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Interview: Im Internet ist Platz für alle

Die ARD-Generalsekretärin Verena Wiedemann im Gespräch mit Golem.de. Die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten stehen in der Kritik, weil sie ihre Angebote den Nutzern verstärkt auch im Internet zur Verfügung stellen. Der 12. Rundfunkänderungsstaatsvertrag könnte dem enge Grenzen setzen. Golem.de sprach mit ARD-Generalsekretärin Verena Wiedemann über die Auswirkungen dieses Vertrages, über Rechte und darüber, was die ARD im Internet gern machen würde.
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Illegale Downloads immer häufiger als Straftat verfolgt

Bundesinnenminister Schäuble stellt Kriminalstatistik 2007 vor. In Deutschland hat es 2007 eine massive Zunahme von Urheberrechtsstraftaten aus dem Bereich "illegale Downloads" gegeben. Der neuen polizeilichen Kriminalstatistik zufolge stieg die Zahl der erfassten Straftaten um 54,6 Prozent auf 32.374 Fälle.
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BDI für enge Grenzen der Öffentlich-Rechtlichen im Internet

Abruf von Video-on-Demand-Angeboten zeitlich beschränken. Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) hat sich gegen die Ausweitung der Online-Aktivitäten des öffentlich-rechtlichen Rundfunks gewandt. Die Ausdehnung des Grundversorgungsauftrags auf internetbasierte Dienste wie abrufbare Tageszeitungen, unbegrenzte Video-on-Demand-Angebote als "dritte Säule" der Programmversorgung sei nicht gerechtfertigt, heißt es in einem Positionspapier, das BDI-Präsident Jürgen Thumann vorlegte.
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ARD, ZDF und das Internet: Produzenten melden sich zu Wort

Schwarz-Weiß-Malerei im Streit um den 12. Rundfunkstaatsvertrag. Im Ringen um einen neuen Rundfunkstaatsvertrag meldet sich nun die Allianz Deutscher Produzenten zu Wort. Wenn ARD und ZDF ihr Programm künftig auch im Internet und auf dem Handy anbieten, dann wollen auch die Produzenten dafür entlohnt werden.
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ARD startet eine Mediathek

Angebot hat inhaltlich große Lücken. Nach dem ZDF hat am Wochenende auch die ARD ohne Ankündigung ihre "Mediathek" in einer Testversion gestartet, eine Website, über die das Programm der öffentlich-rechtlichen Anstalt zeitunabhängig abgerufen werden kann. Noch aber bleibt das Angebot hinter den Erwartungen zurück.
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SPD will ARD und ZDF im Internet große Freiräume lassen

Unerwartete Unterstützung von CDU-Staatsminister. In der Diskussion um den 12. Rundfunkstaatsvertrag nähern sich die Parteien der Regierungskoalition einander an. SPD-Medienexperte Jörg Tauss hat eine Stellungnahme von Kulturstaatsminister Bernd Neumann (CDU) begrüßt, der sich überraschend dafür aussprach, das Onlineangebot der öffentlich-rechtlichen Sender nicht auf Programmbegleitung zu beschränken. Derzeit verhandeln die Bundesländer über einen neuen Rundfunkstaatsvertrag, der dies regeln soll. Die Christdemokraten stehen eher auf der Seite der Privatsender, während die SPD die Onlineaktivitäten von ARD/ZDF verteidigen und ausbauen will.
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Handy-TV: Zur Fußball-EM kein flächendeckendes DVB-H

Rinnert: Noch nicht alle Sendelizenzen in Deutschland vergeben. Handy-TV via DVB-H wird nicht zur Fußball-Europameisterschaft (EM) starten. Noch sollen nicht alle Landesmedienanstalten die Frequenzen für das mobile Fernsehen genehmigt haben. Daher wird es nur an einigen wenigen Orten möglich sein, die EM-Spiele via DVB-H auf dem Mobiltelefon zu empfangen.
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Projekt "Netz gegen Nazis"

Interaktives Webportal für Fragen zu Neonazis und Rassismus. Die Wochenzeitung Die Zeit hat mit Partnern aus Gesellschaft und Medien die Aktion "Netz gegen Nazis" ins Leben gerufen. Die Migrationsbeauftragte der Bundesregierung, Maria Böhmer, begrüßt die Aktion: "Die Medien und der Sport tragen aufgrund ihrer großen Breitenwirkung hier eine besondere Verantwortung", sagte sie.
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Auch ZDF ab 2010 im HDTV-Regelbetrieb

