Sicherheitsbedenken

Google nutzt kein Windows mehr

Nach IT-Angriffen in China hat Google die Abkehr vom Betriebssystem Windows beschleunigt. Die Microsoft-Software soll auf produktiven Systemen im Unternehmen nur noch mit Sondergenehmigung vom IT-Chef laufen.

Artikel veröffentlicht am ,
Sicherheitsbedenken: Google nutzt kein Windows mehr

Der Internetkonzern Google setzt das Microsoft-Betriebssystem Windows wegen Sicherheitsbedenken nicht mehr im Unternehmen ein. Das berichtet die britische Financial Times unter Berufung auf mehrere Google-Beschäftigte. Google hat weltweit über 20.000 Beschäftigte. "Wir nutzen kein Windows mehr. Das ist eine Sicherheitsmaßnahme", sagte ein Google-Mitarbeiter der Zeitung.

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"Viele Leute sind nach den Angriffen in China von Windows-PC zu Mac OS gewechselt", sagte ein weiterer Beschäftigter der Zeitung. Neue Mitarbeiter können zwischen Mac OS und Linux-PCs als Arbeitsgerät wählen. Wer weiterhin Windows einsetzen will, braucht eine Genehmigung vom "oberen Management". Wer einen neuen PC bekommt und darauf Windows benötigt, braucht dazu sogar die Zustimmung des IT-Chefs des Konzerns.

Zum Jahresende 2010 wird Google intern verstärkt auf Google Chrome OS setzen, hatte Konzernchef Eric Schmidt im April auf einer Konferenz des Unternehmens zum Thema Cloud-Computing erklärt. Das browserbasierte Betriebssystem mit Linux-Kern biete "mehr inhärente Sicherheit", sagte Schmidt.

Beschäftigte gehen davon aus, dass es bei der Abkehr von Windows auch darum geht, Googles eigene Produkte intern zu nutzen. "Einen großen Anteil daran hat, dass Google-Produkte eingesetzt werden sollen. Sie wollen, dass alles mit Chrome läuft", sagte ein Google-Mitarbeiter der Zeitung.

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Doch der Umstieg auf Chrome hatte nach ursprünglicher Planung langsamer erfolgen sollen. Doch nach den IT-Angriffen in China wurde der Plan geändert. Der US-Konzern hatte im Januar 2010 erklärt, Opfer hochentwickelter Angriffe auf seine technische Infrastruktur in China geworden zu sein. Ziel waren Google-Mail-Konten chinesischer Menschenrechtsaktivisten und Quellcode der Suchtechnologie des US-Unternehmens.

Die Angreifer nutzten ein offenes Sicherheitsloch im Internet Explorer, das mittels Javascript zum Ausführen von Schadcode missbraucht werden konnte. Mitarbeitern seien dazu gezielt aus vermeintlich vertraulichen Quellen Links zugeschickt worden. Mit dem Öffnen der Links im Internet Explorer wurde Schadcode auf die betreffenden Systeme geladen, Backdoors wurden geöffnet. Im zweiten Schritt wurde dann weiterer Code aus dem Internet nachgeladen, um die Systeme unter Kontrolle zu bringen.

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Der müde Joe 02. Jun 2010

Naja da hab ich wohl den wunden Punkt getroffen. Und schon wieder werde ich bestätigt...

Auch mal 02. Jun 2010

1) Kann man sich an die grossen Distrubtionen halten 2) Kann man mit Tools ala ALIEN rpm...

haaarr huaaar 02. Jun 2010

Der war gut.

Pulp Poster 02. Jun 2010

Meine Frage an Dich wäre da nun "Betrachtest Du Beiträge in offenen Internet Foren...



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