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Spielestreaming: Intel und Limelight investieren in Gaikai

Medal of Honor und andere leistungshungrige PC-Spiele sollen sich über den Streamingdienst Gaikai selbst auf schwachen Rechnern einfach so im Browserfenster abspielen lassen. Jetzt investieren Intel Capital und Limelight Networks in das Startup des Spieldesigners Dave Perry.
/ Peter Steinlechner
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Der Streamingdienst Gaikai will noch im Sommer 2010 den Betrieb aufnehmen. Jetzt steht fest: Seine Server werden von Intel-Six-Core-Prozessoren und Intel-Solid-State-Laufwerken betrieben und über die Hauptknoten des Limelight-Netzes laufen. Einer der Gründe für die Auswahl ist, dass Intel über seine Beteiligungsgesellschaft Intel Capital und Limelight Networks direkt in Gaikai investiert. Limelight verfügt unter anderem über ein weltweites Glasfasernetz und ist darauf spezialisiert, Medieninhalte aller Art schnell an Endkunden auszuliefern. Über die finanziellen Details der Investments haben die Unternehmen Stillschweigen vereinbart.

Gaikai – Video-Demo
Gaikai – Video-Demo (10:49)

Gaikai hat außerdem eine Kooperation mit Electronic Arts vereinbart. In deren Rahmen sollen Titel wie Medal of Honor oder Die Sims 3 an vorderster Stelle im Streamingangebot auftauchen.

Das vom Designer Dave Perry mitgegründete Unternehmen Gaikai will dafür sorgen, dass jedes Spiel mit nur einem Klick sofort im Browser spielbar ist. Ein Download ist ähnlich wie beim Konkurrenten Onlive ebenso wenig nötig wie ein schneller Rechner – die Spieler laufen schließlich auf den genannten Servern. Das Geschäftsmodell von Gaikai unterscheidet sich allerdings fundamental von Onlive: Finanziert wird es über Werbung, kostenpflichtige Zusatzdienste oder den Verkauf von Vollversionen.

Beispielsweise können Publisher auf der Produktseite von Amazon eine direkt im Flash-Fenster spielbare Demoversion präsentieren. Wenn das Programm dem Kunden gefällt, kann er gegen Geld einen unbegrenzten Zugriff auf das gestreamte Spiel oder eine Vollversion für zu Hause kaufen. Das System soll möglichst einfach sein – nicht einmal eine Anmeldung ist nötig.


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