Anlässlich der Olympischen Spiele in Kanada geht es bei ARD und ZDF los. Noch bis 2010 müssen sich Besitzer moderner Flachbildfernseher und Projektoren gedulden, ab dann will neben der ARD auch das ZDF auf Seiten der öffentlich-rechtlichen Fernsehsender regulär in hoher Auflösung senden. Im Rahmen eines Symposiums der Deutschen TV-Plattform erklärte ZDF-Intendant Markus Schächter: "Die Zeit ist reif für HDTV, für eine wichtige Säule in der veränderten digitalen Welt."
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Apple verkauft nun auch Fernsehserien in Deutschland

Deutsche TV-Produktionen und US-Serien in deutscher Sprache. Ab heute verkauft Apple auch in Deutschland Fernsehserien über iTunes, darunter Sendungen von ProSieben, Sat.1, ZDF und Brainpool sowie den US-Sendern ABC und MTV. Bislang blieben deutsche Kunden außen vor, Apples Set-Top-Box Apple TV war dementsprechend hierzulande wenig nützlich.
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ARD will Bitraten beim Fernsehen erhöhen

Schweiz und Österreich übertragen Fußball-EM in HD. Die ARD plant, ab der Osterwoche 2008 schrittweise die Bildqualität der digitalen Programme zu erhöhen. Dabei geht es nicht etwa um die Einführung von HDV-Sendungen, sondern um die Steigerung der Bitrate bei DVB-S und DVB-C.
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Triple Play: T-Home Entertain wird günstiger und bietet mehr

ASDL 2+ und VDSL sollen weiter ausgebaut werden. Die Deutsche Telekom senkt die Preise für die T-Home-Entertain-Komplettpakete, das kleinste Paket mit 16-MBit/s-DSL und IPTV gibt es damit fortan ab monatlichen 49,95 Euro. Dazu kommen noch neue Funktionen und die Möglichkeit, bald auch eine zweite Set-Top-Box nutzen zu können. Damit mehr Kunden auf T-Home Entertain zugreifen können, soll zudem das Netz weiter ausgebaut werden.
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Grünes Licht für Handy-TV in Baden-Württemberg

Mobile 3.0 als Betreiber anerkannt. Handy-TV soll zur Fußball-EM 2008 starten, doch zuvor müssen alle Landesmedienanstalten einem Betreiber die Zustimmung erteilen. Die Landesanstalt für Kommunikation (LFK) in Baden-Württemberg hat sich nun erwartungsgemäß für Mobile 3.0 als Betreiber für das neue Handy-Fernsehen DVB-H ausgesprochen.
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Vodafones Fernsehprogramm auf allen Kanälen

MobileTV Player unterstützt verschiedene Übertragungsformate. Vodafone will sein Angebot an MobileTV-Sendungen zur CeBIT 2008 weiter ausbauen: In Zukunft soll das TV-Angebot des Düsseldorfer Netzbetreibers über das Kompressionsverfahren H.264 mit einer Auflösung von 320 x 240 Pixeln übertragen werden, außerdem will Vodafone Videos on Demand anbieten. Und auch beim Vodafone MobileTV Player soll sich einiges getan haben: Die Abspiel-Software ist für den Empfang verschiedener Übertragungsformen gerüstet.
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Rundfunkgebühr soll um 95 Cent steigen

KEF stellt zusätzlichen Finanzbedarf von rund 1,5 Milliarden Euro fest. Um 0,95 Euro auf 17,98 Euro soll die Rundfunkgebühr nach Ansicht der Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) ab 2009 steigen. Für die Gebührenperiode von 2009 bis 2012 hat die KEF einen zusätzlichen Finanzbedarf von etwa 944 Millionen Euro bei der ARD, 524 Millionen Euro beim ZDF und 43 Millionen Euro beim Deutschlandradio festgestellt.
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Handy-TV startet doch pünktlich zur Fußball-EM

