier.

  2. Malware: Mehrere Kliniken nach Hackerangriff vom Netz genommen
    Malware
    Mehrere Kliniken nach Hackerangriff vom Netz genommen

    Neben den Kliniken seien auch Bildungseinrichtungen von dem Malware-Angriff betroffen. Sicherheitshalber wird nun mit Papier und Stift gearbeitet.

  3. CMOS-Batterie: Firmware-Update hat PS4 offenbar vor ewigem Aus gerettet
    CMOS-Batterie
    Firmware-Update hat PS4 offenbar vor ewigem Aus gerettet

    Sony hat mit Firmware 9.0 für die Playstation 4 ein großes Problem gelöst: eine leere CMOS-Batterie kann die Konsole nicht mehr zerstören.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Black Week bei NBB: Bis 50% Rabatt (u. a. MSI 31,5" Curved WQHD 165Hz 350€) • PS5 Digital + 2. Dualsense + FIFA 22 mit o2-Vertrag bestellbar • Samsung T7 Portable SSD 1TB 105,39€ • Thermaltake Level 20 RS ARGB Tower 99,90€ • Gran Turismo 7 25th Anniv. vorbestellbar 99,99€ [Werbung]
    •  /