Landesmedienanstalten gaben grünes Licht für Mobile 3.0. Die deutschen Landesmedienanstalten haben Mobile 3.0 den Zuschlag für den Versuchsbetrieb von Handy-TV via DVB-H gegeben. Mobile 3.0 muss zwar noch ein paar Details mit dem technischen Dienstleister T-Systems und den Vermarktern der Sendeinhalte klären, doch man ist optimistisch, dass das mobile Fernsehen zum 1. Juni 2008 - also pünktlich zur Fußball-EM - starten kann.
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Aktuelle Zahlen der Internet-Nutzung

Unterschiede zwischen Jung und Alt sowie Ost und West. Vorbei sind die Zeiten, als man mit einem eigenen Internetanschluss noch Bewunderung hervorrufen konnte. Das Internet gehört inzwischen zum Alltag der Deutschen. Was sich aber nicht geändert hat, ist das Profil des Internetnutzers. Noch immer sind die deutschen Surfer in der Mehrheit gebildete Männer aus dem Westen.
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DVB-H-Anbieter Mobile 3.0 legt Sende-Antrag vor

Aufbau des Netzes soll zügig nach Lizenzerteilung erfolgen. Mobile 3.0 hat einen neuen Vorschlag zur Programmbelegung für das mobile Fernsehen via DVB-H bei den Landesmedienanstalten eingereicht, teilte das Unternehmen mit. Außerdem werden die vertraglichen Einigungen mit Programmanbietern vorgelegt.
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ARD und ZDF: DVB-H-Angebot zur Fußball-Europameisterschaft

Unverschlüsseltes Angebot geplant. Die ARD und das ZDF wollen jeweils mit ihrem Hauptprogramm das mobile Handyfernsehen nach dem DVB-H-Standard bedienen. Die Sender haben dazu einen Vertrag mit Mobile 3.0 abgeschlossen, der zunächst über zwei Jahre im Rahmen des DVB-H-Pilotprojektes der Landesmedienanstalten läuft.
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ARD und ZDF sollen zu viel Geld für Online ausgegeben haben

Laut KEF sind die Ausgaben zwischen 2005 und 2008 um 34 Millionen Euro zu hoch. Die öffentlich-rechtlichen Sender haben nach Informationen der "Zeit" mehr als 0,75 Prozent der Gebühreneinnahmen für ihre Online-Aktivitäten ausgegeben und somit ihre Selbstverpflichtung gebrochen. Die Wochenzeitung beruft sich auf eine erste Fassung des Berichts der unabhängigen Kommission zur Überprüfung und Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF), die der "Zeit" in Auszügen vorliegt.
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YouTube startet in Deutschland (Update)

Community-Talentwettbewerb "Secret Talents" zum Start. Google bietet seine Video-Community YouTube nun auch in einer deutschen Version unter youtube.de an. Partner wie ZDF, FC Bayern München, Universal Music, Kinowelt und das Goethe-Institut sind mit eigenen Kanälen vertreten.
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RTL-Chefin wettert gegen Mediathek des ZDF

Gesellschaftlicher Mehrwert soll in Public-Value-Test ermittelt werden. RTL-Geschäftsführerin Anke Schäferkordt hat sich gegen neue digitale Info- Programme von ARD und ZDF im Fernsehen gewandt. Auch die Mediathek des ZDF ist ihr ein Dorn im Auge, der die Gebührenzahler unnötig belaste.
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ZDF: Es ist noch zu früh für HDTV

ARD und ZDF wollen erst 2010 mit der Ausstrahlung von HDTV starten. Nach Ansicht des ZDF ist die Zeit für HDTV noch nicht gekommen: Bislang gebe es weder eine ausreichende Zahl von Empfangsgeräten in den Haushalten noch genügend Programme, die bereits in HD produziert sind. Zudem sorge die Industrie mit immer neuen Formaten für eine Verunsicherung der Verbraucher, so ZDF-Sprecher Alexander Stock.
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ZDF Mediathek: Fernsehen auf Abruf

Neben Windows Media Video wird auch H.264 unterstützt. Zum Start der IFA in Berlin ging heute auch die überarbeitete Mediathek des ZDF online, ein Videoportal, das "Fernsehen auf Abruf" bietet. Das ZDF bietet seine Inhalte neben Microsofts proprietärem WMV-Format auch mit der Standard-Kompression MPEG4 AVC alias H.264 an.
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Verleger wollen Online-Aktivitäten von ARD und ZDF begrenzen

BDZV und VDZ appellieren an Gesetzgeber. Vor einer weiteren Expansion der Online-Aktivitäten von ARD und ZDF haben die Präsidenten des Verbandes Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ), Prof. Dr. Hubert Burda, und des Bundesverbandes Deutscher Zeitungsverleger (BDZV), Helmut Heinen, heute in Berlin gewarnt. Schon die bestehenden Internetangebote des öffentlich-rechtlichen Rundfunks drohen die Vielfalt privatwirtschaftlich organisierter Medien in Deutschland nachhaltig zu beeinträchtigen, bekräftigten Heinen und Burda zum Auftakt der Internationalen Funkausstellung.
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FDP will ARD und ZDF Grenzen setzen

Bundestag soll Druck auf die Länder ausüben. Die FDP fordert in einem Antrag im Deutschen Bundestag "klare Rahmenbedingungen für den dualen Rundfunk im multimedialen Zeitalter". Geht es nach der FDP, dann soll der Bundestag auf die Länder einwirken, damit diese den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten klare Grenzen im Hinblick auf die Online-Aktivität von ARD und ZDF setzen.
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EU: Keine Zeit für deutsche Kleinstaaterei bei Handy-TV

Europa legt sich auf DVB-H fest. Für das künftige Handy-TV will die EU-Kommission als einzigen europaweiten Standard die Sendetechnik DVB-H forcieren. Laut einem internen Papier, das dem Focus vorliegt, will EU-Medienkommissarin Viviane Reding am Mittwoch, den 18. Juli 2007, DVB-H ins Amtsblatt der EU eintragen lassen.
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T-Mobile: Komplette Bundesligaspiele kostenlos aufs Handy

Voraussetzung für den Empfang ist ein UMTS-fähiges Mobiltelefon. Die Bundesliga-Fußballspiele kommen kostenlos aufs Handy. Um seine Kunden für die mobile Datennutzung zu begeistern, will T-Mobile sämtliche Punktspiele an den ersten neun Spieltagen live und in Echtzeit auf dem Handy übertragen. Später soll die Übertragung kostenpflichtig werden.
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Verdi verteidigt Online-Pläne der Öffentlich-Rechtlichen

Chance für Qualitätsjournalismus. Die Online- und Multimediapläne der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten sind nach Auffassung der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (Verdi) längst überfällige Maßnahmen. Die geplante Onlinestrategie der gebührenfinanzierten Sender waren in die Kritik geraten, weil private Anbieter damit nicht konkurrieren könnten.
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ZDF plant mobilen Ableger der "heute"-Sendung

Prüfung der Rechtssituation erforderlich. Das ZDF prüft derzeit die rechtliche Lage für eine mobile Version der "heute"-Nachrichten. Geplant ist eine 100 Sekunde lange Nachrichtenvariante namens "heute kompakt". Die ARD-Tagesschau will hingegen bereits starten und soll ab dem 16. Juli 2007 täglich auch mit dem Handy abrufbar sein.
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Bedrohen ARD und ZDF die Pressevielfalt?

Zeitschriftenverleger warnen vor gebührenfinanzierter Online-Presse. Die digitalen Expansionspläne von ARD und ZDF gefährden nach Ansicht des Verbandes Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) die Medienvielfalt in Deutschland. Die Zukunft der zur Digitalisierung gezwungenen freien Presse stehe auf dem Spiel, würden die schwierigen Rahmenbedingungen zur Finanzierung der Online-Presse durch staatlich finanzierte Konkurrenz noch weiter verschlechtert.
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Baden-Württemberg: DVB-T teilweise ohne Privatfernsehen

Ab dem 10. Juli wird umgestellt. Das digitale Antennenfernsehen, kurz DVB-T, kommt nun auch im Südwesten Baden-Württembergs an. Am Montag, 10. Juli 2007 wird die analoge auf die digitale Verbreitung umgeschaltet. Die Kerngegend umfasst Teilgebiete entlang des Hochrheins, der oberrheinischen Tiefebene (einschließlich Freiburg) und des mittleren Schwarzwalds.
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ARD will im Digital-Streit Verlegern Kooperationen anbieten

ARD-Vorsitzender Fritz Raff will auf Privatwirtschaft zugehen. Die Digitalisierungsstrategie der öffentlich-rechtlichen Rundfunksender sorgt bei den privaten Anbietern und Verlegern für Sorgenfalten. Diese befürchten, dass ARD und ZDF mit ihren fast unbegrenzten Mitteln Angebote aus der Taufe heben könnten, die die Privatwirtschaft verdrängen könnte.
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Tagesschau ab Mitte Juli mit stündlichen Handynachrichten

HD erst zu den Olympischen Winterspielen 2010. Die ARD-Tagesschau soll ab dem 16. Juli 2007 täglich auch mit dem Handy abrufbar sein. Das Angebot umfasst jeweils 100 Sekunden und wird stündlich aktualisiert, teilte die ARD mit. Außerdem will die ARD ab der Funkausstellung Anfang September 2007 viele Fernseh- und Hörfunkinhalte kostenfrei für einen Zeitraum von sieben Tagen zum Abruf online bereitstellen.
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Phoenix-Bibliothek - Von Ruck-Rede bis Doping-Geständnis

Ereignis- und Dokumentationskanal von ARD und ZDF öffnet sein Video-Archiv. Der öffentlich-rechtliche "Ereignis- und Dokumentationskanal" Phoenix hat zum Anlass seines zehnjährigen Geburtstages eine Online-Bibliothek eröffnet. Zum Start steht Material zu rund 100 Ereignissen, Reden und Gespräche aus den zehn Jahren Sendegeschichte zum Download bereit.
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Heroes - Erste Staffel kommt auch für HD-DVD

Universal Studios als Vorreiter - andere Studios und Sender warten noch ab. Die erste Staffel der erfolgreichen US-Fernsehserie "Heroes" wird laut Universal Studios im Sommer nicht nur auf DVD, sondern auch auf HD-DVD erscheinen. Damit zählt Heroes zu den ersten Fernsehserien, die auf einem hochauflösenden DVD-Nachfolgeformat auf den Markt kommen - bisher gab es nur die fünfte Smallville-Staffel (HD-DVD), die halbe sechste Sopranos-Staffel und die BBC-Dokumentation "Planet Earth" (Blu-ray/HD-DVD).
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Studie: Mehr Über-60-Jährige als Unter-20-Jährige im Netz

Studie: Mehr als 40 Millionen Deutsche sind im Netz. Auch in diesem Jahr haben ARD und ZDF wieder ihre Studie zur Internetnutzung in Deutschland veröffentlicht. Gleich zwei Rekorde konnten im Rahmen der ARD/ZDF-Online-Studie 2007 ausgemacht werden: Zum einen wurde 2007 erstmals die Grenze von 40 Millionen Internetnutzern überschritten, zum anderen tummeln sich nun erstmals mehr Über-60-Jährige als Unter-20-Jährige Deutsche im Netz.
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ARD will Video-on-Demand-Angebot deutlich ausweiten

Informationssendungen womöglich bald vorab im Netz. Die ARD plant zur Mitte des Jahres eine massive Ausweitung ihres Video-on-Demand-Angebots. Das kündigte der ARD-Koordinator für Digital Video Broadcasting, Michael Albrecht, am Mittwoch auf dem Medientreffpunkt Mitteldeutschland an, so dessen Organisatoren. Evtl. sollen Sendungen auch vor ihrer Ausstrahlung ins Netz gestellt werden.
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Die ARD kommt aufs Handy

Tagesschau und Harald Schmidt Show für unterwegs. Der Inhalteanbieter MFD Mobiles Fernsehen Deutschland fügt seinem mobilen TV-Dienst Watcha mit der ARD einen weiteren Sender hinzu. Tagesschau, Harald Schmidt Show, Verbotene Liebe und Bundesliga im Ersten sollen helfen, mobiles Fernsehen attraktiver zu machen. Voraussetzung für den Empfang ist neben einem Handy, das für DMB gerüstet ist, auch eine Vertragsoption für Handy-TV.
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Bitkom: GEZ-Gebühren müssen runter - Medienabgabe für alle

Bundesverfassungsgericht mit Anhörung zu Rundfunkgebühren. Der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM) erwartet, dass das Bundesverfassungsgericht die Rundfunkgebühren-Reform vorantreibt. Am 2. Mai 2007 gibt es eine Anhörung zur Höhe der GEZ-Gebühren vor dem Verfassungsgericht, teilte Bitkom mit.
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Neuer Comedy-Sender und weitere Programme für Handy-TV

Erweitertes Angebot für DMB-Handys während der CeBIT. Die Macher von mobilem Handy-TV geben nicht auf und wollen potenzielles Publikum mit mehr Sendern ködern. MFD Mobiles Fernsehen Deutschland will daher die Programmauswahl für Mobile-TV auf acht TV-Sender aufstocken - vorläufig jedoch nur während der CeBIT.
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ZDF will mehr Fernsehen auf Abruf anbieten

Zur IFA soll ein 7-Tage-Abruffernsehen starten. Das ZDF will seine Sendungen zunehmend auch online zum Abruf bereitstellen und das "Echtzeitfernsehen" so ergänzen, kündigte ZDF-Intendant Markus Schächter im Rahmen einer Beratung des ZDF-Fernsehrates an: "In einigen Jahren wird Abruf-Fernsehen ebenso wie heute der Teletext zum festen Bestandteil der Fernsehnutzung der Zuschauer gehören".
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Tele2 geht gegen ZDF-Beitrag vor

Telefonmitschnitt soll Einwilligung zur Anschluss-Umstellung belegen. Das Telefonunternehmen Tele2 will die Vorwürfe des ZDF-Magazins Wiso nicht auf sich sitzen lassen. Das Magazin hatte am 19. Februar 2007 von einem Ehepaar berichtet, das von Tele2 im Rahmen eines Werbeanrufs ohne deren Einwilligung auf einen Preselection-Anschluss des Unternehmens umgestellt worden sei. Tele2 veröffentlichte einen Telefonmitschnitt, der die Einwilligung jedoch belegen soll.
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Killerspiele im Bundesrat

Verbotsentwurf wird erstmals vorgestellt. Der Bundesrat diskutiert heute erstmals den von Bayern eingebrachten Gesetzesentwurf für ein Herstellungs- und Verbreitungsverbot von so genannten "Killerspielen". Im Vorfeld lieferten sich die Politiker quer durch alle Fraktionen und auch innerhalb der Koalition einen Schlagabtausch im "Morgenmagazin" des ZDF.
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ARD und ZDF wollen Nachrichten online und aufs Handy bringen

Sendern laufen die Nachrichtenzuschauer weg. Der Zuschauerschwund bei ARD und ZDF veranlasst die Sender, neue Wege zu beschreiten. So wollen die beiden Öffentlich-Rechtlichen mit neuen Angeboten im Internet und dem Mobilfunk neue Zielgruppen für ihre Nachrichtensendungen erreichen. Wie der Focus berichtet, wollen beide Anstalten dazu bereits bestehende Spartenkanäle aus ihrem digitalen Angebot ausbauen.
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ZDF stellt Krimiserie vor TV-Ausstrahlung online

Mit schnellen Internetanschlüssen nutzbar. Das ZDF will die Folgen seiner neuen Krimiserie "KDD - Kriminaldauerdienst" noch vor der Ausstrahlung online stellen. Die Serie soll kostenlos zum Download bereitstehen, ab 2. Februar 2007 startet die erste Staffel.
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Kritik an Becksteins Verbotsvorschlägen für "Killerspiele"

Killerspielverbot: Hilflos und an den wahren Ursachen vorbei. Bayerns Innenminister Günther Beckstein stößt mit seinem Plan, Killerspiele durch eine Veränderung des § 131 StGB zu verbieten, auf teilweise heftige Kritik. Es sei "ein Irrglaube anzunehmen, dass sich durch Verbote von Spielen Amokläufe verhindern ließen", heißt es von Seiten der Grünen.
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Fernsehsender fordern diskriminierungsfreie EPGs

Digitale Fernsehzeitungen sollen keine Sender oder Programme bevorzugen. Die öffentlich-rechtlichen und privaten Fernsehsender haben in seltener Einigkeit einen Grundanforderungskatalog für elektronische Programmführer (EPG) und zugehörige Software erarbeitet. So soll zum Beispiel verhindert werden, dass einzelne Sender zum Nachteil anderer hervorgehoben werden.
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